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Praktiken der Solidarität und der Arbeit seit dem 19. Jahrhundert

Ein im Februar 2018 neu gestartetes, vom BMBF finanziertes Forschungsprojekt untersucht gemeinsam mit Philosophen und Soziologen transnationale „Praktiken der Solidarität“. Das interdisziplinäre Projekt hat das Ziel, die Strukturen und Dynamiken, Bedingungen, Grenzen und Ambivalenzen solidarischer Praktiken zu untersuchen – und das für einen langen Zeitraum, im interdisziplinären Gespräch und im Austausch mit verschiedenen Praxispartnern zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Leitung des Verbundprojekts mit der Universität München (Prof. Stephan Lessenich, Institut für Soziologie) und der Hochschule für Philosophie (Prof. Michael Reder, Lehrstuhl für Praktische Philosophie) liegt am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte in Augsburg.

Zu den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen gehören Sophia Dafinger und Kornelia Rung, die sich mit der Geschichte der Hilfe für Flüchtende sowie mit den Debatten über „faire Produktionsbedingungen“ und „ethischen Konsum“ in der Textilindustrie seit den 1970er Jahren beschäftigen. Dietmar Süß arbeitet zudem an einer Studie, die sich mit dem Verhältnis von Arbeit und Solidarität seit dem 19. Jahrhundert beschäftigt.

Homepage des Projekts: https://praktiken-solidaritaet.de/