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Klassische Archäologie


VORLESUNG

05 480
EKG

Das Klassische Griechenland
HS III, Di 16-18

Kockel V.

Trotz zahlreicher Kriege gelten das 5. und 4. Jh. v. Chr. als die wichtigste Blütezeit der griechischer Kunst und Architektur. Schon in römischer Zeit wurde diese Epoche als vorbildhaft empfunden und erhielt damit den Rang einer Klassik. Die Vorlesung wird als Übersicht die verschiedenen Bereiche der architektonischen und künstlerischen Produktion behandeln, dabei aber auch deren Bedingtheit durch die jeweils konkreten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zeigen.
Geeignet für alle Semester und Studenten aller Fächer

Literaturhinweise:
Borbein, A. H., Das alte Griechenland (München 1998);
Knell, H., Athen im 4. Jh. v. Chr. (Darmstadt 2000);
Charbonneaux, J. – Martin, R., Das Klassische Griechenland (München 1971); Osborne, R., Archaic and Classical Greek Art (Oxford 1998)
Anforderungen für Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme 2 Pkte ECTS; weitere Punkte für ERASMUS-Studenten und Studenten der Europäischen Kulturgeschichte sind möglich (nach Anfrage)

HAUPTSEMINAR

05 481

Tod in Griechenland
Raum 2129, Di 10-12

Kockel V.

Der Umgang mit dem Tod gehört zu den wesentlichen Grundzügen des Menschen. Für Archäologen sind Nekropolen oft die Fundstätten der am besten erhaltenen Gegenstände der Antike, gleichzeitig aber auch eine wichtige Quelle zu Verhaltenweisen, Jenseitsvorstellungen und Selbstdarstellung einzelner bzw. Kollektive. Das Seminar wird sich vor allem mit der Frühzeit und der Klassik in Griechenland befassen und dabei auch unterschiedliche Fragestellungen und Methoden in der älteren und neueren Forschung beleuchten. Ein wichtiger Schwerpunkt wird der Kerameikos von Athen sein.

Einführende Lektüre:
Kurtz, D.C. – Boardman, J., Greek Burial Customs (New York 1971) (auch in deutsch); Kistler, E., Die „Opferrinne-Zeremonie" (Stuttgart 1998)
Anforderungen für Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme. Referat mündlich und schriftlich
Teilnahmevoraussetzungen: Zwischenprüfung

PROSEMINARE

05 482
EKG

Einführung in die Klassische Archäologie
Raum 2128, Mo 10-12

Kockel V.

Methoden und Arbeitsweisen der Klassischen Archäologie werden an Beispielen aus der römischen Zeit eingeübt. Dabei werden zentrale Denkmäler besprochen. Ziel ist es, die Fragestellungen des Faches kennenzulernen und zu merken, warum Archäologie ein spannendes Fach sein kann.

Einführende Lektüre: Hölscher, T., Klassische Archäologie. Grundwissen (Darmstadt 2002)
Anforderungen für Scheinerwerb:  Regelmäßige Teilnahme, Kurzreferat, Klausur. Für Studenten der Europäischen Kulturgeschichte weiterer Punkterwerb möglich (nach Anfrage)

05 483
EKG

Delphi und Olympia – ein Vergleich
Raum 2128, Mi 10-12

Kockel V.

Die beiden größten und bekanntesten griechischen Heiligtümer unterscheiden sich in vielen Aspekten voneinander. Ihre Blütezeit fällt in verschiedene Epochen und ihre Rolle im Bewußtsein der Griechen differiert ebenso, wie ihre Lage und ihre konkrete Ausgestaltung. In dem Proseminar erwirbt man Grundkenntnisse griechischer Religion und Kunst aus verschiedenen Epochen und erwirbt ebenso eine gründliche Vorstellung vom Aussehen der beiden berühmten Fundplätze.

Einführende Lektüre:
M. Maass, Das antike Delphi (Darmstadt 1993); H.V. Herrmann, Olympia, Heiligtum und Wettkampfstätte (München 1972); U. Sinn, Das antike Olympia (München 2004)
Anforderungen für Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme. Referat mündlich und schriftlich

ÜBUNG

05 484

Proseminar zur Alten Geschichte und Provinzialrömischen Archäologie III: Siedlungswesen im römischen Deutschland
Raum 2129, Mi 18-20

Bakker L.

In der Übung sollen Kenntnisse zur römischen Geschichte der Stadt Augsburg erarbeitet und vertieft werden. Der unter Augustus entstandene Militärplatz in Augsburg-Oberhausen, seine charakteristischen Funde und ihre Interpretation, die im frühen 1. Jahrhundert gegründete Siedlung Augustua Vindelicum, die Rolle als Hauptstadt der Provinz Rätien sowie die ihr zugehörigen Friedhöfe werden bis zum Niedergang der römischen Herrschaft behandelt. Das für die Versorgung der Stadt mit Nahrungsmitteln und gewerblichen Gütern wichtige Umland wird am Rande berücksichtigt. Bedeutende Römerstädte wie Köln, Mainz, Trier, Kempten, Aventicum und Augst werden zum Vergleich herangezogen.

Besuche im Römischen Museum Augsburg sowie auf den zur Zeit laufenden Ausgrabungen in Augsburg sind vorgesehen.

Einführende Lektüre:
Ausstellungskatalog "Die Römer in Schwaben" (Arbeitsheft Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, Bd. 27), München 1985.
J. Bellot (Hg.), Forschungen zur provinzialrömischen Archäologie in Bayerisch-Schwaben (Schwäb. Geschichtsquellen und Forschungen, Bd. 14), Augsburg 1985.
G. Gottlieb, Das römische Augsburg (Schriften der Phil. Fakultäten der Universität Augsburg, Bd. 21), 2. Aufl., München 1984.
W. Hübener, Zum römischen und frühmittelalterlichen Augsburg (Jahrb. RGZM 5) 1958, S. 154-238.
W. Czysz, K. Dietz, T. Fischer u. H.-J. Kellner, Die Römer in Bayern, Stuttgart 1995.
Anforderungen für Scheinerwerb:
Ausführliches Referat mit schriftl. Kurzfassung – regelmäßige Teilnahme! (Für Klassische Archäologie als Übung anerkannt).
Teilnahmevoraussetzungen:
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt. Studenten, die kein Latein können, werden gebeten, bei mir vorzusprechen. Max. 25 Teilnehmer! Anmeldeliste hängt aus!

KOLLOQUIUM

05 485

Altertumswissenschaftliches Kolloquium
HS III, Di 18-20 (vierzehntägig)

Kockel/
Lausberg/
Weber

In vierzehntägiger Folge berichten Wissenschaftler aus Augsburg und von anderen Universitäten oder Forschungsstätten über ihre neuen Arbeiten auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften. Den Studenten der Universität und interessierten Hörern aus Augsburg wird so eine vielfältige Ergänzung zum normalen Semesterprogramm geboten. Besondere Aushänge geben eine Einführung zum jeweiligen Thema.