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Vergleichende Literaturwissenschaft


VORLESUNGEN
05 000 Ringvorlesung "Große Werke der Literatur IX"
HS II, Mi 18-20, 14-tägig
Mayer M. /
Scheerer Th. /
Löser F. /
Balmer H.P. /
Spinner K.-H. /
Middeke M. /
Stammen Th.
Die Ringvorlesung soll wissenschaftlich fundiert und zugleich so anschaulich wie möglich in internaionale Literatur einführen. Wir wollen damit ganz einfach Freude an vielen verschiedenen Lektüren wecken und Hilfen zum Verständnis anbieten. Dabei geht es nicht nur um "Klassiker". Auch das Aparte oder nur Unterhaltende findet hier ein Forum.
Die Beiträger haben ihre Themen völlig frei gewählt, was immer der beste Garant für Interesse und Lebendigkeit ist. Eine Sammlung erster Hinweise auf Schwerpunkte, Perspektiven und ergänzende Lektüreempfehlungen liegt am Lehrstuhl bereit, ist aber auch zu finden unter:
http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/ndl_komp.htm.
  • 27.10.2004 Prof. Dr. Mathias Mayer Eduard Mörike Mozart auf der Reise nach Prag
  • 10.11.2004 Prof. Dr. Thomas Scheerer Der Cid. Das spanische Nationalepos
  • 24.11.2004 Prof. Dr. Freimut Löser Die große Heidelberger Liederhandschrift
  • 08.12.2004 Prof. Dr. Hans Peter Balmer Botho Strauß Der Untenstehende auf Zehenspitzen
  • 12.01.2005 Prof. Dr. Kaspar Spinner Tausendundeine Nacht
  • 26.01.2005 Prof. Dr. Martin Middeke Bram Stoker Dracula
  • 09.02.2005 Prof. Dr. Theo Stammen Gottfried Keller Das Sinngedicht
05 003 Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
HS III, Do 9 - 10
Bartl A.
In der anglo-amerikanischen Philologie wird bereits seit Anfang der 1960er Jahre intensiv über Konzepte einer Literaturwissenschaft mit kulturtheoretischer Ausrichtung nachgedacht; im deutschsprachigen Raum beherrscht das Stichwort „Kulturwissenschaft" seit gut zehn Jahren die Debatten um eine Neuorientierung der Geisteswissenschaften. Im Zuge dieser Diskussion, die mittlerweile erhebliche hochschulpolitische Relevanz besitzt, entstanden nicht zuletzt innovative Methoden der Beschäftigung mit Literatur. Die Vorlesung will dieser aktuellen und noch immer offenen Frage („Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft") nachgehen. Dabei sollen zunächst einige Zugänge zu den Begriffen „Kultur" sowie „Kulturwissenschaft" und danach neuere philologische Ansätze präsentiert werden: Literaturwissenschaft und Kulturanthropologie, Erinnerungskultur, Kulturgeschichte, Kulturökologie, kulturelle Geschlechterforschung. Um den „Praxisbezug" nicht zu verlieren, wird jede dieser Verbindungslinien exemplarisch an einen poetischen Text herangeführt. Die Leseliste dazu finden Sie am schwarzen Brett.

Lektüreempfehlung: Nünning, Ansgar / Nünning, Vera (Hg.): Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze – Perspektiven. Stuttgart / Weimar 2003.

05 004 Literaturgeschichte im Überblick: Vom Realismus zum Naturalismus
HS IV, Do 12-13
Geppert H. V.
Die Vorlesung setzt das von den Kollegen Mayer und Eder begonnene, von mir mit angeregte Projekt fort, den Studierenden aller Studiengänge im Verlauf von etwa drei Jahren einen Überblick über die Geschichte der Deutschen Literatur anzubieten. Insbesondere werde ich mich an der "Mitwachsenden Leseliste" des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft orientieren (19. Jahrhundert, II, S. 9/10), sowie an den Fragestellungen der Lehramtsprüfungen der letzten Jahre. Damit sind auch bereits die Empfehlungen zur Vorbereitung und zur begleitenden Lektüre vorgegeben. Sich einzulesen ist unerlässlich. Ohne gute Textkenntnis gibt es kein sinnvolles Studium der Literaturwissenschaft.

Ergänzend wäre zu empfehlen:
Aust, Hugo: Literatur des Realismus. Stuttgart u.a.: Metzler 32000 (Sammlung Metzler 157).
Swales, Martin: Epochenbuch Realismus. Romane und Erzählungen. Berlin: Schmid 1997 (Grundlagen der Germanistik 32).

05 202 Der englische Roman im 20. Jahrhundert – Von der Moderne zur Postmoderne
HS IV, Do 10 – 12
Middeke M.
Die Vorlesung wird sich in zwei Semestern zentralen VertreterInnen des englischen Romans im 20. Jahrhundert widmen. Was wir Moderne nennen - also die Zeit zwischen der europäischen Aufklärung und dem Ersten Weltkrieg - hat uns mit idealistischen Zumutungen überlastet und mit humanistischen Idealen geködert. Ein nur kurzer Blick auf die Romane zeigt, dass zentrale Charakteristika der Moderne wie:
  • die Säkularisierung als Folge der Aufklärung und die damit verbundene Hoffnung, eine Art Menschheitsreligion würde an die Stelle der institutionalisierten Religionen treten;
  • die Industrialisierung, auch Industrielle Revolution genannt, insbesondere der Übergang von der manuellen, handwerklichen Fertigung zu Massenproduktion durch Maschinen;
  • der Fortschrittsglaube, d. h. die Vorstellung, dass die materiellen Errungenschaften des Menschen unbegrenzt wachsen (fortschreiten) könnten;
  • die Rationalität, d. h. der Glaube an die Vernunft und die Vorherrschaft rationaler Überlegungen (Vernunftglaube) und Erkenntnismöglichkeiten (durch Sprache);
  • die Autonomie gesellschaftlicher Bereiche, wie Ethik, Politik, Recht und Wirtschaft

zentral hinterfragt werden. Aus diesen Texten spricht eine ambivalente Einstellung zur Moderne: sie ist Utopie und Alptraum zugleich.

Die Vorlesung wird die Hauptströmungen literarisch-ästhetischer Verfahrensweisen des 20. Jahrhunderts aufzeigen und einen Bogen von klassisch moderner zu postmoderner Ästhetik spannen.

Einführende Lektüre: Siehe Semesterapparat.

05 207 Modelle der amerikanischen Short Story
Raum und Zeit s. Aushang
Zapf H.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Perioden, Themen und Modelle der amerikanischen Short Story von ihren Anfängen im frühen 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Allgemeine Entwicklungstendenzen sollen dabei exemplarisch an einzelnen Kurzgeschichten demonstriert werden. Eine Liste der behandelten Texte wird rechtzeitig vor Beginn des Semesters am Schwarzen Brett der Amerikanistik ausgehängt.

Einführende Lektüre: Günter Ahrends, Die amerikanische Kurzgeschichte. Theorie und Entwicklung, 3. Aufl. Trier 2000.

05 303 Der französische Roman des 19. Jahrhunderts I
HS II, Mi 10-12
Krauß H.
Nach einem Blick auf Geschichte und Literatur der Französischen Revolution wird die Entstehung der romantischen und realistischen Theorien (Stendhal: Racine et Shakespeare; Hugo: Préface de Cromwell) im Kontext der Restauration analysiert. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Interpretation von Constant: Adolphe; Musset: Confession d’un enfant du siPcle; Stendhal: Armance, Le Rouge et le Noir; La Chartreuse de Parme.

Zur Vorbereitung empfohlen : K. Heitmann: Der französische Realismus, Wiesbaden 1979; F. Wolfzettel: 19. Jahrhundert: Roman, Tübingen 2002.

05 335 Petrarca, Humanismus, Petrarkismus
Raum 1005, Do 12-14
Leuker T.
Die Vorlesung mit Seminarelementen setzt den im Sommer 2004 von Prof. Dr. Krauß begonnenen Epochenzyklus fort. Es werden unter anderem Hauptwerke Petrarcas, Brunis, Albertis, Polizianos und Sannazaros besprochen. Referatthemen können ab sofort übernommen werden. Für den Scheinerwerb gelten die üblichen Voraussetzungen (regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit).
05 349 Spanische Literatur im 20. Jahrhundert
HS 2107, Di 12-13
Scheerer Th.
Diese Überblicksvorlesung gilt den wichtigsten Epochen, Autoren und Werken der spanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Die Vorlesung hat einführenden Charakter; sie kann auch ohne besondere Spanischkenntnisse besucht werden. Anregungen zum vertieften Studium, Literaturhinweise und Lektüreempfehlungen werden in den einzelnen Stunden vermittelt. Den sachlichen Umfang skizzieren die folgenden Stichwörter: Generation von 1898, Modernismus, Generation von 1927, Essayisten der ersten Jahhunderthälfte, Bürgerkriegsliteratur, Roman und Theater der Franco-Zeit, die Literatur nach 1975, Gegenwartsströmungen.

Zum ersten Nachschlagen geeignet: Martin Franzbach, Geschichte der spanischen Literatur im Überblick, Stuttgart:Reclam 1993.- Weiterführend: Hans-Jörg Neuschäfer (Hrsg.), Spanische Literaturgeschichte. Stuttart / Weimar: Metzler 1997.

PROSEMINARE
05 035 Frank Wedekind
Raum 1012, Do 10-12
Bartl A.
Der junge Bertolt Brecht verehrte ihn als ‚göttlichen Gaukler’, und Friedrich Dürrenmatt bekannte sich noch in den 50er Jahren zu Wedekind: „Ich glaube nicht, daß ein heutiger Komödienschreiber an Wedekind vorbeigehen kann....". Thomas Mann hingegen lehnte ihn als den „frechsten Sexualisten der modernen deutschen Literatur" entschieden ab. Hundert Jahre nach der Veröffentlichung von Frank Wedekinds Texten bergen diese noch immer ein erhebliches Maß an Provokation. Das Seminar will allerdings tiefer blicken: Das schillernde Werk des Autors soll in seiner ästhetischen Qualität deutlich werden. Insbesondere Wedekinds Dramen gehören zu den innovativsten und experimentellsten der Jahrhundertwende, deren literarischer Einfluß auf Zeitgenossen und Nachfolger nicht zu unterschätzen ist. – Neben „Frühlings Erwachen" und „Die Büchse der Pandora" bzw. „Der Erdgeist" sollen „Der Marquis von Keith", „Der Kammersänger", „Musik" und weitere Werke, etwa Wedekinds Kabarett- und Werbetexte, besprochen werden. Eine Exkursion nach München (Wedekind-Archiv der Monacensia, literarische Führung durch Schwabing, Besuch der Villa Stuck etc.) ist geplant.

Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am schwarzen Brett (dort finden Sie auch den Verlaufsplan des Kurses). Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Scheinerwerb: Regelmäßige Anwesenheit und Diskussionsbeteiligung, Lektüre aller besprochenen Texte, Referat, Hausarbeit.

05 037 ‚In immerwährendem Übergang begriffen’? Heinrich Heine
Raum 2128, Di 8 - 10
Schwarz S.
Börnes Vorwurf, Heinrich Heine sei „in immerwährendem Übergang begriffen", zu hinterfragen und ggfs. ins Positive zu wenden, ist das Anliegen des Seminars, dem anhand von Biographie und Werk nachgegangen werden soll. Schenkt man der im Heine-Jahr 1997 neu angefachten Forschung Glauben, so verkörpert der einst Gescholtene gleichsam einen ‚gelebten Widerspruch’, der sich in seinem Changieren zwischen Dichtung und Publizistik, Romantik und Jungem Deutschland, Kunstperiode und Realismus, Christen- und Judentum, Heimat und Exil manifestiert, um nur einige Polaritäten herauszugreifen. Von Interesse wird sein, inwieweit die demonstrative Ortlosigkeit Heines Methode hat, also auch werkkonstitutiv war, und inwieweit sie epochal vermittelt wurde: Gerade das programmatische Selbstverständnis als ‚verlorener Sohn’ könnte den Dichter als Sohn seiner Zeit erweisen, die gemeinhin mit Begriffen wie Umbruch oder Übergang etikettiert wird.

Textgrundlage: Die dem Seminar zugrundeliegende Werkauswahl ist dem Listenaushang (im Laufe der Semesterferien) zu entnehmen. Relevante HKA: Düsseldorfer Ausgabe; zu Studienzwecken empfiehlt sich die vierbändige Winkler-Ausgabe, als preisgünstige Leseausgabe die ebenfalls vierbändige Werkausgabe bei Jokers (Weltbild; 10 Euro); eine Reihe von Texten stellt auch Reclam zur Verfügung.

Lektüreempfehlungen:

  • Heinrich Heine: Neue Wege der Forschung. Hg. von Christian Liedtke. Darmstadt 2000.
  • Hosfeld, Rolf: Die Welt als Füllhorn: Heine. Das neunzehnte Jahrhundert zwischen Romantik und Moderne. Berlin 1984.
  • Kortländer, Bernd: Heinrich Heine. Stuttgart: Reclam 2003.
  • Raddatz, Fritz J.: Taubenherz und Geierschnabel: Heinrich Heine. Eine Biographie. Weinheim/ Berlin 1997.
  • Sammons, Jeffrey L.: Heinrich Heine. Stuttgart: Metzler 1991.
  • Trilse-Finkelstein, Jochanan: Gelebter Widerspruch: Heinrich Heine Biographie. Berlin 1997.

Anmeldung: durch verbindlichen Listeneintrag (die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 30)
Scheinerwerb: durch Referatübernahme und Hausarbeit

05 039 Dramen aus dem bürgerlichen Heldenleben: Hauptmann, Wedekind, Sternheim, Kaiser
Raum 1012, Do 14-16
Geppert H. V.
Im Mittelpunkt des Proseminars sollen, wie schon der Titel angibt, Carl Sternheims zwischen 1911 und 1916 entstandene, seitdem und bis heute interessante, viel gespielte Komödien "aus dem bürgerlichen Heldenleben" stehen. Darüber hinaus soll an ausgewählten Beispielen die Entwicklung dieser Dramenform aus der (von Sternheim lediglich "verschrotteten"?) bürgerlich realistischen Tradition und ihr Übergang zum freilich in sich zu differenzierenden modernen Drama untersucht werden: Von Ibsen über Hauptmann und Wedekind bis zu Brecht und Dürrenmatt. Da das Proseminar ohne gute Vertrautheit der Teilnehmer mit den Texten nicht arbeitsfähig sein kann (Leseliste am Lehrstuhl oder unter http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/ndl_komp.htm), sollte darauf der Schwerpunkt der Vorbereitung liegen. Darüber hinaus wäre eine Vertrautheit mit Prinzipien der Dramenanalyse hilfreich, zum Beispiel anhand von Manfred Pfister, Das Drama, München 31996 (UTB).

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Von den Teilnehmern erwarte ich mindestens ein Kurzreferat, für einen Schein ein Referat und eine Hausarbeit.
Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Anmeldung ab sofort in meiner Sprechstunde: Mittwoch, 11-12 Uhr.

05 040 Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft: Das poetologische Gedicht
Raum 1012, Di 12-14
Malinowski B.
Das poetologische Gedicht kann als eine Symbiose von Dichtung und Dichtungstheorie bezeichnet werden: Die künstlerische Reflexion über Entstehung und Wirkung, über Aufgaben und Freiheiten, Gesetze und Grenzen von Poesie wird im Medium der poetischen Form zum Ausdruck gebracht. Aufgrund des vermittelnden Status zwischen Begriff und Bild, Abstraktion und Anschauung, poetischer Theorie und poetischer Praxis, aber auch aufgrund der anhaltenden Aktualität lyrischer (Selbst-) Reflexionen in der internationalen Lyrik der Neuzeit und besonders im 20. Jahrhundert, ist das poetologische Gedicht geradezu prädestiniert, in vergleichender Perspektive untersucht zu werden. An ausgewählten Beispielen wird sich das Seminar mit maßgeblichen Stationen der Geschichte poetologischer Lyrik beschäftigen und auf exemplarische Weise in die spezifischen Fragestellungen, Forschungsschwerpunkte und Verfahrensweisen der Vergleichenden Literaturwissenschaft einführen.

Literatur: Ein für dieses Seminar erstellter Reader kann ab Anfang Oktober im Sekretariat (Raum 4067), vormittags, abgeholt werden.
Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

05 041 Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft: Europäische Dekadenzliteratur
Raum 1087a, Di 16-18
Nunes M.
In diesem Seminar sollen spezifische Forschungsschwerpunkte der Komparatistik am konkreten Beispiel der europäischen Dekadenzliteratur behandelt werden, wie zum Beispiel Fragen von Einfluss und Wirkung, Intertextualität, Übersetzung und Nachdichtung, Stoff-, Themen- und Motivforschung. Der Schwerpunkt des Seminars wird auf Werken deutschsprachiger Vertreter der Fin-de-SiPcle-Literatur wie Hermann Bahr, Hofmannsthal, George, Rilke, Heinrich Mann, Thomas Mann, Schnitzler u. a. liegen. Daneben sollen Autoren wie D'Annunzio, Paul Bourget, Maurice BarrPs, Joris Karl Huysmans, Maurice Maeterlink und Oscar Wilde ebenfalls berücksischtigt werden.

Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

05 218 Shakespeare’s History Plays
Raum 1003, Mo 14 - 16
Beck R.
Behandelt werden sollen (in dieser Reihenfolge) Richard III, Richard II, Henry IV (i,ii), Henry V. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Analyse der Texte; darüber hinaus soll jedoch auch auf übergeordnete Themen eingegangen werden, z.B. auf die elisabethanische Tradition des Chronicle Play und der Tragödie, auf Shakespeares Verarbeitung seiner Quellen, auf Zusammenhänge zwischen den Shakespeareschen Dramen und der Tudor-Geschichtsschreibung sowie auf die Frage der politischen Funktion der Histoy Plays im Tudor-Staat.
Von jedem Kursteilnehmer wird eine gründliche Kenntnis der Texte aufgrund eigener Lektüre erwartet. In der ersten Sitzung wird die Lektüre von Richard III und Richard II vorausgesetzt.

Textgrundlage:
Shakespeare, Richard III, Richard II, Henry IV part i, Henry IV part ii, Henry V: alle in der Ausgabe des New Penguin Shakespeare.
Bitte beschaffen Sie unbedingt die genannten Textausgaben der. Andere Ausgaben werden nicht akzeptiert.
Zur Einführung:
Die Vorworte der Penguin-Ausgaben, und / oder der New Arden Edition; zum historischen und literaturgeschichtlichen Kontext: die einschlägigen Kapitel des Shakespeare-Handbuchs (ed. Ina Schabert).
Teilnahmevoraussetzungen: Einführungskurs englische Literaturwissenschaft
Anforderung für den Scheinerwerb: schriftliche Hausarbeit

05 225 Writing on the Color Line: From Stowe to Morrison
Raum 1003, Di 12 s. t. – 13.30
Dossou M.
Even though not an African-American author, it was Harriet Beecher Stowe who with her sentimental bestseller Uncle Tom's Cabin brought the experience of slavery and the situation of Blacks in 19th century U.S. society to wide public attention. We will critically analyze its form and content, and compare it to Harriet Jacobs’s Incidents, an authentic slave narrative published ten years later. Nella Larsen’s Quicksand will raise and answer questions about significant changes in the economical situation, culture, and identity of African-Americans during the First Black Renaissance beginning in the mid1920s. In this modernist, psychological novel the main character is being thwarted by external and internal racial pressures, while seeking her share of happiness according to the American promise. Alice Walker’s epistolary novel The Color Purple treats classical female themes like the conflict between self-assertion and domination, "domesticity and creativity, … and the development of subversive strategies for breaking free of restrictive and damaging relationships and situations," (Goodman, 1996) seen through the eyes of a female writer influenced by the Black Power Movement of the 1960s and feminist thought. Toni Morrison, in an even greater extent dedicated to empowering the African-American community through the construction of a positive racial self-image and the creative rebuilding of history, seems to be oscillating between the binaries of individual and family, past and present, confirmation and effacement of race. Her novel Beloved, told in the style of magical realism, powerfully resonates with issues of parental love, guilt, and the past’s influence on the presence, the legacy of slavery.

The seminar aims to clarify questions about different patterns in the representation of black women, the development of individual and group or race identity, the impact of racial oppression and effects of violence on an individual’s self-image, strategies of physical and psychological survival, racial prejudice within and without Black society, as well as gender and power dynamics.

In the course of the first or second session, there will be a quiz about the first three novels to make sure that they will be thoroughly read. Later on, there will be a second quiz about the last two.

Lektüre:
Harriet Beecher Stowe. Uncle Tom's Cabin. 1852. Oxford: Oxford UP, 1998.
Harriet Jacobs. Incidents in the Life of a Slave Girl. 1861. Eds. McKay, Nellie, and Frances Smith Foster. New York: Norton, 2000. (Norton Critical Edition)
Nella Larsen. Quicksand. 1928. New York: Penguin, 2002.
Alice Walker. The Color Purple. 1982. London: Women's Press, 1985.
Toni Morrison. Beloved. 1987. London: Vintage, 1997.
Anforderung für den Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme, Kurzreferat und Hausarbeit
Teilnahmevoraussetzungen: bestandener Einführungskurs

05 317 De La Fontaine und die europäische Fabel- und Novellentradition
Raum 1005, Do 14-16
Leuker T.
Im Proseminar werden zwei der wichtigsten Werke von Jean de La Fontaine, die Fables und die Contes et nouvelles en vers, im europäischen Kontext betrachtet. Wie aus der Themenstellung resultiert, wendet sich die Veranstaltung auch an Studierende der Komparatistik. Ein detailliertes Seminarprogramm wird im September ausgehängt. Referate können ab 1.9.2004 übernommen werden. Wie immer sind die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung, die maßgebliche Mitwirkung an der Gestaltung mindestens einer Sitzung und das Anfertigen einer Hausarbeit Voraussetzungen für den Erwerb eines Scheines.
05 318 Der Roman des französischen Realismus
Raum 2127a, Mo 10-12
Plocher H.-P.
Behandelt werden Stendhal, Le Rouge et le Noir; Balzac, Le Père Goriot; Flaubert, Madame Bovary. Auf der Basis dieser Texte werden auch Themen der französischen Literatur-und Kulturgeschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Problematik des literarischen Realismus-Begriffs sowie Aspekte der Gattungspoetik besprochen. Vorbereitung: Lektüre der drei Romane.
05 343 Petrarca, Humanismus, Petrarkismus
Raum 1005, Do 12-14
Leuker T.
Die Vorlesung mit Seminarelementen setzt den im Sommer 2004 von Prof. Dr. Krauß begonnenen Epochenzyklus fort. Es werden unter anderem Hauptwerke Petrarcas, Brunis, Albertis, Polizianos und Sannazaros besprochen. Referatthemen können ab sofort übernommen werden. Für den Scheinerwerb gelten die üblichen Voraussetzungen (regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit).
05 356 Cervantes und sein Don Quijote
Raum 2127a, Mi 16-18
Altmann W.
Der erste Teil des "Don Quijote", des berühmtesten Romans der spanischen Literaturgeschichte, erschien 1605 und feiert nächstes Jahr sein 400-jähriges Bestehen. Dies soll Anlass sein, den Text mit dem sozialhistorischen und kulturellen Umfeld, in dem er geschrieben wurde, in Beziehung zu setzen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Analyse und Interpretation moderner und aktueller Cervantes-Deutungen. Die folgenden Themen werden dabei insbesondere behandelt: Biographische Wirklichkeit und fiktionaler Text, Reformatorisches und gegenreformatorisches Gedankengut, Darstellung von Christentum und Islam, Schreibbedingungen unter Absolutismus und Inquisition, Erotik und Sexualität im Kontext einer katholischen Macho-Gesellschaft.

Die Kenntnis des Romans wird zu Beginn des Seminars vorausgesetzt. Als Einführung wird empfohlen: Horst Weich: Cervantes' Don Quijote. München 2001 (Piper Verlag).

Zum Erwerb eines Scheins sind erforderlich: regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Übernahme eines Referats, Anfertigung einer Hausarbeit.

HAUPTSEMINARE
05 076 Goethes „Wilhelm Meister" und die „Bildungs"-Diskussion um 1800
Raum 1011, Fr 10-12
Eder J.
Goethes „Wilhelm Meister" ist wie der „Faust" so etwas wie ein Lebens – Werk Goethes. Sieht man einmal vom sogenannten „Urmeister" ab, haben wir es mit zwei dicken Bänden zu tun, in denen ein Individuum seine Vergesellschaftung erfahren soll. Dazu sind alle Bildungs – Instanzen, die sich im damaligen Horizont nur denken ließen aufgerufen. Wir werden sehen, daß sich die gar nicht so sehr von denen unterscheiden, die heute als solche behauptet werden. Die Diskussion des Romanprojektes soll auch dazu dienen, sich über die Veränderungen der Vorstellung von „Bildung" Gedanken zu machen. Dazu werden wir auch den einen oder anderen Blick auf andere Konzepte der Zeit werfen, etwa bei Novalis oder Hoffmann. Goethe hat ganz bewußt von dem Roman als „Bildungsexperiment" gesprochen, und das wollen wir im Seminar wiederzufinden suchen, den Roman gewissermaßen aus seiner gattungsgeschichtlichen Monumentalisierung befreien – denn das haben sich die Zeitgenossen durchaus getraut. Ohne auf eine dekonstruktive Lesart zu setzen, könnte sich doch zeigen, daß der Roman viele Ziele und Konditionen der Theorie von Bildungsromanen geradezu „klassisch" verfehlt.
Im Seminar werden wir beide „Romane", also die „Lehrjahre" und die „Wanderjahre" lesen. Das ist so recht etwas für Liebhaber richtig dicker Bücher, eine Spezies, die doch wohl am aussterben ist.

Literaturempfehlung:
Rolf Selbmann, Der deutsche Bildungsroman. Stuttgart/Weimar 1994 u.ö. (=Sammlung Metzler)
Hannelore Schlaffer, Wilhelm Meister. Das Ende der Kunst und die Wiederkehr des Mythos. Stuttgart 1980
Die Bildung der Zukunft. Herausgegeben von Nelson Killius, Jürgen Kluge und Linda Reisch. Frankfurt/M. 2003
Anmeldung: Das Seminar ist auf max. 25. Teilnehmer beschränkt. Persönliche Anmeldung in meinen Sprechstunden ab dem 13. Juli oder nach Vereinbarung.
Scheinerwerb: Hausarbeit und Referat im Rahmen einer Arbeitsgruppe.

05 079 Intertextualität oder Interkulturalität?
Kompaktseminar im März 2005. Genaue Zeit- und Raumangaben werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Chiellino Ch.
Ist Intertextualität, so wie sie in jeder nationalen Literatur seit Jahrhunderten praktiziert wird, als die Urquelle der heutigen interkulturellen Literatur zu betrachten? Um diese Frage zu beantworten, werden im Seminar die verschiedenen Formen, Varianten und Stufen von Intertextualität untersucht. Es wird als Erstes das offene oder kryptische Zitieren innerhalb ein- und derselben Literaturtradition untersucht, und zwar als die schlichteste Form von Interkulturalität. Hierzu bieten sich als klassisches Beispiel jene Wörter aus Goethes Gedicht Mignon, so wie sie Ingeborg Bachmann in die Sprache ihres Gedichts Das erstgeborene Land integriert hat, an. Es folgt dann die Stufe des offenen Dialoges zwischen zwei nationalen Literaturen, so wie er in Reiner Kunzes Gedicht Wie Dinge aus Ton sein zwischen der tschechischen und der deutschen Literatur geführt wird. Die dritte und komplexere Stufe der Intertextualität stellt die zeitgenössische interkulturelle Literatur dar. Dies geschieht gerade, weil kein Dialog zwischen den nationalen Literaturen, sondern ein Dialog "unter der Zunge" oder "im Herzen" zwischen den Sprachen geführt wird, in denen AutorInnen wie Zehra Cirak, Szusza Bank, Dante Andrea Franzetti, Galsan Tschinag oder José F.A. Oliver kreativ werden.

Das Hauptseminar wird als Kompaktkurs in der Woche vom 07.bis 11. März 2005 gehalten. Persönliche Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft, sofern bereits ein Hauptseminarschein vorliegt.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

05 081 Schulgeschichten und pädagogischer Diskurs um 1900
Raum 1012, Di 16-20, 14-tägig 4-stündig
- Anerkennung als PS möglich -
Matthes H.-M./
Geppert H. V.
Arno Holz, Frank Wedekind, Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Hermann Hesse und viele andere haben vor allem zwischen etwa 1898 und 1906 die Schule mit tiefer, beißender Kritik dargestellt, oft aus eigener traumatischer Erinnerung heraus.
Warum so konzentriert zu dieser Zeit? Bleibt es nur bei der Kritik? Wäre sie möglich, wenn nicht längst Probleme erkannt und Alternativen entworfen, begründet und erprobt gewesen wären? Gibt es mögliche diskursive Brücken zwischen diesen literarischen Zerr- und Schreckensbildern und jener reformpädagogischen Bewegung, die sich bezeichnenderweise ebenfalls in diesem Zeitraum nachhaltig zu Wort meldet? Solchen Fragen will das Seminar im Wechsel und in der Zusammenarbeit von literarischer Interpretation und kultur- bzw. pädagogikgeschichtlicher Reflexion nachgehen.

Scheinerwerb für Pädagogik oder Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/Vergleichende Literaturwissenschaft.
Von den Teilnehmern werden ein Referat und eine Seminararbeit erwartet.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 45 begrenzt.
Anmeldung ab sofort in meiner Sprechstunde: Mittwoch 11-12 Uhr
Sprechstunden Frau Professor Matthes: Di 16-18 Uhr.

Zur Vorbereitung sollen primär die vorgeschlagenen Texte gelesen werden (Liste am Lehrstuhl oder unter
http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/index.html).
Zur Einführung in Kulturkritik und Reformpädagogik der Zeit:
Jürgen Oelkers, Reformpädagogik. Eine kritische Dogmengeschichte, Weinheim und München 31996.

05 211 John Keats
Raum 1003, Di 14 – 16
Middeke M.
John Keats (1795-1821) is one of the major representatives of the second generation of Romantic poets in England. The seminar will retrace Keats’s brief poetical career until his early death from tuberculosis in 1821. We will discuss the early sonnets, longer poems such as Lamia and his attempts at the epic Hyperion, as well as the ‘great odes’ which Keats is most famous for. Additional work in the seminar will be devoted to Keats’s poetological concept which he exclusively developed in private letters to friends.

For textual work I recommend the following critical edition:
John Keats, The Poetical Works, ed. H. W. Garrod (Oxford: OUP) which is continuously reprinted.

Einführende Lektüre: Siehe Semesterapparat.
Anforderungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Thesenpapier, schriftliche Hausarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: Bestandene Zwischenprüfung

05 213 Nathaniel Hawthorne
Raum 2127, Mo 10 – 12
Zapf H.
In the seminar, we will look at selected novels and short stories by Nathaniel Hawthorne in the light of recent literary and cultural criticism. As one of the central figures of the American Renaissance, Hawthorne is at the same time a special focus of interest for theories of American literature and culture in general. We will analyze the texts both from within their own internal structure and dynamics, and from the perspectives provided by recent approaches of criticism.

Einführende Lektüre:

  • Novels:
    • The Scarlet Letter
    • The Blithedale Romance
    • The Marble Faun
  • Stories:
    • "The Birthmark"
    • "Rappacini’s Daughter"
    • "The Minister’s Black Veil"
    • "The Maypole of Merry Mount"
    • "Young Goodman Brown"
    • "My Kinsman, Major Molineux"
    • A folder with master copies will be provided with excerpts from relevant secondary literature

Anforderungen für den Scheinerwerb:  Regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit
Teilnahmevoraussetzungen:  Bestandene Zwischenprüfung

05 313
Absurdes Theater und Nouveau Roman als Antworten auf den Existenzialismus
Raum 1005, Mo 10-12
Krauß H.
Angesichts der Bedrohung durch die Atombombe und den Kalten Krieg wächst die Kritik an der aktivistischen Philosophie des Existenzialismus und dem Konzept engagierter Literatur. Der Verlust der Freiheit, damit auch der Individualität, der Kommunikationsfähigkeit, der Herrschaft über die Dingwelt etc. werden nun zu Zentralthemen des Theaters und des Romans.

Im Hauptseminar sind Referate vorgesehen zu Ionesco: La Cantatrice chauve; Les Chaises; Beckett: Molloy; En attendant Godot; Fin de partie; Robbe-Grillet: Le Voyeur ; La Jalousie ; Butor : La Modification ; Simon : La Route des Flandres.

Referate als Grundlage der Scheinvergabe können in den Feriensprechstunden übernommen werden.

05 314 Gustave Flaubert
Raum 1005, Do 10-12
Kuhnle T.
Das Hauptseminar wendet sich einem Vertreter des französischen Realismus zu, der mit Madame Bovary einen der herausragenden Romane der europäischen Literaturgeschichte verfasst hat. Hier findet Flauberts Romanästhetik ihre vollendete Anwendung, um nach den Prinzipien der impartialité, impassibilité und impersonnalité ein Frauenschicksal in der französischen Provinz darzustellen: Die Protagonistin Emma führt eine selbst zerstörerische Existenz zwischen den eigenen verstiegenen Idealen und der bLtise bourgeoise. Mit bLtise bourgeoise bezeichnet Flaubert die im Kern dumpfen Grundhaltung des Bürgertums, dessen Angehörigen indes mit List ihren sozialen Ort gegen jeden gesellschaftlichen Wandel zu verteidigen wissen. Geschickt perspektiviert Flaubert seinen Roman mit so unterschiedlichen Stilmitteln wie innerem Monolog oder Sentenz: Der Innenraum einer kitschig gestimmten romantischen Seele (Emma) trifft immerfort auf eine Welt, in der die Menschen lediglich über Allgemeinplätze kommunizieren. Die Geschichte der Emma Bovary bietet sich auch zum Vergleich mit anderen literarischen Frauenschicksalen an – z.B. in Une Vie von Guy de Maupassant oder in La Joie de vivre von Émile Zola.

Neben Madame Bovary sind auch L’Éducation sentimentale und die Novellensammlung Les trois Contes Gegenstand des Seminars.

05 338 Giacomo Leopardi
Raum 1005, Do 16-18
Krauß H.
Leopardi, der wichtigste italienische Lyriker des 19. Jahrhunderts, begann mit patriotischen Gedichten (All’ Italia; Sopra il monumento di Dante) und wurde danach zum Dichter all umfassender Desillusion. Aus seinen Canti sollen folgende Gedichte analysiert werden: Nelle nozze della sorella Paolina; Il primo amore; Il passero solitario; L’infinito: Alla luna; La vita solitaria; A se stesso; Il tramonto della luna. In das Hauptseminar einbezogen werden ausgewählte Passagen aus dem Zibaldone und den Operette morali.

Referate als Grundlage der Scheinvergabe können in den Feriensprechstunden übernommen werden.

05 353 Miguel de Cervantes
Raum 1005, Mi 14-16
Albes W.
Im Mittelpunkt des Hauptseminars "Miguel de Cervantes" werden die Werke "El ingenioso hidalgo don Quijote de la Mancha" und die "Novelas ejemplares" stehen.
ÜBUNG
05 256 Einführung in die Literaturtheorie III: Rezeptionsästhetik, Postkoloniale Theorie und Ecocriticism
Raum 1003, Do 12 – 14
Redling
Die Übung setzt die Fragestellungen des vorigen Semesters fort, nun allerdings rücken neuere und neueste kontemporäre Theorien in den Vordergrund unseres Interesses. Im Mittelpunkt stehen diesmal drei theoretische Strömungen (Rezeptionsästhetik, Postkoloniale Theorie und Ecocriticism), die anhand von ausgewählten Texten diskutiert werden sollen. Ziel dieses Kurses ist daher die Einführung in Konzepte und Terminologie bedeutender Literaturtheorien, aber auch die Herausarbeitung der wissenschaftlichen Produktivität dieser theoretischen Modelle anhand von Textbeispielen. Dabei wird ein zentraler Text des 19. Jahrhunderts als Ausgangspunkt für die unterschiedlichen Theorieanwendungen dienen: Herman Melvilles Moby Dick.
Der Besuch der Übung "Einführung in die Literaturtheorie II" (WS 2004) ist keine Teilnahmevoraussetzung für diese Übung. Es wird erwartet, dass Sie den Roman schon vor Kursbeginn gelesen haben. Bitte beachten Sie auch, dass diese Übung zu den zwischenprüfungsrelevanten Kursen gehört.

Einführende Lektüre bzw. Textgrundlagen:
Zapf, Hubert. Kurze Geschichte der anglo-amerikanischen Literaturtheorie. München: Fink, 1996.
Melville, Herman. Moby Dick. 2. Auflage. New York: Norton, 2001. (Bitte unbedingt diese Ausgabe erwerben! ISBN: 0393972836).
Mehrere mastercopies, die im Sekretariat der Amerikanistik (Raum 4064, nur vormittags besetzt!) erhältlich sind.
Anforderungen für den Scheinerwerb: Scheinerwerb nicht möglich
Teilnahmevoraussetzungen: regelmäßige Teilnahme und die Bereitschaft, sich mit theoretischen Fragestellungen auseinander zu setzen.