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Lehrveranstaltungen an der Philologisch-Historischen Fakultät


Es lassen sich die folgenden Typen von Lehrveranstaltungen unterscheiden:

1) Vorlesung (V) / 2 ECTS: In Vorlesungen werden ausgewählte Stoffgebiete (Gegenstandsbereiche, Grundbegriffe, theoretische und methodische Herangehensweisen, Fragestellungen) im Überblick dargestellt. Sie behandeln ihr Thema in zusammenhängenden Darstellungen durch den Dozenten oder die Dozentin und bieten die Grundlage für eigenständige Erweiterungen und Vertiefungen der Kenntnisse. Sie können Überblickswissen, aber auch studiengangs- und forschungsorientiertes Spezialwissen vermitteln.

2) Grund-/Einführungskurs (GK): Grund- oder Einführungskurse dienen der einführenden Vermittlung grundlegender fachwissenschaftlicher Inhalte, Methoden und Verfahren. Sie sind in der Regel wesentlicher Bestandteil von Basismodulen.

3) Proseminar (PS) / 6 ECTS: Proseminare dienen der Vermittlung von Grundkenntnissen und Methoden der jeweiligen Themenbereiche. Hier werden exemplarische Gegenstände und Vorgehensweisen in gemeinsamer Arbeit behandelt. Dabei sollen die Studierenden die selbständige wissenschaftliche Bearbeitung, Präsentation und argumentative Begründung wissenschaftlicher Fragestellungen einüben. Proseminare werden in Aufbau- und Vertiefungsmodulen angeboten. In Letzteren dienen sie vornehmlich dem ergänzenden Wissenserwerb.

4) Hauptseminar (HS) / 8 ECTS: Hauptseminare dienen der Vermittlung vertiefter Kenntnisse und der fachlich anspruchsvollen Anwendung der in den anderen Lehr- und Studienformen erworbenen methodischen Fertigkeiten. Hauptseminare sind in der Regel wesentlicher Bestandteil von Vertiefungsmodulen. Sie dienen der Vorbereitung auf den Studienabschluss und schaffen im Hauptfach die Voraussetzungen für die erfolgreiche Abfassung der Bachelorarbeit.

5) Sprachpraktischer Kurs (SP) / 4 ECTS: Sprachpraktische Kurse dienen der Förderung von Sprachfertigkeiten wie Hör- und Leseverständnis sowie mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Sie vermitteln auch Wissen über die Sprache aus den traditionellen Beschreibungsbereichen der Sprachwissenschaft, in dem Maße, wie dieses Wissen der Entwicklung der grundlegenden Fertigkeiten förderlich ist. Gleiches gilt für die Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse. Sprachpraktische Kurse sind so angelegt, dass die Studierenden die betreffenden Fertigkeiten im Rahmen der Veranstaltungen erproben, einüben und festigen können.

6) Oberseminar (OS): Oberseminare wenden sich aktuellen Problemstellungen bzw. zentralen Inhalten der fachwissenschaftlichen Forschung zu. Ihr Besuch setzt eine besondere Eignung der Teilnehmenden voraus. Oberseminare können Hauptseminare (vgl. Abs. 3) im Rahmen von Vertiefungsmodulen ersetzen.

7) Übung (Ü) / 3 ECTS: In diesen Veranstaltungen stehen die praktische Einübung von Verfahren und der erweiternde Wissenserwerb im Vordergrund. Übungen können thematisch und methodisch auf Seminare und Vorlesungen bezogen sein.

8) Tutorium (T): Tutorien können vor allem für das erste Studienjahr angeboten werden, um eine ausreichende Orientierung zu ermöglichen und die für das Studium nötigen Grundkompetenzen durch die Arbeit in möglichst kleinen Gruppen einzuüben. Mit Tutorien werden in der Regel fortgeschrittene Studierende des Faches betraut, die auch Studienberatung im Einzelfall leisten sollen. Darüber hinaus können Tutorien begleitend zu bestimmten Lehrveranstaltungen (Vorlesungen und Seminaren) durchgeführt werden.