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Der Philosoph Bertolt Brecht


Mathias Mayer (Hg.): Der Philosoph Bertolt Brecht (Der neue Brecht Bd. 8). Würzburg: Königshausen & Neumann 2011.

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Zusammenfassung

Quer zu allen Gattungen und durch alle Werkphasen seines Lebens zeigt sich, daß Brecht nicht zuletzt ein Philosoph, jedenfalls ein Weiser der Lebenskunst, ein freilich ironischer Lehrer war: „Meine Liebe zur Klarheit kommt von meiner so unklaren Denkart“, schreibt er 1942.

Vorwort – M. Mayer: Der Philosoph Bertolt Brecht oder Die List und die Lust der Verfremdung. Eine Einleitung – O. Primavesi: Zu Brechts Empedokles – M. Janka: Literarische Metamorphosen epikureischer Philosophie in Lukrez’ De rerum natura und Brechts Lukullus- Texten – H. Detering: Brechts Taoismus – H. P. Neureuter: Experimente der Neuzeit. Francis Bacon, Giordano Bruno und Galilei bei Brecht – B. Malinowski: Leben des Galilei als philosophisches Theater – F. D. Wagner: Herr-Knecht-Dialektik: Hegels Theorie und Brechts Praxis – J. Knopf: „... es kömmt darauf an, sie zu verändern.“ Marx’ Theorie der Praxis bei Brecht – J. Hillesheim: Zwischen „kalten Himmeln“ und „schnellen Toden“. Brechts Nietzsche-Rezeption – E. Wizisla: Originalität vs. Tuismus. Brechts Verhältnis zu Walter Benjamin und zur Kritischen Theorie – M. Llanque: Individuum und Partei: Brecht und das politische Denken – F. Harzer: „Kalle, Mensch, Freund, ich habe alle Tugenden satt.“ Zur Dialektik der Anerkennung in Brechts Flüchtlingsgesprächen – H. Koopmann: Was wäre, wenn die Haifische Menschen wären? Der weise Herr Keuner blickt hinter die Kulissen.