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Proseminar Gustave Flaubert


Dozent(in): Ulrike Eisenhut M.A.
Termin: Do. 17.30-19.00
Gebäude/Raum: R 1005


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Flauberts Werk weist unterschiedliche Formen literarischen Schreibens des 19. Jahrhunderts auf: Romantisch inspiriertes Selbstbekenntnis problematischer Individualität (Novembre), Orient-Kult (Salammbô) bis hin zur naturalistischen Milieustudie (Un cœur simple).

Die beiden meistgelesenen Romane Flauberts, Madame Bovary und L’Éducation sentimentale, gelten als beispielhaft für realistisches Erzählen. In klinisch gründlichen Analysen und ohne Bewertung des Geschehens wird der französischen Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten. Die Helden, deren Schicksal vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse abläuft, scheitern in einer Gesellschaft, in der menschliche Authentizität durch Heuchelei und Dummheit unmöglich wird.

Folgende Werke sind zur Anschaffung empfohlen und vorzubereiten:

Madame Bovary

L’Éducation sentimentale

Trois Contes

Zur einführenden Lektüre :

Erich Auerbach: Mimesis, Kapitel „Im Hôtel de la Mole“

Erich Köhler: Vorlesungen zur Geschichte der französischen Literatur - Das 19. Jahrhundert II, Kapitel „Flaubert“

Alain Vaillant et al.: Histoire de la littérature française du XIXe siècle, Kapitel „Flaubert“


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Lehramt, Magister
Nummer der Lehrveranstaltung: 05310
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Bereich: Romanische Literaturwissenschaft (fr.)
Semester: WS 2008/09