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Die Allegorie als Figur der modernen Literatur


Titel: Die Allegorie als Figur der modernen Literatur Übung / Seminar
Dozent(in): Ulrike Eisenhut
Termin: Mi. 8.15-9.45
Gebäude/Raum: 8017, Geb. D
Anmeldung: bis 14.03. über Digicampus (unter Vergleichender Literaturwissenschaft!)
Modulsignatur: BacFran14-LW, Nr. 2 WBFran, Nr. 2 GyFran13-LW, Nr. 3 RsFran13-LW, Nr. 1 RsFran13-LW, Nr. 2


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Die Allegorie ist die rhetorische Figur des „Anders-Sagens“ (gr. allegorein). Allegorisches Schreiben lässt seinen Gegenstand und dessen Bedeutungsfacetten in der Wahrnehmung des Lesers entstehen und sich entfalten. Dadurch unterscheidet es sich von einer direkt benennenden Wirklichkeitsbeschreibung. Die Allegorie ist, als Stilmittel innerhalb eines Textes wie auch als eigenständiger Gesamttext (ganze Werke können als Allegorie gelesen werden), zentral für „modernes“ Schreiben, das mit der Herausforderung kämpft, trotz der Erfahrung der Unzulänglichkeit von Sprache Wirklichkeit sprachlich darzustellen.

Anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Gattungen und Medien werden wir die (post-)modernen Spielarten allegorischen Schreibens kennen lernen. Parallel dazu werden wir Theorie-Texte über den Begriff der Allegorie lesen und uns mit dessen Abgrenzung von den verwandten Sprach-Bildern „Metapher“ und „Symbol“ beschäftigen.


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Gerhard Kurz: Metapher, Allegorie, Symbol. Göttingen 1982


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: ab dem 3. Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Beginn der Lehrveranstaltung: 1. Semesterwoche
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: Ü - Übung
Turnus des Prüfungsangebots: Alle Teilnehmer übernehmen bitte ein Referat. Diejenigen, die auch Leistungspunkte erwerben möchten, verfassen bis zum Ende des Semesters eine Hausarbeit.
Semester: SS 2012