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Abstract

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit den Gedichten und Text-Bild-Collagen der rumäniendeutschen Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin von 2009, Herta Müller (*1953). Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage nach methodischen Zugängen zu den Text-Bild-Collagen. Dabei werden anhand struktural-semantischer Analysen übergreifende Strukturen erarbeitet, um die  Rezeption dieser schwer zugänglichen intermedialen Kompositionen zu erleichtern und anzuregen. Eine weitere Fokussierung betrifft die Relevanz des Lyrischen im Werkkorpus Herta Müllers generell und die insofern vorbereitende und wegweisende Rolle ihrer frühen Lyrik, die im Rahmen der Arbeit erstmals eingehend analysiert und in Bezug zum Collagenwerk gesetzt werden soll. Überdies ist nach einer Verwurzelung Herta Müllers in rumänischen literarischen Traditionen zu fragen, die ausgehend von surrealistischen Schreibweisen in Rumänien und direkter literarischer Bezugnahmen Herta Müllers in ihrem Werk naheliegt.