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Kai Laufen


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Romanische Literatur- und Sprachwissenschaften/Spanisch, Politikwissenschaft

Hochschulstudium

05/1990 bis 02/1997      Universität Augsburg

  • 09/1993 bis 04/1994 DAAD-Stipendium in Barcelona

  • Magisterarbeit: Erinnerungstechniken in Carlos Fuentes' Roman Terra Nostra

2001-2003              Berufsbegleitendes Studium der Publikationswissenschaften an der FU Berlin (bis zur Einstellung des Studiengangs)

Derzeit:                   Akademischer Weiterbildungskurs an der Fernuniversität Hagen: „Konflikt und Frieden“

Beruflicher Werdegang

Seit 07/2007               Reporter der (wellenübergreifenden) Redaktion „Reporter und Recherche“ der Chefredaktion Hörfunk, SWR Baden-Baden.
Vertretungen des ARD-Hörfunk-Korrespondenten in Straßburg

10/2006 – 06/2007      Reporter, Nachrichtenredakteur und –sprecher im SWR-Studio Karlsruhe (wie 1999 bis 2002).

10/2005 – 09/2006      Stellvertretender Pressesprecher und Referatsleiter Kommunikation des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Bonn. Zuständig für Corporate Identity, Publikationen und Veranstaltungen sowie Betreuung der Auslandsmitarbeiter in Medienprojekten.

01/2003 - 04/2005      Berater des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Quito/Ecuador.
Aufbau der Abteilung „Fortbildung“ in der Zentrale des Radio-Netzwerkes CORAPE (50 Radiosender). Planung und Durchführung von Aus- und Fortbildungsseminaren für Hörfunkjournalisten,  Organisationsentwicklung, Konzeption von Kommunikationsstrategien.

06/2002 - 01/2003      Redakteur, Moderator und Programmentwickler bei SWR Cont.Ra, Baden-Baden.

04/1999 - 05/2002      Reporter und Nachrichtenredakteur/-sprecher im SWR-Studio Karlsruhe. Recherche und redaktionelle Bearbeitungen von regionalen und landesweiten Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur für SWR 1, 2, 3 und 4.

Reportagereisen in den Kosovo, nach Sarajevo und Russland. Berichterstattungen für SWR, WDR, HR, BR und DLF.

Dreharbeiten zu Dokumentarfilm in Kolumbien.

04/1997 - 03/1999      Hörfunk-Redaktionsvolontariat im Mantelprogramm des Baden-Württembergischen Bereichssenders RADIO 7, Ulm.

03/1996 - 03/1997      Nachrichtenredakteur und -sprecher im Mantelprogramm von RADIO 7, Ulm (studiumsbegleitend).

Was haben Sie während Ihres Studiums gut/schlecht gefunden?

Gut fand ich die Freiheit, die mir die damalige Studienordnung noch gelassen hatte, meine Lieblingsthemen zu vertiefen, während mir die Pflichtveranstaltungen die nötigen Grundlagen vermittelt haben. Schlecht war damals noch die Berufsberatung in der Uni - oder vielleicht hab ich das richtige Büro nie gefunden? Soll sich ja deutlich gebessert haben und ich glaube fest an den Sinn von Praktika, auch wenn Praktikant sein nicht immer lustig ist.

Waren Sie im Ausland? Mit einer Organisation? Hat Ihnen das etwas gebracht?

Im Ausland war ich während des Studiums mit dem DAAD - was deutlich mehr Geld brachte als Erasmus, ansonsten aber sehr ähnlich war: Kaum Betreuung, kaum Pflichten, keine Kontrolle - perfekte Bedingungen für ein partyreiches halbes Jahr in Barcelona! Abgesehen von meinem Freundeskreis hab ich dort aber auch meine Landeskenntnisse erweitert und mein Katalanisch vertieft. Eine sehr schöne Sprache und sehr hilfreich, um die sprachgeschichtliche Entwicklung der Westromania zu verstehen. Um gut Spanisch zu lernen, sollte man aber eher nicht nach Barcelona gehen.

Im Studium war ein Schwerpunkt die Literatur Lateinamerikas. Besonders Borges und Cortázar hatten es mir angetan und daher zog es mich gleich nach der Magisterarbeit zur Rundreise nach Argentinien. Später war ich oft in Kolumbien und weil das noch nicht reichte bin ich 2003 für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) als Berater für Bürgerradios nach Ecuador gegangen. Seitdem kann ich Spanisch.

Haben Sie während des Studiums oder danach weitere Qualifikationen erworben? Welche?

Ich hatte mein ganzes Studium durch den Berufswunsch "Journalist", hab bei der Augsburger Allgemeinen frei mitgearbeitet und bin dann über persönliche Bekanntschaften zum Volontariat bei Radio 7 in Ulm gelandet. Da hab ich meinen Beruf gelernt. Ein paar Jahre später wollte ich dem Journalismus noch einen akademischen Rahmen verpassen und hab es mit einem Fernstudium an der FU Berlin probiert, was auch sechs Semester lang gut lief, bis der dortige Studiengang plötzlich eingestellt wurde. Nach der Rückkehr aus Ecuador hab ich kurzzeitig im Bereich Öffentlichkeitsarbeit Station gemacht und dachte, dass es wohl schwierig würde, je wieder an eine gute Journalistenstelle zu kommen. Also hab ich wieder einen Fernkurs gemacht und bin jetzt staatlich zertifzierter PR-Berater. Als die Prüfungen dazu rum waren, hatte ich allerdings längst wieder eine Stelle im Journalismus. Zur Zeit bilde ich mich an der Fernuniversität Hagen fort: "Konflikt und Frieden" ist der Titel eines einjährigen akademischen Aufbaukurses, in dem ich etwas über meine Rolle als Journalist in der Konfliktberichterstattung lernen will.

Kontakt

07221-929 4915 (Büro)
klaufen@yahoo.de
http://www.swr.de/contra/reporter-und-recherche/-/id=7612/nid=7612/did=3275288/mpdid=3276878/4lkv51/index.html