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Prof.Dr. Susanne Popp erneut Advisory Professor der ECNU Shanghai


Die Inhaberin des Augsburger Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte, Frau Prof. Dr. Susanne Popp, wurde erneut zum „Advisory Professor” des Forschungsinstituts für vergleichende Geschichtserziehung der East China Normal University Shanghai (ECNU) ernannt. Sie wird dieses Amt bis September 2022 innehaben. Die Ernennungsurkunde nahm Frau Professorin Popp im Rahmen des Research Workshops „Comparative Study for International History Education" (21.-23.9.2018) der Historischen Fakultät der ECNU in Shanghai, entgegen, bei dem die Augsburger Geschichtsdidaktik durch  Prof. Dr. Susanne Popp und Dr. Michael Wobring vertreten war.

Bereits 2011 wurde die Zusammenarbeit zwischen der ECNU und der Universität Augsburg auf die Grundlage eines Kooperationsvertrags gestellt, der von Susanne Popp initiiert worden war. Die 1951 gegründete ECNU Shanghai gehört zu den im nationalen Ranking am höchsten bewerteten Universitäten der Volksrepublik China. Wechselseitige Konferenzbesuche und gemeinsame Projekte prägen seitdem die Kooperation mit der Augsburger Geschichtsdidaktik. Die unmittelbar zu Ende gegangene, gemeinsam organisierte Sommerschule (01.07. -15.07.2018), die in den kommenden Jahren, so die Initiatoren sowohl von Shanghaier als auch Augsburger Seite, Wiederholung finden soll, gibt der Kooperation eine neue Qualität, weil an dem fast zweiwöchigen Veranstaltungsprogramm neben Wissenschaftlern/innen auch Geschichtslehrer/innen und Studierende aus der VR China teilnehmen konnten.

Die Etablierung der akademischen Geschichtsdidaktik als Teil der Geschichtslehrerbildung und im Zusammenhang mit dem Aufbau von Public History-Studiengängen stellt in der VR China noch eine Neu-Entwicklung dar. Diesen Prozess wird Susanne Popp in Kooperation mit Meng Zhongjie an der ECNU Shanghai in ihrer Funktion als Advisory Professor konstruktiv begleiten. Hierbei wird sie insbesondere die vielfältigen Erfahrungen und Kontakte aus ihrer langjährigen Funktion als Präsidentin der Internationalen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik (ISHD) einbringen.


Meldung vom 26.09.2018