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Germanistische Institutspartnerschaft


Trilaterale Germanistische Institutspartnerschaft der Universitäten Augsburg, Czernowitz (Ukraine) und Pilsen (Tschechische Republik)


Projektbeschreibung

Im Mittelpunkt der Arbeit der Germanistischen Institutspartnerschaft, welche für zunächst drei Jahre vom DAAD gefördert wird, steht ein verstärkter Praxisbezug in der Ausbildung der Studierenden sowie Fortbildungen der Dozierenden in Pilsen und Czernowitz. Durch die unterschiedliche Schwerpunktsetzung der beiden Partneruniversitäten in Pilsen (u. a. Berufs-feldorientierung, LehrerInnenbildung in Deutsch als Fremdsprache/ Fachsprache) und Czernowitz (u. a. Literaturwissenschaft und Dolmetscher-Innenausbildung) und den Arbeitsbereichen der Augsburger Germanistik soll eine thematische Vielfalt einhergehend mit der Stärkung der Attraktivität von Lehre und Forschung in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie der LehrerInnenbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erzielt werden.
Im Rahmen der Institutspartnerschaft sollen die Grundsteine für eine Umge-staltung der Lehre hin zu stärker berufsqualifizierenden und anwendungs-orientierten Inhalten an den Partnerinstituten in der Tschechischen Republik und in der Ukraine gelegt werden, die gleichzeitig im Kontext des kulturellen Erbes der Regionen stehen (z. B. deutsch-jüdische Literatur, deutschbasierte Heritagesprachen, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Fremdsprache).
Hierfür setzen sich die Projektpartner aktiv mit kompetenzorientierten Lehr-/Lerninhalten einer berufsqualifizierenden Ausbildung in den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie DaF/DaZ auseinander. In diesem Zuge werden auch Lehrmaterialien entwickelt und standortbezogene Curricula geplant.
Daneben wird eine gemeinsame Forschungsarbeit auf literatur- und sprach-wissenschaftlicher Ebene (z. B. zu kanonischer und nicht-kanonischer jüdischer Literatur, Heritagesprachen und Mehrsprachigkeit in der Bukowina und Böhmen) aufgebaut bzw. weiterentwickelt. In diesem Bereich zielt das Projekt auch auf die Erstellung forschungsbezogene Publikationen ab. Die Einbindung von NachwuchswissenschaftlerInnen in die Forschungsarbeit und die Entwicklung von Lehrmaterialien erfährt besondere Beachtung.
Zur langfristigen Stärkung des Fachs Germanistik und der sprachlichen und kulturellen Beziehungen im In- und Ausland sowie zur Förderung interkultureller Kompetenzen findet der Austausch von Studierenden, Graduierten und Hochschulpersonal mit dem Schwerpunkt auf Praxis- und Anwendungsorientierung gleichberechtigt zwischen allen drei Universitäten statt. Über den gesamten Förderzeitraum hinweg finden hierzu auch jährliche Workshops bzw. Tagungen für Studierende, Doktoranden und Hochschullehrkräfte statt, die wechselweise die verschiedenen gesteckten Ziele und Schwerpunkte der Partnerschaft im persönlichen Austausch thematisieren und voranbringen. Einzelne Aktivitäten werden im Bereich „Drittmittelgeförderter Austausch und Aktivitäten“ aufgeführt.

Eine ausführliche Darstellung finden Sie auf der Webseite vom Forum Ost.

Allgemeine Informationen 

  • Trilaterale Partnerschaft im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften
  • Projektstart: 01. Januar 2018
  • ProjektleiterIn: Prof. Dr. Alfred Wildfeuer, Prof. Dr. Bettina Bannasch
    Projektassistenz: Sarah Pieles, M.Ed.
  • Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA)