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Germanistik


VORLESUNGEN
05 000 Ringvorlesung "Große Werke der Literatur IX"
HS II, Mi 18-20, 14-tägig
Mayer M. /
Scheerer Th. /
Löser F. /
Balmer H.P. /
Spinner K.-H. /
Middeke M. /
Stammen Th.
Die Ringvorlesung soll wissenschaftlich fundiert und zugleich so anschaulich wie möglich in internaionale Literatur einführen. Wir wollen damit ganz einfach Freude an vielen verschiedenen Lektüren wecken und Hilfen zum Verständnis anbieten. Dabei geht es nicht nur um "Klassiker". Auch das Aparte oder nur Unterhaltende findet hier ein Forum.
Die Beiträger haben ihre Themen völlig frei gewählt, was immer der beste Garant für Interesse und Lebendigkeit ist. Eine Sammlung erster Hinweise auf Schwerpunkte, Perspektiven und ergänzende Lektüreempfehlungen liegt am Lehrstuhl bereit, ist aber auch zu finden unter:
http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/ndl_komp.htm.
  • 27.10.2004 Prof. Dr. Mathias Mayer Eduard Mörike Mozart auf der Reise nach Prag
  • 10.11.2004 Prof. Dr. Thomas Scheerer Der Cid. Das spanische Nationalepos
  • 24.11.2004 Prof. Dr. Freimut Löser Die große Heidelberger Liederhandschrift
  • 08.12.2004 Prof. Dr. Hans Peter Balmer Botho Strauß Der Untenstehende auf Zehenspitzen
  • 12.01.2005 Prof. Dr. Kaspar Spinner Tausendundeine Nacht
  • 26.01.2005 Prof. Dr. Martin Middeke Bram Stoker Dracula
  • 09.02.2005 Prof. Dr. Theo Stammen Gottfried Keller Das Sinngedicht
05 096 Zusätzliche Veranstaltung ab 13.01.2005!
Neuere Deutsche Sprachgeschichte (I)
HS III, Do 10 - 12 Uhr
Elspaß St.
Für eine vertiefte Einsicht in Strukturen und Entwicklungen der deutschen Gegenwartssprache ist eine Kenntnis der Sprachgeschichte (insbesondere der neueren) unerlässlich. In der auf zwei Semester angelegten Vorlesung wird, ausgehend von theoretischen Fragen zu Konstanz und Wandel von Sprache, ein Überblick über die Entwicklungen des Sprachgebrauchs seit der Frühen Neuzeit gegeben. Im Unterschied zur Darstellung in vielen älteren Handbüchern soll dabei ein besonderes Gewicht auf bisher wenig beachtete Bereiche und Akteure der neuhochdeutschen ‚Epoche‘ gelegt werden, um zu einem breiteren Verständnis der Sprachgebrauchsverhältnisse zu gelangen. In dieser Hinsicht kann auf jüngere, sozio-pragmatisch orientierte Ansätze in der Sprachgeschichtsforschung aufgebaut werden, die Aspekte wie ‚Vertikalisierung des Varietätenspektrums‘, ‚Sprachgeschichte und Regionalität‘‚ ‚Sprachgeschichte von Mündlichkeit und Schriftlichkeit‘ oder ‚Sprachgeschichte als Geschichte von Textsorten‘ in die Diskussion gebracht haben. Nicht zuletzt soll geprüft werden, ob durch eine andere Perspektive auf die neuere Sprachgeschichte bestimmte Entwicklungen der Gegenwartssprache anders oder gar besser erklärt werden können.

Lektüreempfehlung: Peter von Polenz (1994-2000): Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Bd. I-III. Berlin, New York: de Gruyter. (de-Gruyter-Studienbuch); hier zunächst Bd. I: „Einführung – Grundbegriffe. Deutsch in der frühbürgerlichen Zeit." (2. Aufl. 2000).

05 001 Willkommen im Mittelalter. Eine Einführung in die Literatur
HS IV, Mo 12-14
Löser F.
"Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters" ist Bestandteil eines jeden Germanistikstudiums. Deshalb heißt regelmäßig im Wintersemester eine (verpflichtende) Einführungsvorlesung alle Studienanfänger der Germanistik im Mittelalter und seiner literarischen Welt willkommen. Die Vorlesung wird Ihnen einen Überblick über die deutsche Literatur von ihren Anfängen bis zum Ausgang des Mittelalters vermitteln, Sie mit wichtigen Gattungen, Autoren und Texten vertraut machen, Ihnen die spezifischen Bedingungen der literarischen Produktion zeigen und vor einem weitgefassten kulturgeschichtlichem Hintergrund demonstrieren, welche bis heute in unserem Denken wirksamen Weichenstellungen das Mittelalter vorgenommen hat. Neben der literarisch-kulturgeschichtlichen Einführung in der Vorlesung steht die grammatisch-sprachliche im GK I (Fr. 14-16 Uhr, Vogelgsang), beide Veranstaltungen zusammen bilden die Basis für Ihr weiteres Studium der Altgermanistik.
05 002 Wolfram von Eschenbach, ‚Parzival’, ‚Willehalm’ und ‚Titurel’
Raum 1087, Do 14 - 16
Williams W.
 
05 003 Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
HS III, Do 9 - 10
Bartl A.
In der anglo-amerikanischen Philologie wird bereits seit Anfang der 1960er Jahre intensiv über Konzepte einer Literaturwissenschaft mit kulturtheoretischer Ausrichtung nachgedacht; im deutschsprachigen Raum beherrscht das Stichwort „Kulturwissenschaft" seit gut zehn Jahren die Debatten um eine Neuorientierung der Geisteswissenschaften. Im Zuge dieser Diskussion, die mittlerweile erhebliche hochschulpolitische Relevanz besitzt, entstanden nicht zuletzt innovative Methoden der Beschäftigung mit Literatur. Die Vorlesung will dieser aktuellen und noch immer offenen Frage („Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft") nachgehen. Dabei sollen zunächst einige Zugänge zu den Begriffen „Kultur" sowie „Kulturwissenschaft" und danach neuere philologische Ansätze präsentiert werden: Literaturwissenschaft und Kulturanthropologie, Erinnerungskultur, Kulturgeschichte, Kulturökologie, kulturelle Geschlechterforschung. Um den „Praxisbezug" nicht zu verlieren, wird jede dieser Verbindungslinien exemplarisch an einen poetischen Text herangeführt. Die Leseliste dazu finden Sie am schwarzen Brett.

Lektüreempfehlung: Nünning, Ansgar / Nünning, Vera (Hg.): Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze – Perspektiven. Stuttgart / Weimar 2003.

05 004 Literaturgeschichte im Überblick: Vom Realismus zum Naturalismus
HS IV, Do 12-13
Geppert H. V.
Die Vorlesung setzt das von den Kollegen Mayer und Eder begonnene, von mir mit angeregte Projekt fort, den Studierenden aller Studiengänge im Verlauf von etwa drei Jahren einen Überblick über die Geschichte der Deutschen Literatur anzubieten. Insbesondere werde ich mich an der "Mitwachsenden Leseliste" des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft orientieren (19. Jahrhundert, II, S. 9/10), sowie an den Fragestellungen der Lehramtsprüfungen der letzten Jahre. Damit sind auch bereits die Empfehlungen zur Vorbereitung und zur begleitenden Lektüre vorgegeben. Sich einzulesen ist unerlässlich. Ohne gute Textkenntnis gibt es kein sinnvolles Studium der Literaturwissenschaft.

Ergänzend wäre zu empfehlen:
Aust, Hugo: Literatur des Realismus. Stuttgart u.a.: Metzler 32000 (Sammlung Metzler 157).
Swales, Martin: Epochenbuch Realismus. Romane und Erzählungen. Berlin: Schmid 1997 (Grundlagen der Germanistik 32).

05 005 Lesung aus neu erschienenen Kinder- und Jugendtaschenbüchern
HS IV, Do 13.15-14
Spinner K.-H.
Kinder- und Jugendliteratur hat innerhalb und außerhalb der Schule in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das Angebot ist so groß, dass es kaum mehr überschaubar ist. In der vorgesehenen Lesung stelle ich jede Woche ein anderes Kinder- oder Jugendtaschenbuch vor, das 2004 erschienen ist. Ich rede nicht über das Buch, sondern lese aus ihm vor - es geht also auch um das Hör-Erlebnis. Über weitere Werke der ausgewählten Autor(inn)en informiere ich jeweils durch eine Liste der erhältlichen Bücher und einen knappen Überblick.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende aller Studiengänge und Semester und an Lehrkräfte.

GRUNDKURSE, EINFÜHRENDE ÜBUNGEN
05 006 Einführung in die Sprachwissenschaft und das Neuhochdeutsche
HS III, Mo 10 -12
König W.
In diesem Kurs erfolgt eine Einführung in die Grundlagen der sprachwissenschaftlichen Methode und Terminologie am Beispiel des Neuhochdeutschen; folgende Sachgebiete stehen im Mittelpunkt:
  1. Lautlehre
    (Schreibung und Aussprache; Phonetik und Phonologie des Deutschen)
  2. Formenlehre
    (Morphemanalyse im Bereich der Flexion und der Wortbildung; systematische Morphologie)
  3. Bedeutungslehre
    (strukturelle Wortanalyse; Wortfeld; lexikalische Solidaritäten)

Literatur (zur Anschaffung empfohlen):
R. Bergmann, P. Pauly, S. Stricker: Einführung in die Deutsche Sprachwissenschaft, Heidelberg 2001.
Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache, 6. Aufl. Mannheim 1998 (= Duden Bd. 4).
Anmeldung: durch Eintrag in die Listen am Lehrstuhl
Scheinerwerb: Klausur

05 007 Einführung in die Sprachwissenschaft und das Neuhochdeutsche
HS 2107, Mo 12 -14
König W.
vgl. 05 006
05 008 Einführung in die Sprachwissenschaft und das Neuhochdeutsche
HS 2107, Do 12 - 14
Mair R.
vgl. 05 006
05 009 Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (GK I)
HS III, Fr 14-16
Vogelgsang K.
Unsere Sprache hat nicht nur eine Geschichte, sie trägt diese auch beständig in sich: Warum heißt es sie sprechen aber er spricht, er sprach, er hat gesprochen, warum der Gast, aber die Gäste, warum er denkt, aber er dachte und was hat Macht mit mögen zu tun? Dies und vieles andere wird klar, wenn wir uns mit den älteren Sprachstufen des Deutschen, dem Alt-, Mittel- (dieses steht im Zentrum) und Frühneuhochdeutschen beschäftigen. Dabei gilt: Ohne Schweiß kein Preis und ohne Kenntniss der grammatischen Strukturen keine Einsicht in das System der Sprache und kein unverstellter Zugang zu den originalen Texten des deutschen Mittelalters. Der Grundkurs I erfüllt somit eine Doppelfunktion: Er ist die sprachlich-grammatische Seite der Einführung in die Mittelaltergermanistik (die unerlässliche literarisch-kulturgeschichtliche erfolgt in der Einführungsvorlesung von Prof. Löser, Mo 12-14) und Basis für die sprachhistorischen Kurse im Fach Sprachwissenschaft.

Teilnehmerkreis: Studenten ohne Vorkenntnisse im Alt- und Mittelhochdeutschen
Textgrundlage: R. Bergmann/P. Pauly/C. Moulin-Frankhänel: Alt- und Mittelhochdeutsch. 5. Aufl. Göttingen 1999.
Scheinerwerb: Teilklausur I (ergibt zusammen mit Teilklausur II den GK-Schein)

05 010 Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen und Hilfsmittelkunde (GK II - Parallekurs A)
Bukowina-Institut, Di 14.30-16
Graser H.
Wegweiser zum Bukowina-Institut
  • Straßenbahnlinie 3, Haltenstelle "Bukowina-Institut/PCI"
  • Um den Eingang zum Bukowina-Institut zu finden, fahren bzw. gehen Sie zwischen "Bauhaus" und  "Schupert" auf den großen Parkplatz und wenden sich in Richtung Norden. Über der Eingangstür finden Sie eine große Hausnummer "97a" angebracht.

Zur Festigung der im Grundkurs I "Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen" erworbenen Kenntnisse wird ein umfangreicherer mittelhochdeutscher Text gelesen, übersetzt und analysiert. Dazu werden die einschlägigen Wörterbücher und Grammatiken ausgiebig herangezogen.

Textgrundlage: Der Stricker. Verserzählungen II. Herausgegeben von H. Fischer. 4., durchgesehene Aufl. bes. von J. Janota. Tübingen 1997. (= Altdeutsche Textbibliothek 68).
Anmeldung: nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
Voraussetzung: Grundkurs-Teilklausur I
Scheinerwerb: Teilklausur II (ergibt zusammen mit Teilklausur I den Grundkurs-Schein)

05 011 Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen und Hilfsmittelkunde (GK II – Parallelkurs B)
Bukowina-Institut, Mi 14.30-16
Graser H.
vgl. 05 010
05 012 Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Grundkurs II)
1087, Di 12 - 14
Schwarz S.
Der Besuch dieses Methodenkurses setzt die erfolgreiche Absolvierung von Grundkurs I voraus und ist gleichermaßen verbindlich für das Grundstudium Germanistik/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (für Lehramt wie Magister). Neben der Beherrschung historischer und systematischer Arbeitstechniken erfordert der wissenschaftliche Umgang mit Literatur ein breit angelegtes Basiswissen über die wichtigsten Literaturtheorien wie autorzentrierte Positionen, Hermeneutik, textimmanente und intertextuelle Verfahren, Rezeptionsästhetik, sozialgeschichtliche Ansätze, Diskursanalyse, Dekonstruktion, Gender-Forschung u.a. Diese werden in Blöcken von jeweils zwei Sitzungen vorgestellt: Die erste dient der gemeinsamen Erarbeitung der Besonderheiten des jeweiligen Ansatzes, welcher sodann anhand von Beispieltexten praktisch erprobt werden soll. Ziel des Grundkurses II ist es, den methodischen Pluralismus in den Literaturwissenschaften transparent zu machen sowie über Schulenbildungen bzw. die Anschließbarkeit und Unverträglichkeit von Theorien zu orientieren, um den selbständigen Umgang mit der Forschungsliteratur zu erleichtern.

Textgrundlage: Zu Semesterbeginn steht eine Auswahl theoretischer Texte als Reader zur Verfügung; seminarbegleitend sind die Modellanalysen zu Kleist und Kafka (s.u.).
Lektüreempfehlungen:

  • Baasner, Rainer/Zens, Maria: Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft: eine Einführung. Berlin 2001.
  • Eagleton, Terry: Einführung in die Literaturtheorie. Stuttgart 41997.
  • Kafkas „Urteil" und die Literaturtheorie: zehn Modellanalysen. Hg. von Oliver Jahraus und Stefan Neuhaus. Stuttgart: Reclam 2002.
  • Positionen der Literaturwissenschaft: acht Modellanalysen am Beispiel von Kleists „Das Erdbeben in Chili". Hg. von David E. Wellbery. München 42001 (1985).
  • Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hg. von Dorothee Kimmich. Stuttgart: Reclam 1996.

Anmeldung: durch verbindlichen Listeneintrag (beschränkte Teilnehmerzahl)
Scheinerwerb: Abschlußklausur

05 013
Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Grundkurs I)
Sektion A, HS IV, Mo 16-18
Sektion B, HS III, Mi 16-18
Sektion C, HS IV, Do 16-18
Sektion D, HS 2110, Fr 14-16
Post K.-D.
Pflichtkurs für Germanistikstudenten sowohl im Lehramts- als auch im Magisterbereich. Dieser Grundkurs soll in seinem ersten Teil den Studierenden eine Einführung bieten in die Fragestellungen literarischer Ästhetik, in die Grundbegriffe der Poetik und der Textwissenschaft. In einem zweiten Teil werden die Studenten sich einarbeiten (in einer Bibliothekssitzung wie einer Seminarsitzung) in die Grundlagen und Hilfsmittel literaturwissenschaftlichen Arbeitens (Bibliographieren, Umgang mit den einschlägigen Handbüchern, Lexika, Zeitschriften). Im Mittelpunkt des Kurses steht die Frage nach den literarischen Gattungen. Im Rahmen der Analyse lyrischer, dramatischer, epischer, autobiographischer und gattungspoetologischer Texte werden charakteristische Gattungsmerkmale erarbeitet und diese in einen historischen wie systematischen Kontext gestellt. Dadurch wird schrittweise ein fachwissenschaftliches Grundwissen aufgebaut und ein erster Schritt getan zur Einarbeitung in die zentrale Disziplin des Faches: die literaturwissenschaftliche Interpretation.
An diesen Grundkurs schließt sich ein zweiter an (Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft). Dieser ist wie der erste ein Pflichtkurs. Beide zusammen bilden den Kern der Basismodule Germanistik/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Grundkurs I und Grundkurs II enden mit einer Klausur. Die Note geht in die Gesamtnote des jeweiligen Basismoduls ein (GER-01/02, GER-NDL-01).

Zur Textgrundlage in beiden Kursen werden Reader erstellt, die bei Unicopy zu erwerben sind.

05 014 Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Grundkurs I)
HS III, Mi 8-10
Wesche J.
vgl. 05 013
05 015 Einführung in den mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch in der Grundschule. Sprachentwicklung und Sprachförderung. Voraussetzung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Raum 1006, Mo 14-16
- Listeneintrag erforderlich ab 1. Juli -
Köppert Ch.
Diese Einführung ist für alle Studierenden des Lehramts Grundschule (nach LPO) verpflichtend. Sie vermittelt Einsichten in wichtige Schritte des Sprachgebrauchs und in Aspekte des mündlichen und schriftlichen Umgangs mit Sprache in der Grundschule.

Voraussetzung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.
Anmeldung: Listeneintrag am schwarzen Brett ab 1. Juli, 8.30 Uhr
Scheinerwerb: Teilnahmeschein (bei regelmäßiger Teilnahme)

05 016 Einführung in den mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch in der Sekundarstufe. Sprachentwicklung und Sprachförderung. Voraussetzung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Raum 2105
, Do 18-19.30
- Listeneintrag erforderlich ab 1. Juli -
Köppert Ch.
In dieser Übung wird ein originär sprachdidaktischer Fragenkreis behandelt, der grundlegende Bedeutung für den Deutschunterricht hat. Was kann der Deutschlehrer/die Deutschlehrerin hinsichtlich Sprachkompetenz von Schülern der Sekundarstufe erwarten? Welche sprachlichen Entwicklungslinien lassen sich feststellen? Welche Zielsetzungen und Arbeitsweisen ergeben sich daraus für den Sprachunterricht? Diesen Fragen soll anhand von Schülertexten nachgegangen werden.

Voraussetzung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.
Anmeldung: Listeneintrag am schwarzen Brett ab 1. Juli, 8.30 Uhr
Scheinerwerb: Teilnahmeschein (bei regelmäßiger Teilnahme)

05 017 Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Kurs B, HS III, Do 16-18
- ohne Voranmeldung -
Spinner, K.-H.
In dieser für die Studierenden des Lehramts Deutsch verbindlichen Einführung geht es um die Grundlagen der Deutschdidaktik in historischer, theoretisch-systematischer und unterrichtspraktischer Sicht. Die vermittelten Kenntnisse und reflexiven Fähigkeiten werden in den Proseminaren, Praktika und im Hauptseminar vorausgesetzt und sind auch Gegenstand des 1. Staatsexamens.

Lektüreempfehlung: K.H.Spinner: Kreativer Deutschunterricht. Seelze: Kallmeyer 2001, 14,90
Scheinerwerb: Teilnahmeschein

05 018 Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Kurs A, HS II, Do 14-16
- ohne Voranmeldung -
Spinner, K.-H.
vgl. 05 017
ÜBUNGEN
05 098 Zusätzliche Veranstaltung ab 13.01.2005!
Übung zur Vorlesung „Neuere deutsche Sprachgeschichte“ (I)
Raum 1006, Do 14 - 16
Elspaß St.
Für eine vertiefte Einsicht in Strukturen und Entwicklungen der deutschen Gegenwartssprache ist eine Kenntnis der Sprachgeschichte (insbesondere der neueren) unerlässlich. In der auf zwei Semester angelegten Vorlesung wird, ausgehend von theoretischen Fragen zu Konstanz und Wandel von Sprache, ein Überblick über die Entwicklungen des Sprachgebrauchs seit der Frühen Neuzeit gegeben. Im Unterschied zur Darstellung in vielen älteren Handbüchern soll dabei ein besonderes Gewicht auf bisher wenig beachtete Bereiche und Akteure der neuhochdeutschen ‚Epoche‘ gelegt werden, um zu einem breiteren Verständnis der Sprachgebrauchsverhältnisse zu gelangen. In dieser Hinsicht kann auf jüngere, sozio-pragmatisch orientierte Ansätze in der Sprachgeschichtsforschung aufgebaut werden, die Aspekte wie ‚Vertikalisierung des Varietätenspektrums‘, ‚Sprachgeschichte und Regionalität‘‚ ‚Sprachgeschichte von Mündlichkeit und Schriftlichkeit‘ oder ‚Sprachgeschichte als Geschichte von Textsorten‘ in die Diskussion gebracht haben. Nicht zuletzt soll geprüft werden, ob durch eine andere Perspektive auf die neuere Sprachgeschichte bestimmte Entwicklungen der Gegenwartssprache anders oder gar besser erklärt werden können.

Lektüreempfehlung: Peter von Polenz (1994-2000): Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Bd. I-III. Berlin, New York: de Gruyter. (de-Gruyter-Studienbuch); hier zunächst Bd. I: „Einführung – Grundbegriffe. Deutsch in der frühbürgerlichen Zeit." (2. Aufl. 2000).

05 019 Einführung in die Syntax des Deutschen
HS 2107, Mi 16 - 18
Ernst O.
Im Mittelpunkt dieser Übung steht die praktische Satz- und Textanalyse. Am Beispiel des Neuhochdeutschen wird eine Einführung in die Satzlehre gegeben. Behandelt werden die wichtigsten Teilgebiete der deutschen Syntax (Wortstellung; Tempus; Modus und Modalität; Wortarten; Aufbau von Nominalgruppen im Satz - Satzbaupläne; Satzteile und Teilsatzarten) unter besonderer Berücksichtigung ihrer Beschreibung in der traditionellen und der Dependenzgrammatik, der Analyse komplexer Sätze und grammatischer Funktionen von Morphemen im Text (Textgrammatik).

Literatur (zur Anschaffung empfohlen):
R. Lühr: Neuhochdeutsch. Eine Einführung in die Sprachwissenschaft, UTB 1349, München 2000.
G. Helbig - J. Buscha: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht, Neuaufl. 2001.
G. Van der Elst - M. Habermann: Syntaktische Analyse, Erlangen 6. Aufl. 1997.
Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl
Scheinerwerb: eine Klausur wird angeboten

05 099 Zusätzliche Veranstaltung ab 20.01.2005!
"Pragmatik"
Raum 1006, Mi 8 - 10 und
Raum 1087, Mi 12 - 14, 4-stündig
Freienstein J.C.
Das Seminar dient der Einführung in die grundlegenden Fragestellungen der Pragmatik. Im Einzelnen werden die Gegenstandsbereiche Deixis, Implikaturen, Präsuppositionen, Sprechakte und Konversationsanalyse behandelt.

Textgrundlage: Levinson, Stephen C. (2000): Pragmatik. Neu übers. von Martina Wiese. 3. Aufl. Tübingen: Niemeyer. (= Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft, 39). [= Übers. der 1. Aufl.: Pragmatics. Cambridge u. a.: Cambridge University Press 1983.]
Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl

05 097 Zusätzliche Veranstaltung!
Einführung in die Syntax des Deutschen
HS III, Fr. 8.30 - 10
Hahn M.
vgl. 05 019
05 020 Wie kommt die Sprachwissenschaft zur Sprache? Eine Übung zur Praxis der
linguistischen Datenerhebung und Auswertung.
Raum 1006, Do 16 -18
Kleiner St.
In der Übung soll es vor allem um die praktische Seite sprachwissenschaftlichen Arbeitens gehen: Auf welche Art und Weise werden Daten gesprochener Sprache in der Linguistik (v.a. in der Dialektologie und Soziolinguistik, aber z.B. auch Phonetik) empirisch gewonnen. Dabei geht es konkret z.B. darum, welche Erhebungsmethoden eingesetzt werden (direkt oder indirekt), welche technischen Mittel verwendet werden und welche Schritte zur Aufbereitung der erhobenen Daten notwendig sind, um die Analyse und Auswertung zu ermöglichen. Die unterschiedlichen Konzepte und Problematiken sollen anhand verschiedener  durchgeführter sprachwissenschaftlicher Untersuchungen veranschaulicht werden. Dieser "theoretische" Hintergrund wird aber nicht Selbstzweck sein, die erworbenen Kenntnisse sollen auch gleich in die Praxis umgesetzt werden und neue wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt werden: Die TeilnehmerInnen können z.B. im Familien- oder Bekanntenkreis eigene (kleine) Spracherhebungen durchführen, die dann im Rahmen des Kurses ausgewertet werden sollen.
Die formale Voraussetzung für die Teilnahme an der Übung sind sprachwissenschaftliche Grundkenntnisse, wie sie in den Einführungskursen vermittelt werden. Wichtiger ist allerdings eine über das passive Interesse am Thema hinausgehende Bereitschaft der TeilnehmerInnen zur kontinuierlichen aktiven Mitarbeit, die für die Spracherhebungen teilweise auch über die Kurszeiten hinausreichen sollte.

Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl

05 021 Einführung in die Syntax des Deutschen
HS III, Di 8.30 -10
Knöpfle I.
vgl. 05 019
05 022 Grammatik und Lexikologie der deutschen Sprache im ein- und zweisprachigen Wörterbuch
Raum 1006, Do 14 - 16
Wellmann H.
 
05 023 Lektürekurs zu den Proseminaren
Raum 1006, Di 18-20.15
Graser H.
Der Kurs richtet sich in erster Linie an die Teilnehmer der Proseminare zur deutschen Literatur des Mittelalters. Ausgewählte Teile der zugrundegelegten Texte werden kursorisch gelesen und übersetzt. Zum genauen Ablauf vgl. den gesondert ausgehängten Terminplan.

Textgrundlage: die in den einzelnen Proseminaren zugrundegelegten Texte. Bei Bedarf werden auch Kopien der zu behandelnden Textstellen ausgegeben.

05 024 Gotisch
Raum 1006, Fr 10-12
Graser H.
In der Bibelübersetzung des westgotischen Bischofs Wulfila (311-382) ist uns eine germanische Sprache in einem sehr frühen Stadium in Form eines sehr großen zusammenhängenden Textes überliefert, was einen ausgesprochenen Glücksfall darstellt. In der Übung wird daraus die Bergpredigt (Mt 6,1-7,29) gelesen und grammatisch analysiert. Daneben steht ein Überblick über die Laut- und Formenlehre des Gotischen, das in Bezug zum Deutschen zu setzen ist.

Textgrundlage: W. Binnig/H. Hempel: Gotisches Elementarbuch. Berlin 1999 (de Gruyter Studienbuch)
Anmeldung: persönliche Anmeldung bei Herrn Dr. Graser
Voraussetzung: gute Kenntnisse der historischen Grammatik des Deutschen

05 025 Lektüre und Interpretation von Texten der klassischen Moderne
HS III, Do 18-20
Post K.-D.
Diese im Zweijahresrhythmus wiederkehrende Übung versucht beides: (a) anhand von ausgesuchten Textbeispielen einer Gattung oder Epoche einen ersten literaturgeschichtlichen wie gattungsästhetischen Überblick zu geben und (b) ein methodisches Instrumentarium im Umgang mit literarischen Texten zu entwickeln und zu erproben. Es werden Autoren/Texte zugrunde gelegt, die für die Zeit von der expressionistischen Epoche bis zum Ausgang des Zweiten Weltkriegs charakteristisch sind (Kaiser: Die Bürger von Calais; Pinthus: Menschheitsdämmerung; Musil: Die Verwirrung des Zöglings Törleß; Kafka: Der Prozess; Brecht: Die Hauspostille; Döblin: Berlin Alexanderplatz; Horváth: Geschichten aus dem Wiener Wald; Hauptmann: Vor Sonnenuntergang; Brecht: Mutter Courage; Seghers: Das siebte Kreuz; Benn: Statische Gedichte)

Listeneintag ist nicht notwendig. Ein genauer Leseplan wird 6 Wochen vor Semesterbeginn ausgehängt. Kein Scheinerwerb.

05 026 Sprechgesang. Intermediale Spielräume von der Sprechoper bis zum HipHop (Blockseminar: 15.1. - 16.1.2005)
Blockseminar, 15.1.-16.1.2005 (ganztätig)
Wesche J.
Wenn man Musik macht und nicht singen kann, bleibt einem der Sprechgesang. Dafür kennen Sie sicher viele Beispiele. Aber ist er deswegen prinzipiell eine minderwertige ‚ästhetische’ Ausdrucksform? Was ist Sprechgesang überhaupt? In jedem Fall steht er irgendwo auf der Schwelle zwischen Literatur und Musik – vermutlich einer der Gründe, warum sich keine Disziplin so richtig verantwortlich für ihn fühlt. Wir wagen einen Vorstoß, präzisieren das Phänomen und loten die Möglichkeiten aus, die Sprechgesang gerade mit Blick auf verschiedene Medien (Oper, Theater, Radio, Film usw.) bietet. Dabei beschäftigen uns u.a. die Begriffe ‚Konkrete Poesie’, ‚Lautgedicht’ und ‚Sprechoper’(zu lesen: Ernst Jandl, Aus der Fremde). Auch mit Hip Hop setzen wir uns auseinander. Bringen Sie mit, was Sie hören und für Sprechgesang halten. Eigene Produktionen sind ebenfalls willkommen. Die Übung ist freiwillig und offen für alle Studierende, die Interesse haben, sich ein Wochenende mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn es Spaß macht und etwas dabei herauskommt, gibt es ja vielleicht noch eine Fortsetzung (zum Beispiel in Form einer Abendveranstaltung, bei der wir etwas zum Besten geben). Eine verbindliche Vorbesprechung findet statt am 1.12.2004 um 18 Uhr c.t. im Raum 1011.

Anmeldung: persönlich in den Sprechstunden, Mi 10-12 (bis spätestens 1.11.2004)

PROSEMINARE
05 027 Einführung in die Sprachgeschichte des Deutschen
HS 2106, Mi 14 -16
Ernst O.
An einigen Themenbereichen wird exemplarisch eine Einführung in die Sprachgeschichte des Deutschen gegeben. Folgende Sachgebiete stehen im Mittelpunkt: Die Verwandtschaftsverhältnisse des Deutschen; Veränderungen vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen, vor allem im Bereich der Lautlehre im Spannungsfeld von gesprochener und geschriebener Sprache und im Hinblick auf die Entstehung der nhd. Schriftsprache, daneben morphosyntaktische Phänomene; der Einfluss der Grammatiker des 17. und 18. Jahrhunderts; Entlehnungstypen und -schichten.

Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an der "Einführung in die Sprachwissenschaft und das Neuhochdeutsche" oder an der "Einführung in das Studium Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache". Grundkenntnisse des Alt- und Mittelhochdeutschen im Umfang der "Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen" bzw. nach R. Bergmann u.a.: Alt- und Mittelhochdeutsch, 5. Aufl. Göttingen 1999.
Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl
Scheinerwerb: Klausur

05 028 Einführung in die Sprachgeschichte des Deutschen
HS 2110, Di 14 -16
Walch M.
vgl. 05 027
05 029 Konrad von Würzburg: 'Engelhart'
Raum 1006, Fr 14-16
Graser H.
Konrad von Würzburg verfaßte in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts einen kleineren mittelhochdeutschen Versroman, in dem es um die wechselseitige Treue der beiden Freunde Engelhard und Dietrich geht, die selbst schwersten Schicksalsschlägen standhält. Sie zerbricht auch nicht an der Liebe Engelharts zu der ebenfalls von Dietrich begehrten schönen Königstochter Engeltrud. Anhand dieses Textes wird in wichtige Aspekte der Mittelalterphilologie eingeführt, darunter Rhetorik und Stilistik, Metrik, Textkritik und Interpretationsverfahren.

Textgrundlage: Konrad von Würzburg, Engelhard. Hg. v. I. Reiffenstein, 3. Aufl. Tübingen 1982 (Altdeutsche Textbibliothek 17).
Lektüreempfehlung: H. Brunner, Konrad von Würzburg. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 2. Aufl. hg. v. K. Ruh, Bd. 5, Berlin/New York 1985, Sp. 272-304.
Anmeldung: nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
Voraussetzung: Grundkursschein
Dringend empfohlen: Besuch des Lektürekurses (Di. 18-20.15, Dr. Graser)
Scheinerwerb: Klausur

05 030 Hartmann von Aue: 'Erec'
Raum 1012, Mo 16-18
Löser F.
Krec, als strahelnder junger Ritter angesehenes Mitglied des Hofes von König Artus, bewährt sich in einer Reihe von aventiuren und erhält die unvergleichlich schöne Enîte zur Frau. Doch über sein junges Eheglück vergisst er alles um sich herum, plötzlich werden die Defizite hinter seiner blendenden Fassade sichtbar. Da hilft nur eins: Zurück auf Start und sich gemeinsam mit Enîte neu zu bewähren... Auf der Grundlage des französischen 'Erec et Enide' von Chrétien de Troyes etabliert Hartmann von Aue mit seinem 'Erec' (um 1185) den deutschen Artusroman, mit dem Sie eine der (auch im Examen) ganz zentralen Gattungen des deutschen Mittelalters kennenlernen. Am Beispiel dieses Romans erarbeiten Sie sich mit u.a. Textkritik, Metrik, Rhetorik und Stilistik auch das Instrumentarium für den professionellen Umgang nicht nur mit mittelalterlicher Literatur.

Textgrundlage: Hartmann von Aue: Erec. Hg. von A. Leitzmann, fortgeführt von L. Wolff, 6. Auflage besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner, Tübingen 1985 (Altdeutsche Textbiblitothek 29). Der Text ist vor Seminarbeginn durchzuarbeiten!
Lektüreempfehlung
: Christoph Cormeau/Wilhelm Störmer: Hartmann von Aue. Epoche – Werk – Wirkung, 2., überarbeitete Auflage 1993 (Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte, C. H. Beck).
Voraussetzung: Grundkursschein
Anmeldung: nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
Scheinerwerb: Klausur
Dringende Empfehlung: Besuch des Lektürekurses (Di. 18-20.15, Dr. Graser)

05 031 'Nibelungenlied'
Raum 1006, Di 10-12
Vogelgsang K.
Das 'Nibelungenlied' gehört zu dem Wenigen, das der Normalbürger von der deutschen Literatur des Mittelalters kennt – zumindest in Umrissen. Etwas differenziertere Kenntnisse des Werks stehen jedem Germanisten gut an, nicht zuletzt da es im Kanon des Staatsexamens (Bereich: Heldenepik) einen wichtigen Platz einnimmt. In den einzelnen Sitzungen des Proseminars wollen wir uns entlang des Textes mit vielfältigen Aspekten beschäftigen, die für das 'Nibelungenlied', aber auch alle anderen Texte des Mittelalters von Bedeutung sind, wodurch Sie sich systematisch ein solides Handwerkszeug für das weitere Studium erarbeiten. Zum Beispiel: In welcher Form ist der Text auf uns gekommen (Überlieferung, Fassungen, Textkritik)? Was macht sprachlich das Literarische eines Textes aus (Metrik, Stilistik/Rhetorik)? Wie wird erzählt, was wird dargestellt und was nicht? Welche Stellung hat das 'Nibelungenlied' in der Literatur des Hochmittelalters? Wenigstens exemplarisch soll auch die Rezeptionsgeschichte des Werks in der Blick kommen, und etwas eingehender seine Behandlung im Deutschunterricht. Zur ersten Sitzung wird vorausgesetzt, dass Sie sich einen Überblick über das Werk verschafft und die Aventiuren 1-19 im mhd. Original gelesen haben, die übrigen Aventiuren sind bis nach Weihnachten vorzubereiten.

Textgrundlage: bitte unbedingt die Ausgabe von K. Bartsch/H. de Boor/R. Wisniewski: Das Nibelungenlied, 22. Auflage, Wiesbaden 1996 [auch frühere Auflagen möglich] (Deutsche Klassiker des Mittelalters mit Wort- und Sacherklärungen), ISBN 3931152251 [wird vorrätig gehalten bei der Universitätsfiliale der Buchhandlung Rieger & Kranzfelder]. Die fortlaufenden sprachlichen Erläuterungen ermöglichen es Ihnen, sich den mhd. Text selbständig zu erarbeiten;
begleitend dazu: Otfrid Ehrismann: Nibelungenlied. Epoche – Werk – Wirkung, 2., neu bearbeitete Auflage München 2002 (Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte, C. H. Beck).
Lektüreempfehlung: die preiswerte Einführung von Ursula Schulze: Das Nibelungenlied, Stuttgart 1997 (RUB 17604: Literaturstudium).
Voraussetzung: Grundkursschein
Anmeldung: nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme, gründliche Vorbereitung, Kurzreferat oder Paper, Klausur
Dringend empfohlen: Besuch des Lektürekurses (Di 18-20.15, Dr. Graser)

05 032 Minnesang: Neidhart
Raum 1006, Mi 14-16
Wolf K.
"Neidhart kann, trotz Walther von der Vogelweide, als der originellste und wirkungsvollste mhd. Lyriker gelten." Dieses Diktum des angesehenen Minnesangexperten Günther Schweikle läßt eine Beschäftigung mit Neidhart als lohnend erscheinen. Neben Autor, Werk und Nachwirkung sollen im Seminar das Phänomen "Minnesang" allgemein sowie Textkritik, Metrik und Rhetorik als philologisches Rüstzeug erarbeitet werden.

Textgrundlage: Die Lieder Neidharts. Hg. von Edmund Wießner. Fortgeführt von Hanns Fischer. 5., verbesserte Aufl. hg. von Paul Sappler. Mit einem Melodienanhang von Helmut Lomnitzer. Tübingen: Niemeyer, 1999 (Altdeutsche Textbiblitohek 44).
Lektüreempfehlung: Günther Schweikle: Neidhart. Stuttgart: Metzler, 1990 (= SM 253).
Anmeldung: nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
Voraussetzung: Grundkursschein
Scheinerwerb: Klausur
Dringend empfohlen: Besuch des Lektürekurses (Di 18-20.15, Dr. Graser)

05 033 Hartmann von Aue, ‚Der arme Heinrich’ und ,Gregorinś
Raum 1012, Mi 10 - 12
Williams W.
 
05 034 Heinrich von Veldeke, Eneasroman
Raum 1012, Mi 14 - 16
Williams W.
 
05 035 Frank Wedekind
Raum 1012, Do 10-12
Bartl A.
Der junge Bertolt Brecht verehrte ihn als ‚göttlichen Gaukler’, und Friedrich Dürrenmatt bekannte sich noch in den 50er Jahren zu Wedekind: „Ich glaube nicht, daß ein heutiger Komödienschreiber an Wedekind vorbeigehen kann....". Thomas Mann hingegen lehnte ihn als den „frechsten Sexualisten der modernen deutschen Literatur" entschieden ab. Hundert Jahre nach der Veröffentlichung von Frank Wedekinds Texten bergen diese noch immer ein erhebliches Maß an Provokation. Das Seminar will allerdings tiefer blicken: Das schillernde Werk des Autors soll in seiner ästhetischen Qualität deutlich werden. Insbesondere Wedekinds Dramen gehören zu den innovativsten und experimentellsten der Jahrhundertwende, deren literarischer Einfluß auf Zeitgenossen und Nachfolger nicht zu unterschätzen ist. – Neben „Frühlings Erwachen" und „Die Büchse der Pandora" bzw. „Der Erdgeist" sollen „Der Marquis von Keith", „Der Kammersänger", „Musik" und weitere Werke, etwa Wedekinds Kabarett- und Werbetexte, besprochen werden. Eine Exkursion nach München (Wedekind-Archiv der Monacensia, literarische Führung durch Schwabing, Besuch der Villa Stuck etc.) ist geplant.

Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am schwarzen Brett (dort finden Sie auch den Verlaufsplan des Kurses). Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Scheinerwerb: Regelmäßige Anwesenheit und Diskussionsbeteiligung, Lektüre aller besprochenen Texte, Referat, Hausarbeit.

05 036 Johannes Bobrowskis lyrisches Werk
Raum 1003, Fr 16-18
Post K.-D.
„Sarmatien" nennt Johannes Bobrowski in seinen Gedichten die erinnerte Landschaft zwischen Weichsel und Don. Sie war für ihn der mythisch-magische Raum von Vorzeit und Kindheit und zugleich der Ort deutscher Verbrechen an den Völkern des europäischen Ostens. Die poetische Sprache seiner Gedichte in ihrer archaisch-mythischen Gebärde und in ihrer realistisch-aufklärerischen Intention versucht, der Spannung zwischen diesen gegensätzlichen Polen Ausdruck zu geben. „Zuchtmeister" in diesem poetischen Prozess sind ihm Klopstock und Hamann, Herder und Hölderlin. Sein ungebrochenes Vertrauen in den Anspruch und die Wirksamkeit des dichterischen Wortes geht auf diese Vorbilder zurück, seine symbolistische Ästhetik und der melancholische Grundton seiner Verse verweisen dagegen auf Baudelaire, auf Trakl und die lyrische Moderne. – Im Seminar soll der Versuch unternommen werden, Bobrowskis Gedichtzyklen („Sarmatische Zeit", „Schattenland Ströme", „Wetterzeichen") im bezeichneten Spannungsfeld von Tradition und Moderne neu zu lesen.

Textgrundlage: Die ersten beiden Bände der in der Deutschen Verlagsanstalt 1987 erschienenen „Gesammelten Werke".
Relevante Literatur:
Stefan Reichert, Das verschneite Wort. Untersuchungen zur Lyrik Johannes Bobrowskis, Bonn 1989
Bernhard Gajek/Eberhard Haufe, Johannes Bobrowski. Chronik-Einführung-Bibliographie, Frankfurt a.M. 1977.
Anmeldung: Listeneintrag am Schwarzen Brett
Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit
 

05 037 ‚In immerwährendem Übergang begriffen’? Heinrich Heine
Raum 2128, Di 8 - 10
Schwarz S.
Börnes Vorwurf, Heinrich Heine sei „in immerwährendem Übergang begriffen", zu hinterfragen und ggfs. ins Positive zu wenden, ist das Anliegen des Seminars, dem anhand von Biographie und Werk nachgegangen werden soll. Schenkt man der im Heine-Jahr 1997 neu angefachten Forschung Glauben, so verkörpert der einst Gescholtene gleichsam einen ‚gelebten Widerspruch’, der sich in seinem Changieren zwischen Dichtung und Publizistik, Romantik und Jungem Deutschland, Kunstperiode und Realismus, Christen- und Judentum, Heimat und Exil manifestiert, um nur einige Polaritäten herauszugreifen. Von Interesse wird sein, inwieweit die demonstrative Ortlosigkeit Heines Methode hat, also auch werkkonstitutiv war, und inwieweit sie epochal vermittelt wurde: Gerade das programmatische Selbstverständnis als ‚verlorener Sohn’ könnte den Dichter als Sohn seiner Zeit erweisen, die gemeinhin mit Begriffen wie Umbruch oder Übergang etikettiert wird.

Textgrundlage: Die dem Seminar zugrundeliegende Werkauswahl ist dem Listenaushang (im Laufe der Semesterferien) zu entnehmen. Relevante HKA: Düsseldorfer Ausgabe; zu Studienzwecken empfiehlt sich die vierbändige Winkler-Ausgabe, als preisgünstige Leseausgabe die ebenfalls vierbändige Werkausgabe bei Jokers (Weltbild; 10 Euro); eine Reihe von Texten stellt auch Reclam zur Verfügung.

Lektüreempfehlungen:

  • Heinrich Heine: Neue Wege der Forschung. Hg. von Christian Liedtke. Darmstadt 2000.
  • Hosfeld, Rolf: Die Welt als Füllhorn: Heine. Das neunzehnte Jahrhundert zwischen Romantik und Moderne. Berlin 1984.
  • Kortländer, Bernd: Heinrich Heine. Stuttgart: Reclam 2003.
  • Raddatz, Fritz J.: Taubenherz und Geierschnabel: Heinrich Heine. Eine Biographie. Weinheim/ Berlin 1997.
  • Sammons, Jeffrey L.: Heinrich Heine. Stuttgart: Metzler 1991.
  • Trilse-Finkelstein, Jochanan: Gelebter Widerspruch: Heinrich Heine Biographie. Berlin 1997.

Anmeldung: durch verbindlichen Listeneintrag (die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 30)
Scheinerwerb: durch Referatübernahme und Hausarbeit

05 038 Dramen der Wiener Moderne: Hofmannsthal, Schnitzler
Raum 1006, Do 10-12
Wesche J.
Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler gehören zu den faszinierendsten Autoren der Jahrhundertwende. Sie haben Entscheidendes für die Literatur der Moderne geleistet. Das Seminar konzentriert sich auf Innovationsbestrebungen im Bereich der Dramatik. Dabei werden gattungssystematische Neuansätze erschlossen (z.B. lyrisches Drama, Einakter/Einakter-Zyklen, Monodrama) und Epochenkontexte rekonstruiert (Wiener Moderne, Historismus, Décadence, Sprach- und Bewußtseinskrisen, Literatur und Psychologie usw.).
Als Textgrundlage dienen von Hofmannsthal: Lyrische Dramen (RUB 18038); Jedermann (RUB 18037) und Elektra (RUB 18113); von Schnitzler: Die letzten Masken, Literatur, Stunde des Erkennens (RUB 7959); Reigen (RUB 18158) sowie für den Epochenkontext: Die Wiener Moderne. Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910 (RUB 7742). Neben diesen zur Anschaffung empfohlenen Texten lesen wir Paracelsus, Der tapfere Kassian und Zum großen Wurstel von Schnitzler. Bitte nutzen Sie die vorlesungsfreie Zeit zur Lektüre!

Einführungsliteratur zur Vorbereitung:
Lorenz, Dagmar: Wiener Moderne. Stuttgart, Weimar 1995 (Metzler); Mayer, Mathias: Hugo v. Hofmannsthal. Stuttgart, Weimar 1993 (Metzler); Perlmann, Michaela L.: Arthur Schnitzler. Stuttgart, Weimar 1987 (Metzler); Szondi, Peter: Das lyrische Drama des Fin de siPcle. Frankfurt a. M. 1975.
Scheinerwerb: Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe und Hausarbeit
Anmeldung (max. 40 Teilnehmer): durch Listeneintrag oder persönlich in der letzten Woche des Sommersemesters (Plätze für Studienortwechsler werden freigehalten).

05 095 Zusätzliche Veranstaltung!
„Es gibt Steine, die zeugen“ – Versteinerungen als mythopoietisches Verfahren
Raum 1012, Fr 12 - 16 Uhr, 14-tägig
Wohlleben D.
Das Motiv der Versteinerung sowie die Reise in das Reich der Steine – die kristalline literarische Gegenwelt – zählen zum festen Bestand der europäischen Erzähltradition. Gestein kann in seiner Erhabenheit anziehend, aber auch abstoßend wirken, Schönheit und Schrecken zugleich symbolisieren. Steine sind der Inbegriff einer nicht-lebendigen Wirklichkeit: Sie haben keine Seele, keine Sprache, kennen keinen Schmerz, keine Erinnerung, aber auch kein Vergessen und sind der Zeitlichkeit enthoben. Gerade weil sie so menschenfern und ursprungsnah sind, setzen sie als das ganz Andere immer wieder Ängste und Sehnsüchte frei: Energien des Katastrophischen, der Utopie und Poesie. Wenn sich Organisches in Anorganisches verwandelt, ist der Gegensatz von Leben und Tod, von Erinnern und Vergessen aufgehoben. Steine bezeugen – als eine Art Schrift vor der Schrift –Vergangenes und zeugen Zukünftiges, bringen mythische Welten hervor.
Im Seminar, das wissenschaftliche Arbeitstechniken einüben wird, soll auf verschiedenen Stationen gemeinsam ein erster Einblick in dieses literarische Reich der Steine sowie ein kurzer literaturhistorischer und (ansatzweise) -theoretischer Überblick gewährt werden: Begonnen wird mit den antiken Verwandlungssagen Ovids (z. B. Medusa, Niobe,…), einen Schwerpunkt bilden die romantischen Reisen in das Erdreich, die zugleich Reisen in die eigene Seelengeschichte darstellen (z.B. E. T. A. Hoffmann, „Die Bergwerke zu Falun"), sowie die eisigen Kristallwelten Adalbert Stifters („Bergkristall", in: „Bunte Steine"). Franz Kafkas Erzählung „Prometheus" und Ernst Jüngers „Steine" werden zu den Essays Roger Caillois und Francis Ponges in Beziehung gesetzt. Anhand Christoph Ransmayrs „Die letzte Welt", eine Rezeption der Ovidischen Mythen, wird abschließend die postmoderne Poetik der Petrifizierung diskutiert.

Textgrundlage: Ein Reader mit den dem Seminar zugrunde liegenden Primär- und Sekundärtexten (bescheidene Auszüge) sowie einer Bibliographie (Orientierungshilfe für Hausarbeiten, keine Lektürepflicht vor Semesterbeginn) kann ab Mitte September im Sekretariat, Zi. 4079 erworben werden.
Anmeldung: per e-mail (Doren.Wohlleben@web.de)
Scheinerwerb: regelmäßige Mitarbeit, Kurzreferat, Hausarbeit (Abgabe bis Mitte März 2005)

05 039 Dramen aus dem bürgerlichen Heldenleben: Hauptmann, Wedekind, Sternheim, Kaiser
Raum 1012, Do 14-16
Geppert H. V.
Im Mittelpunkt des Proseminars sollen, wie schon der Titel angibt, Carl Sternheims zwischen 1911 und 1916 entstandene, seitdem und bis heute interessante, viel gespielte Komödien "aus dem bürgerlichen Heldenleben" stehen. Darüber hinaus soll an ausgewählten Beispielen die Entwicklung dieser Dramenform aus der (von Sternheim lediglich "verschrotteten"?) bürgerlich realistischen Tradition und ihr Übergang zum freilich in sich zu differenzierenden modernen Drama untersucht werden: Von Ibsen über Hauptmann und Wedekind bis zu Brecht und Dürrenmatt. Da das Proseminar ohne gute Vertrautheit der Teilnehmer mit den Texten nicht arbeitsfähig sein kann (Leseliste am Lehrstuhl oder unter http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/ndl_komp.htm), sollte darauf der Schwerpunkt der Vorbereitung liegen. Darüber hinaus wäre eine Vertrautheit mit Prinzipien der Dramenanalyse hilfreich, zum Beispiel anhand von Manfred Pfister, Das Drama, München 31996 (UTB).

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Von den Teilnehmern erwarte ich mindestens ein Kurzreferat, für einen Schein ein Referat und eine Hausarbeit.
Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Anmeldung ab sofort in meiner Sprechstunde: Mittwoch, 11-12 Uhr.

05 040 Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft: Das poetologische Gedicht
Raum 1012, Di 12-14
Malinowski B.
Das poetologische Gedicht kann als eine Symbiose von Dichtung und Dichtungstheorie bezeichnet werden: Die künstlerische Reflexion über Entstehung und Wirkung, über Aufgaben und Freiheiten, Gesetze und Grenzen von Poesie wird im Medium der poetischen Form zum Ausdruck gebracht. Aufgrund des vermittelnden Status zwischen Begriff und Bild, Abstraktion und Anschauung, poetischer Theorie und poetischer Praxis, aber auch aufgrund der anhaltenden Aktualität lyrischer (Selbst-) Reflexionen in der internationalen Lyrik der Neuzeit und besonders im 20. Jahrhundert, ist das poetologische Gedicht geradezu prädestiniert, in vergleichender Perspektive untersucht zu werden. An ausgewählten Beispielen wird sich das Seminar mit maßgeblichen Stationen der Geschichte poetologischer Lyrik beschäftigen und auf exemplarische Weise in die spezifischen Fragestellungen, Forschungsschwerpunkte und Verfahrensweisen der Vergleichenden Literaturwissenschaft einführen.

Literatur: Ein für dieses Seminar erstellter Reader kann ab Anfang Oktober im Sekretariat (Raum 4067), vormittags, abgeholt werden.
Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

05 041 Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft: Europäische Dekadenzliteratur
Raum 1087a, Di 16-18
Nunes M.
In diesem Seminar sollen spezifische Forschungsschwerpunkte der Komparatistik am konkreten Beispiel der europäischen Dekadenzliteratur behandelt werden, wie zum Beispiel Fragen von Einfluss und Wirkung, Intertextualität, Übersetzung und Nachdichtung, Stoff-, Themen- und Motivforschung. Der Schwerpunkt des Seminars wird auf Werken deutschsprachiger Vertreter der Fin-de-SiPcle-Literatur wie Hermann Bahr, Hofmannsthal, George, Rilke, Heinrich Mann, Thomas Mann, Schnitzler u. a. liegen. Daneben sollen Autoren wie D'Annunzio, Paul Bourget, Maurice BarrPs, Joris Karl Huysmans, Maurice Maeterlink und Oscar Wilde ebenfalls berücksischtigt werden.

Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

05 042
Z14
Interkulturelle Sensibilisierung
Raum 1012, Di 10-12
- virtuell und in Präsenz -
Fetscher D.
Textgrundlage: Interkulturelles Lernen ist ein vielschichtiger, ganzheitlicher Prozess: Kognitives Lernen, kommunikatives Lernen, emotionales Lernen und soziales Lernen sind von Bedeutung.
In diesem Seminar steht die Interkulturelle Sensibilisierung im Mittelpunkt, die besonders mit dem emotionalen lernen verknüpft ist. Emotionales Lernen hängt eng mit dem Erlernen von neuen Situationen zusammen. Wir erstellen und erproben gemeinsam didaktische Materialien, die durch emotionales Lernen für interkulturelle Unterschiede sensibilisieren. Dazu gehören u. a. als Krisenexperimente angelegte Rollenspiele, geleitete Phantasien, Planspiele, Selbstwahrnehmungsübungen etc. Inwieweit solche Übungen auch im virtuellen Raum verwirklicht und wirksam werden können, ist eine weitere wichtige Fragestellung im Seminar.
Wichtige Ressource sind die im Seminar vertretenen Kulturen.

Lektüreempfehlung:
Heringer, Hans Jürgen (2004): Interkulturelle Kommunikation, Tübingen
Leenen, Wolf Rainer, Grosch, Harald (22000): "Bausteine zur Grundlage Interkulturellen Lernens", in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg), Interkulturelles Lernen. Arbeitshilfen für die politische Bildung. Bonn, 29 46
Ders., (22000), "Interkulturelles Training in der Lehrerfortbildung", in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg), Interkulturelles Lernen. Arbeitshilfen für die politische Bildung. Bonn, 319 342
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit

05 043
Z14
Einführung in DaF/DaZ - Teil 1
HS IV, Fr 13-17
- teilweise virtuell -
Fetscher D.
Textgrundlage: Das Einführungsseminar I ist für die Studierenden des Faches Deutsche Philologie/ DaZ/ DaF verpflichtend. Es vermittelt die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und gibt einen ersten Einblick in folgende wichtige Gebiete und Themen unseres Fachs: Geschichte des Faches, Bezüge zu den sprachwissenschaftlichen Disziplinen, Sprachvergleich, Semantik, Sprechen und Verstehen, Interkulturelle Kommunikation, Grammatik unter wissenschaftstheoretischem und pädagogischem Aspekt, grammatische Kategorien und Termini.
Teile der Einführung werden über e-learning vermittelt

Zugang unter Lehrstuhlseite/ Materialien

Lektüreempfehlung: Zur Vorbereitung:
Heringer, Hans Jürgen (2004): Interkulturelle Kommunikation, Tübingen
Götze, Lutz, u.a. (2001): „Die Struktur des Faches" in: Götze, Lutz u.a. (Hrsg.), Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. HSK – Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 19.1, Berlin, New York, 1-11
Blei, Dagmar, Götze Lutz (2001): „Entwicklung des Faches Deutsch als Fremdsprache in Deutschland, in: Götze, Lutz u.a. (Hrsg.), Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. HSK – Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 19.1, Berlin, New York, 83 – 97
Zugang unter Lehrstuhlseite/ Materialien

Voraussetzung: Erfolgreiches Bestehen des Sprachtests am Lehrstuhl (Informationen dazu s. Aushang)
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Klausur

05 044
Z14
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
- virtuell, im Rahmen der "Virtuellen Hochschule Bayern" -
Heringer H. J.
Textgrundlage: Der Bereich Interkulturelle Kommunikation ist fester Bestandteil des Curriculums. Hier geht es um die Grundlagen und erste eigenständige Anwendungen. Das Seminar wird rein virtuell abgehalten (allerdings mit Unterstützung in Präsenz). Da virtuelles Lernen für manch einen ungewohnt sein könnte, wird ausgiebig tutoriert.

Lektüreempfehlung: H. J. Heringer, Interkulturelle Kommunikation. Grundlagen und Konzepte, Tübingen 2004
Anmeldung: Online über die Internetseite des Lehrstuhls und bei der VHB http://www.vhb.org/ (beides!)
Scheinerwerb: Übungen und Klausur

05 045
Z14
Einführung in DaF/ DaZ - Teil 2
Raum 1012, Fr 9-12.30
- teilweise virtuell -
Reiß-Held S.
Textgrundlage: Das Einführungsseminar Teil II ist für die Studierenden des Faches DaF/ DaZ verpflichtend. Voraussetzung für den Besuch des Seminars ist der erfolgreiche Abschluss des Einführungsseminars Teil I. Folgende Themen werden behandelt: Syntax, Zweitspracherwerb und Sprachkontaktforschung, Phonetik und Phonologie, Methodik und Didaktik, Landeskunde, Textverstehen/Textproduktion, Literatur im Fremdsprachenunterricht, Konversationsanalyse, Soziolinguistik, Sprache und Gesellschaft.
Teile der Einführung werden über e-learning vermittelt.

Lektüreempfehlung:
Götze, Lutz u.a. (Hrsg.) (2001): Deutsch als Fremdsprache. Ein internationales Handbuch. HSK Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 19.1, Berlin, New York.
Storch, Günter (1999): Deutsch als Fremdsprache - eine Didaktik. München.
Zugang unter Lehrstuhlseite/ Materialien
Voraussetzung: Teilnahme am Einführungsseminar I
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Klausur

05 046
Z14
Deutsche Grammatik: Satz
Raum 1012, Mo 10-12
- teilweise virtuell -
Reiß-Held S.
Textgrundlage: Gegenstand des Seminars sind Schwierigkeiten der deutschen Sprache, die im Satz- und Textbereich angesiedelt sind. Dazu gehören: Funktionswörter, Kohärenz, Wortbildung, Wortstellung, Satzverbindung.
Teile des Seminars werden über e-learning vermittelt.

Lektüreempfehlung: Zugang unter Lehrstuhlseite/ e-aktuell
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Klausur

05 047
Z14
Begleitseminar zum Praktikum in einer multikulturellen Regelklasse
Herrenbach Grundschule, Do 11-12
Reiß-Held S.
Textgrundlage: Das Begleitseminar ist für die Teilnehmer am Praktikum in der Sprachlernklasse verpflichtend. Es dient der Analyse und der Planung von Unterrichtsstunden sowie der Information über die sprachliche, soziale und kulturelle Situation der Kinder.

Voraussetzung: Teilnahme am Praktikum in der Sprachlernklasse
Anmeldung: Raum 4070

05 048
Z14
Landeskunde, Literatur und Kommunikation im interkulturellen Deutschunterricht
Raum 1006, Di 12-14
Tekinay A.
Textgrundlage: Die wichtigsten Teildisziplinen von DaF/ DaZ bilden den Inhalt des Proseminars. Nach der Vermittlung der Grundbegriffe und der Bedeutung von Landeskunde, Literatur und Kommunikation im interkulturellen Deutschunterricht beschäftigt sich das Proseminar im einzelnen und/oder parallel mit diesen Handlungsfeldern. Dabei werden folgende Gesichtspunkte besonders berücksichtigt: Wissenschaftliches Arbeiten mit Fachliteratur, Erstellung und Erarbeiten sowie Kombinieren von Übungen für einzelne Teilbereiche und Einsatz im Unterricht mit neuen Ideen und Anregungen.

Lektüreempfehlung: Semesterapparat
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit

05 049
Z14
Einführung in DaF/DaZ - Teil 1
Raum 1006, Mo 12-14
- teilweise virtuell -
Tekinay A.
Textgrundlage: Das Einführungsseminar I ist für die Studierenden des Faches Deutsche Philologie/ DaZ/ DaF verpflichtend. Es vermittelt die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und gibt einen ersten Einblick in folgende wichtige Gebiete und Themen unseres Fachs: Geschichte des Faches, Bezüge zu den sprachwissenschaftlichen Disziplinen, Sprachvergleich, Semantik, Sprechen und Verstehen, Interkulturelle Kommunikation, Grammatik unter wissenschaftstheoretischem und pädagogischem Aspekt, grammatische Kategorien und Termini.
Teile der Einführung werden über e-learning vermittelt.
Zugang über Lehrstuhlseite/ Materialien

Lektüreempfehlung: Zur Vorbereitung:
Heringer, Hans Jürgen (2004): Interkulturelle Kommunikation, Tübingen
Götze, Lutz, u.a. (2001): „Die Struktur des Faches" in: Götze, Lutz u.a. (Hrsg.), Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. HSK – Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 19.1, Berlin, New York, 1-11
Blei, Dagmar, Götze Lutz (2001): „Entwicklung des Faches Deutsch als Fremdsprache in Deutschland, in: Götze, Lutz u.a. (Hrsg.), Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. HSK – Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 19.1, Berlin, New York, 83 – 97
Zugang über Lehrstuhlseite/ Materialien

Voraussetzung: Erfolgreiches Bestehen des Sprachtests am Lehrstuhl (Informationen dazu s. Aushang)
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Klausur

05 050
Z14
Deutsche Grammatik: Grundlagen
Raum 1006, Do 12-14
- teilweise virtuell -
Tekinay A.
Textgrundlage: Die wichtigste Teildisziplin von Daf/ DaZ, die deutsche Grammatik, bildet den Inhalt des Proseminars. Nach der Vermittlung der Grundbegriffe und der Bedeutung von Grammatik im Deutschunterricht als Zweit- und Fremdsprache beschäftigt sich das Proseminar mit den Grundlagen der deutschen Grammatik. Dabei erhalten Sie einen detaillierten Einblick in wichtige Gebiete und Themen der Grammatik. Folgende Gesichtspunkte werden besonders berücksichtigt: Wissenschaftliches Arbeiten mit Fachliteratur, Erstellung und Erarbeiten sowie Kombinieren von Übungen für einzelne Teilbereiche der Grammatik und Einsatz im Unterricht mit neuen Ideen und Anregungen.

Lektüreempfehlung: Semesterapparat
Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit

05 051 Schreiben in der Sekundarstufe I - die Textsorte Beschreibung (Kompaktseminar: Fr 29.10., 16-20; Sa 30.10., 9-16; Fr 12.11., 16-20; Sa 13.11., 9-16; Fr 26.11., 16-20; Sa 27.11., 9-16) Raum 1012
- Anmeldung erforderlich -
Ballis A.
Im Schulalltag finden sich Beschreibungsaufgaben in vielfältiger Form – Gegenstandsbeschreibung, Personenbeschreibung, Vorgangsbeschreibung, Wegbeschreibung usw. Das Seminar will sich ausgehend von dieser Textsorte mit den Schreibprozessen beschäftigen, die die Schüler/innen zu vollbringen haben. Zudem wird ein weiterer Schwerpunkt auf der gemeinsamen Ausarbeitung einer Unterrichtssequenz liegen, um Beschreibungsaufgaben motivierend in unterrichtlichen Situationen zu verankern.

Einführende Literatur:
Beschreiben und Beschreibungen, Praxis Deutsch, H 182 (2003).
Ott, Margarete, Schreiben in der Sekundarstufe I. Differenzierte Wahrnehmung und gezielte Förderung von Schreibkompetenzen, Hohengehren 2000
Voraussetzung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und Ausarbeitung einer Themeneinheit

05 052 Aktuelle Kinder- und Jugendliteratur (Literaturdidaktik)
Raum 1012, Di 8.30-10
- Anmeldung erforderlich -
Gien, G.
Ziel des Seminars ist es, verschiedene Werke der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur kennen zu lernen. Ausgehend von textanalytischen Überlegungen, wollen wir gemeinsam ein breites Spektrum an rezeptiven und produktiven Möglichkeiten im Umgang mit Kinderliteratur erarbeiten. Teile des Seminars werden in Workshop–Form abgehalten, d.h., dass alle Teilnehmer zur produktiven Mitarbeit aufgefordert werden.

Die Kenntnis der folgenden Kinderbücher wird von allen erwartet (und überprüft!):
Moni Brännström : Tsatsiki-Tsatsiki
Jutta Richter: Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen
Patricia MacLachlan: Schere, Stein, Papier
Per Olov Enquist: Großvater und die Wölfe
Christine Nöstlinger: Die feuerrote Friederike
Paul Maar: Eine Woche voller Samstage
(genaue Angaben mit Verlag, Erscheinungsort und – jahr in der Sprechstunde)
Darüber hinaus, muss jeder Teilnehmer zu einem weiteren Buch (nicht älter als 10 Jahre) eine einseitige Zusammenfassung schreiben und ggf. den anderen Teilnehmern vorstellen.

Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
Scheinerwerb: Kurzreferat/ Ausarbeitung der method. Vorschläge

05 053 Filme im Deutschunterricht der Grundschule (Literatur- und Mediendidaktik; Kompaktseminar 11.-14.10, 8.30-16.00) Raum 1012
- Anmeldung erforderlich -
Gien, G.
In diesem Seminar wollen wir geeignete Kinderfilme als Gegenstand des Deutschunterrichts genauer analysieren und uns Gedanken über rezeptive und produktive Möglichkeiten des Umgangs mit diesem Medium machen. An ausgewählten Beispielen werden wir auch über den Einsatz von Buch und Film im Deutschunterricht der Grundschule diskutieren.
Dazu ist es notwendig, dass alle Teilnehmer mindestens die folgenden Kinderbücher kennen:
Erich Kästner: Pünktchen und Anton
Moni Brännström : Tsatsiki -Tsatsiki
Roald Dahl: Matilda
Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter
(Kenntnis wird überprüft!)

Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
Scheinerwerb: Vorbereitete Filmanalyse/ Hausarbeit

05 054 Sachbücher im Unterricht der Grundschule (Sprach- u. Literaturdidaktik; Kompaktseminar: 4.10.-7.10., 8.30-16.00) Raum 1006
- Anmeldung erforderlich -
Gien, G.
Sachbücher und Sachtexte erfreuen sich aufgrund des vielfältigen Angebots zunehmender Beliebtheit und sind eine wichtige Bereicherung für den Deutschunterricht. Leider gibt es kaum didaktische Vorschläge zum Umgang mit diesem Textangebot.
Im Seminar werden wir geeignete Bücher und Texte auswählen und ein umfangreiches methodisches Repertoire zum Umgang mit Sachtexten erarbeiten.
Da wir hauptsächlich in Gruppen arbeiten, wird von allen Teilnehmern aktive Mitarbeit verlangt. Alle Teilnehmer sollen zur ersten Sitzung Sachbücher und Sachtexte (auch aus dem Internet) zu einem der folgenden Themen mitbringen:
  • Wale
  • Erde
  • Teich
  • Mittelalter
  • Reiseziel: Toskana
  • Umweltprobleme
  • Balladen
  • Astrid Lindgren
  • Ferner sollen alle Teilnehmer Lineal, schwarze Stabilostifte, Schere, Kleber und einen A3 Block mitbringen.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Erstellen einer Arbeitskartei zu einem ausgewählten Themengebiet

    05 055 Schreiben – Überarbeiten – Bewerten im Deutschunterricht der Grundschule (Sprachdidaktik; Kompaktseminar: 26.7.-29.7., 8.30-16.00) Raum 1005
    - Anmeldung erforderlich -
    Gien, G.
    In diesem Seminar sollen verschiedene Anregungen zum Schreiben erarbeitet werden, an denen exemplarisch sachtheoretische und sachanalytische Überlegungen angestellt werden. Auf dieser Grundlage entwickeln wir dann spezifische Modi der Überarbeitung und adäquate Bewertungs-/ Benotungsvorschläge.
    Im Seminar wird von allen Teilnehmern aktive Mitarbeit verlangt.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Gruppenreferat und Hausarbeit
    Literatur: Liste bei der Anmeldung

    05 056 Bilderbücher als Erzähl-, Schreib- und Gestaltungsanlass (Sprach- und Literaturdidaktik)
    Raum 1006, Mi 10-12
    - Anmeldung erforderlich -
    Gien, G.
    Bilderbücher bieten in der Grundschule – gerade für Leseanfänger – viele Möglichkeiten, um Kinder mit Literatur vertraut zu machen. Im Seminar werden vor allem neuere Bilderbücher für alle Jahrgangsstufen vorgestellt und - ausgehend von sachanalytischen Überlegungen - didaktische Möglichkeiten zum Umgang mit Bilderbüchern entwickelt. Neben den Verfahren des kreativen Schreibens zu Bilderbüchern richtet sich unser Augenmerk besonders auf die vielen ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten mit dieser Textsorte.
    Zur ersten Sitzung sollte jeder Teilnehmer sein Lieblingsbilderbuch mitbringen, in allen Sitzungen benötigen wir Buntstifte, Schere, Kleber, Stabilos und weißes Papier.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Kurzreferat/ Ausarbeitung method. Vorschläge zu einem Bilderbuch

    05 057 Der neue Lehrplan GS in Theorie und Praxis (Sprach- und Literaturdidaktik)
    Raum 1012, Mi 8.30-10
    - Anmeldung erforderlich -
    Gien, G.
    In diesem Seminar sollen theoretische Überlegungen und didaktische Konzepte erarbeitet werden, die die Grundlage für den neuen Lehrplan der Grundschule bilden.
    Zu jedem Teilbereich werden – ausgehend von diesen Grundsatzüberlegungen – Möglichkeiten und Vorschläge für eine adäquate Umsetzung im Unterricht entwickelt.
    Voraussetzung für alle ist eine sehr gute Kenntnis des neuen Lehrplans (wird überprüft!), der bitte zu allen Sitzungen mitgenommen werden soll.
    Ferner wird das Heft „Theorie und Praxis des Deutschunterrichts" benötigt, wer es noch nicht besitzt, kann es in der ersten Sitzung für 2 Euro erwerben.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Kurzreferat/ Hausarbeit

    05 058 Film im Deutschunterricht der Sekundarstufe
    Raum 1012, Do 16-18
    - Anmeldung erforderlich -
    Köppert, Ch.
    Immer noch verbreitet ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen literarischen „Lesetexten" mit ihrer Phantasie weckenden Aussparungs- und Andeutungstechnik und dem Film, der die Entfaltung innerer Bilder durch seine konkreten „äußeren Bilder" angeblich verhindert und deswegen allenfalls eine Randposition im Deutschunterricht einnimmt. Dieser Fehleinschätzung wollen wir am Beispiel ausgewählter Werke nachgehen und dabei Zugangsweisen zum Film erproben und diskutieren, die sich eignen, Schüler/innen in einer differenzierten und ästhetisch wirksamen Rezeptionsweise zu fördern.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Literatur- u. Mediendidaktik bei regelmäßiger Teilnahme und schriftlicher Hausarbeit

    05 059 Narratives – mündlich, schriftlich, literarisch (Sekundarstufe; Sprach- und Literaturdidaktik)
    Raum 1006, Mo 16-18
    - Anmeldung erforderlich -
    Köppert Ch.
    Es geht uns darum, Erzählerisches literarästhetisch und in Gestalt des Schreibens anzugehen; ferner über das Übliche hinaus die mündliche Erzählkultur (auch und gerade in der Sekundarstufe) zum Zug kommen zu lassen

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Literatur- oder Sprachdidaktik bei regelmäßiger Teilnahme und schriftlicher Hausarbeit

    05 060 Poetische- und Alltags-Lyrik (Sekundarstufe; Literaturdidaktik)
    Raum 2108, Mo 12 - 14
    - Anmeldung erforderlich -
    Köppert, Ch.
    Wir wollen das Proprium der Gattung Lyrik an ganz unterschiedlichen Werkbeispielen erforschen und dabei auch den Blick auf so manche nicht genuin lyrische Sprechanlässe und Sprechhaltungen werfen. Leitgedanke ist, dass Schüler/innen sich öffnen für die Vielfalt und Ausdruckskraft lyrischen Sprechens - auch in unerwartetem Kontext -, und ihnen methodisch überlegt das Gespür dafür nahegebracht wird.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Literaturdidaktik bei regelmäßiger Teilnahme und schriftlicher Hausarbeit

    05 061 Sachanalytische Grundlegung ausgewählter Inhalte der Literatur- und Schreibdidaktik in Grund- und Hauptschule (Kompaktveranstaltung: 20.9.-23.9., 10-13 und 14-17; 24.9., 10-14; Literatur- und Sprachdidaktik, nur Teilnahmeschein) Raum 1006
    - Anmeldung erforderlich -
    Köppert, Ch.
    Anliegen dieser Veranstaltung ist es, in den genannten Bereichen die fachliche Qualifikation zu fördern, die vor allen didaktischen und methodischen Erwägungen die Basis für jeden Unterricht ist. Es werden also wichtige Inhalte der Literatur- und Schreibdidaktik an Haupt- und Grundschulen zum Gegenstand gemacht werden (z.B. Fabel, Kurzgeschichte, Gedicht ...; z. B. schriftliche Erzählung, Vorgangsbeschreibung, Inhaltsangabe ...). Es werden jeweils sachanalytische Fundierungen aufgezeigt und in ihrer Eigenart studiert werden, auf denen sich dann erst didaktisch-methodische Konzeptionen für den Unterricht aufbauen lassen. Die Dozentin übernimmt durchgehend die Leitung und Gestaltung des Seminars. Auf kleinere Gruppenaufgaben von Fall zu Fall sollen sich die Teilnehmer/innen einstellen.

    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltung(en)
    Scheinerwerb: Sprach- u. Literaturdidaktik (nur Teilnahmeschein)

    05 092 Grundschule: Sprache untersuchen
    Raum 1012, Do 18 - 20
    Metzger, K.
    Der Sprachunterricht hat in den letzten Jahrzehnten enorme didaktische Umbrüche erlebt, die sich zunehmend in den Lehrplänen der Länder niederschlagen; entsprechend hat sich der Teilbereich Grammatik neu konturiert. Das Proseminar will neue Konzepte des Grammatikunterrichts aufgreifen, theoretische Grundlagen klären und beispielhafte Einheiten und Modelle entwickeln. Weil nur durch eigenes Tun in Verbindung mit nachfolgender Reflexion wirklich Einblick gewonnen werden kann, wird von allen TeilnehmnerInnen kontinuierliche Mitarbeit in den Sitzungen erwartet.

    Basislektüre:
    Bartnitzky, Horst: Sprachunterricht heute. Berlin: Cornelsen Scriptor 2000 (Lehrer-Bücherei: Grundschule)
    Bremerich-Vos, Albert (Hrsg.): Zur Praxis des Grammatikunterrichts. Mit Materialien für Lehrer und Schüler. Freiburg im Breisgau: Filibach 1999
    Menzel, Wolfgang (Hrsg.): Grammatik. Praxis und Hintergründe. Sonderheft PRAXIS DEUTSCH. Seelze: Friedrich 1995
    Menzel, Wolfgang: Grammatik-Werkstatt. Theorie und Praxis eines prozessorientierten Grammatikunterrichts für die Primar- und Sekundarstufe. Seelze: Kallmeyer 1999
    Voraussetzungen: Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb
    : Gestaltung einer Sitzung (zu zweit) und Hausarbeit (zwei Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin abzugeben)

    05 062 Mit Kindern Bücher lesen und schreiben (Sprach- und Literaturdidaktik)
    Raum 1087a, Mi 12-14
    - Anmeldung erforderlich -
    Spiegel, U.
    Kinderbücher sind zwar weitgehend in die Klassenzimmer eingezogen, führen dort allerdings oft ein Schattendasein oder werden eher zufällig eingesetzt. Sowohl Rezeption von Kinderliteratur (und Sachbüchern) als auch die selbstständige Produktion „eigener Bücher" führen die Kinder in die Welt des Buches. Im Seminar wird der Schwerpunkt auf Fragen der Passung gelegt werden.

    Voraussetzungen: Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Ein Schein kann durch eine Seminararbeit und die Mitgestaltung einer Sitzung im Seminar erworben werden. Die Seminararbeit ist spätestens zwei Wochen vor dem entsprechenden Sitzungstermin abzugeben.

    Am Montag soll jeder Teilnehmer zwei Kinderbücher mitbringen: Sein Lieblingsbuch aus Kindertagen und ein aktuelles Kinderbuch, das erstmals nicht vor 1990 erschienen ist.

    05 063 Für sich und andere schreiben (Sprachdidaktik)
    Raum 1006, Fr 8-10
    - Anmeldung erforderlich -     entfällt!
    Spiegel, U.
     
    05 064 Rechtschreiben in der Grundschule (Sprachdidaktik)
    Raum 1006, Fr 8 -10
    - Anmeldung erforderlich -
    Spiegel, U.
    Der Wandel in der Didaktik des Rechtschreibens hat in der Praxis zu einigen Missverständnissen geführt. Im Seminar werden – nach einer sprachwissenschaftlichen und lernpsychologischen Grundlegung – vor allem konkrete Umsetzungen neuerer Erkenntnisse im Mittelpunkt stehen. Dabei soll sowohl das gemeinsame Lernen im Klassenverband als auch Möglichkeiten der Individualisierung aufgezeigt werden.

    Voraussetzungen: Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: In der Vorbesprechung werden Themen vergeben, die bis spätestens zwei Wochen vor dem entsprechenden Termin abgegeben werden müssen. Im Seminar sollen Sie sich an der Gestaltung einer Sitzung beteiligen.

    05 065 Dramatische Spielformen im Deutschunterricht der Grundschule
    Raum 1012
    (Kompaktseminar 14.2.-16.2., 8-16; 17.2., 8-12)
    - Anmeldung erforderlich -
    Spiegel, U.
    Am Seminar sollten vor allem Studenten teilnehmen, die Spaß und Freude an der dramatischen Darstellung haben und sich entsprechend beteiligen. Konkretes Erproben soll zu eigenen Erfahrungen führen. Auf dieser Basis werden im Seminar Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von darstellenden Spielformen im Deutschunterricht der Grundschule aufgezeigt. Dabei stehen nicht vorwiegend Spaß und Freude der Kinder im Mittelpunkt, sondern vielmehr sollen die Chancen bewusst werden, die sich für Lernen und Entwicklung ergeben.

    Voraussetzungen: Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Ein Schein kann durch eine Seminararbeit und die Mitgestaltung im Seminar erworben werden. Die Seminararbeit ist spätestens drei Wochen vor der ersten Sitzung abzugeben.

    05 094 Zusätzliche Veranstaltung!
    Texte schreiben in der Grundschule (Sprachdidaktik)
    Raum 1087, Vorbesprechung für Studierende, die einen Schein erwerben möchten: Fr. 22.10.2004, 14 - 16 Uhr
    Kompaktseminar: Fr, 11.03.2005: 9.00 - 15.45 Uhr; Sa, 12.03.2005: 9.00 - 15.45 Uhr; Fr, 18.03.2005: 9.00 - 15.45 Uhr; Sa, 19.03.2005: 9.00 - 15.45 Uhr
    Skarke M.
    Neuere Ergebnisse der Schreibforschung fokussieren auf die Prozesshaftigkeit von Schreiben. Schreiben lernt man durch Schreiben, schreiben heißt überarbeiten.
    Das Grundschulkind braucht vielfältige Schreibanlässe, -aufgaben und -situationen, die es zum Schreiben, aber auch zum Überarbeiten von Texten anregen. Im Proseminar werden Kriterien und Verfahren vorgestellt, nach denen Texte entstehen und überarbeitet werden können. LehrerInnen müssen Schülertexte korrigieren, beurteilen und bewerten. Welche Möglichkeiten bieten sich?
    Weil Einsichten und Wissen in diesem zentralen Teilbereich nicht nur theoretisch vermittelbar sind, wird von allen TeilnehmerInnen aktive Mitarbeit gefordert.

    Textgrundlage:
    - Böttcher, Ingrid; Becker-Mrotzek, Michael: Texte bearbeiten, bewerten und benoten, Berlin 2003
    - Praxis Deutsch, Sonderheft Schreibaufgaben, Seelze 2004
    Voraussetzung: Besuch der Einführungsveranstaltungen
    Scheinerwerb: Mitgestaltung einer Themeneinheit und Hausarbeit

    PRAKTIKA
    05 066
    Z14
    Praktikum in einer multikulturellen Regelklasse
    Herrenbach Grundschule, Do 8-11.15
    Reiß-Held S.
    Textgrundlage: Im Praktikum lernen die Studierenden die schulische und sprachliche Situation von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache vor Ort kennen. Zielgruppe ist eine sog. Sprachlernklasse (2. Jgst.) der Grundschule (aktueller bayerischer Modellversuch). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit zu selbständigen Unterrichtsversuchen, sie nehmen gezielt Schülerbeobachtungen vor und analysieren Unterrichtssequenzen. Das Praktikum wendet sich in erster Linie an die Studierenden des Erweiterungsstudiums Deutsch als Zweitsprache.

    Voraussetzung: Ausgezeichnete Kenntnisse der deutschen Sprache
    Anmeldung: Raum 4070, Teilnehmerzahl beschränkt

    05 067 Begleitseminar zum Praktikum am Gymnasium
    Raum und Zeit s. Aushang
    Ballis, A.
     
    05 068 Praktika in Schulen
    Do 8-12
    Ballis, A./
    Gien, G. /
    Schmelz, M./
    Spiegel U./
    Spinner K.-H.
     
    05 069 Begleitseminar zum Praktikum an der Grundschule
    Raum 1087a, Di 10-12
    Gien G.
     
    05 070 Begleitseminar zum Praktikum an der Hauptschule und an der Realschule
    Raum 1087a, Mo 16-18
    Schmelz M.
     
    05 071 Begleitseminar zum Praktikum an der Grundschule
    Raum 1012, Mi 14-16
    Spiegel U.
     
    05 072 Begleitseminar zum Praktikum an der Grundschule
    Raum 1087a, Di 14-16
    Spinner, K.-H
     
    HAUPTSEMINARE
    05 096 Zusätzliche Veranstaltung ab 11.1.2005!
    Entwicklungstendenzen im gegenwärtigen Deutsch
    Raum 1006, Di 14 - 16 Uhr und
    Raum 1011, Di 16 - 18 Uhr, 4-stündig
    Elspaß St.
    In diesem Seminar werden ausgewählte Phänomene der deutschen Gegenwartssprache untersucht, die eine deutliche – und messbare – Veränderung erkennen lassen. Nach einführenden Überlegungen zu Prozessen und Gründen des Sprachwandels sollen die SeminarteilnehmerInnen zu eigenständigen empirischen Untersuchungen angeleitet werden.

    Empfehlung zur vorbereitenden Lektüre: Debus, Friedhelm (1999): Entwicklungen der deutschen Sprache in der Gegenwart – und in der Zukunft? Stuttgart: Steiner. (Akademie der Wissenschaften und Literatur. Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jg. 1999, Nr. 2). – von Polenz, Peter (1999): [Kap. 6.8.] Entwicklungstendenzen der Standardsprache. In: Ders.: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band III: 19. und 20. Jahrhundert. Berlin, New York: de Gruyter. 338-390.
    Anmeldung: Eintrag mit E-Mail-Adresse in die Liste am Lehrstuhl
    Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit

    05 073 Der deutsche Wortschatz, insbesondere Wortbildungen und Entlehnungen in synchroner und diachroner Sicht.. Blockseminar in Sion vom 29.12.04 - 9.1.05
    - Kompaktseminar: Maximal 14 Teilnehmer -
    Wellmann H./
    Szedlak A. M.
    Es geht in diesem Seminar um Grundfragen und Einzelheiten der Lexikologie in dem Bereich, der für den Ausbau und die Strukturierung des deutschen Wortschatzes am wichtigsten geworden ist: in der Wortbildung und Wortentlehnung. Vom Standpunkt der Lexikologie aus kommen grundlegende Fragen wie die folgenden in den Blick: Das Wechselverhältnis zwischen Wortbildung und Wortentlehnung, Phraseologie und Wortbildung, Bedeutungsbildung (durch Metonymie, Metaphorisierung usw. und Wortbildung). Im Einzelnen geht es bei Fragen der empirischen Analyse um die Behandlung von Formen der Komposition, Präfix- und Suffixbildung und in diesem Zusammenhang auch um die Diskussion von Übergangsformen der "Zusammenbildung" und „Zusammenrückung" im nominalen Bereich. Die Frage nach dem „Wie" und „Warum" führt zur diachronen Analyse und Interpretation ausgewählter Wortbildungstypen und –muster und zur Rekonstruktion ihrer Entwicklung. Hier wird der Wechselwirkung zwischen der Sprache und der Kulturgeschichte (Literaturgeschichte usw.) besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

    Literaturempfehlung: Dudengrammatik 6. Aufl. Mannheim u.a.1998, S. 408 ff, W. Hentzen, Deutsche Wortbildung, 3. Aufl. Tübingen 1967.
    Voraussetzung: abgeschlossenes Grundstudium bzw. Magistervorprüfung bzw. Zwischenprüfung
    Scheinerwerb: Referat und Gruppenarbeit
    Anmeldung: Anfang Juli in den Sprechstunden

    05 074 Sangspruchdichtung
    Raum 1012, Di 14-16
    Löser F.
    Die Sangspruchdichtung wird im 'Korb IV' des bayerischen Staatsexamens bald den Platz der Mären einnehmen und so tritt diese spannungsreiche Form der Lyrik jenseits von Herzschmerz und Liebessehnen langsam aus dem Schatten des Minnesangs.Das Hauptseminar, das auch unabhängig vom Sangspruch-Proseminar vom vergangenen Sommersemester besucht werden kann, wird sich nicht nur mit Walther von Vogelweide, sondern auch seinen Vorläufern und Nachfolgern beschäftigen, nach Kontinuitäten und Wandel in der Gattung fragen und besonders neuere Forschungen zur Sangspruchdichtung in den Blick nehmen. Im Zentrum aber steht, wie gewohnt, die genaue philologische Arbeit am Text.

    Persönliche Anmeldung in meinem Büro am Dienstag, 20. Juli 2004, 17 Uhr mit Vergabe der Referatsthemen.
    Scheinerwerb:
    regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat, schriftliche Hausarbeit

    05 075 Germanistische Handschriftenkunde
    UB, Do 10-12
    Williams W.
     
    05 093 Zusätzliche Veranstaltung!
    Schiller als Lyriker
    1005, Do 18 - 20
    Bartl A.
    Als Friedrich Schiller 1790 in einer scharfen Besprechung seinen Zeitgenossen Bürger kritisierte, gab er damit nicht nur indirekt Auskunft über das eigene poetische Programm. Spätestens ab diesem Zeitpunkt begann vielmehr eine kontroverse und oft polemische Auseinandersetzung mit der Qualität von Schillers Gedichten, die bis in jüngste Arbeiten hinein andauert. Und doch: Schillers Lyrik hält zweihundert Jahre nach dem Tod des Autors noch immer überraschende Lektüreerlebnisse bereit. Seien es die Experimentierfreude und Provokation der frühen Texte, sei es die bemerkenswerte Brüchigkeit mancher klassischer Gedichte, sei es die zunehmende Melancholie später Werke wie „Kassandra“. Das Hauptseminar will diese Einblicke vermitteln und zusätzlich Schillers Ästhetik in ihren Wandlungen - examensrelevant - rekonstruieren. Dazu werden ausgewählte theoretische Schriften herangezogen.

    Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am schwarzen Brett (dort finden Sie auch den Verlaufsplan des Kurses). Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Referatübernahme in meiner Sprechstunde.
    Scheinerwerb: Regelmäßige Anwesenheit und Diskussionsbeteiligung, Lektüre der ausgewählten ästhetischen Schriften, Referat, Hausarbeit.

    05 076 Goethes „Wilhelm Meister" und die „Bildungs"-Diskussion um 1800
    Raum 1011, Fr 10-12
    Eder J.
    Goethes „Wilhelm Meister" ist wie der „Faust" so etwas wie ein Lebens – Werk Goethes. Sieht man einmal vom sogenannten „Urmeister" ab, haben wir es mit zwei dicken Bänden zu tun, in denen ein Individuum seine Vergesellschaftung erfahren soll. Dazu sind alle Bildungs – Instanzen, die sich im damaligen Horizont nur denken ließen aufgerufen. Wir werden sehen, daß sich die gar nicht so sehr von denen unterscheiden, die heute als solche behauptet werden. Die Diskussion des Romanprojektes soll auch dazu dienen, sich über die Veränderungen der Vorstellung von „Bildung" Gedanken zu machen. Dazu werden wir auch den einen oder anderen Blick auf andere Konzepte der Zeit werfen, etwa bei Novalis oder Hoffmann. Goethe hat ganz bewußt von dem Roman als „Bildungsexperiment" gesprochen, und das wollen wir im Seminar wiederzufinden suchen, den Roman gewissermaßen aus seiner gattungsgeschichtlichen Monumentalisierung befreien – denn das haben sich die Zeitgenossen durchaus getraut. Ohne auf eine dekonstruktive Lesart zu setzen, könnte sich doch zeigen, daß der Roman viele Ziele und Konditionen der Theorie von Bildungsromanen geradezu „klassisch" verfehlt.
    Im Seminar werden wir beide „Romane", also die „Lehrjahre" und die „Wanderjahre" lesen. Das ist so recht etwas für Liebhaber richtig dicker Bücher, eine Spezies, die doch wohl am aussterben ist.

    Literaturempfehlung:
    Rolf Selbmann, Der deutsche Bildungsroman. Stuttgart/Weimar 1994 u.ö. (=Sammlung Metzler)
    Hannelore Schlaffer, Wilhelm Meister. Das Ende der Kunst und die Wiederkehr des Mythos. Stuttgart 1980
    Die Bildung der Zukunft. Herausgegeben von Nelson Killius, Jürgen Kluge und Linda Reisch. Frankfurt/M. 2003
    Anmeldung: Das Seminar ist auf max. 25. Teilnehmer beschränkt. Persönliche Anmeldung in meinen Sprechstunden ab dem 13. Juli oder nach Vereinbarung.
    Scheinerwerb: Hausarbeit und Referat im Rahmen einer Arbeitsgruppe.

    05 077 Von Syrakus nach Tibet – über die Nordsee. Reiseliteratur von Seume bis Ransmayr
    Raum 1006, Mo 10-12
    Eder J.
    Sucht man nach einem Kennzeichen moderner Lebenswelt, dann gehört sicher die gesteigerte, ja imperative Mobilität des Menschen dazu. Wir sollen und müssen Orte wechseln, sei es nun beruflich oder touristisch. Die Anfänge solchen gesteigerten Bewegungsdrangs mag man schon in den Zügen eines Odysseus sehen – der deshalb oft als Ahnherr der Verirrung in Raum und Zeit herhalten muß. Aber insbesondere die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts darf, gewissermaßen buchstäblich, als „Achsenzeit" gesehen werden. Nicht nur, daß der Postkutschenumlauf sich steigerte, die Philosophie der Aufklärung erfordert förmlich den Aufbruch in neue Welten, die nicht nur im Kopf zu entdecken sind. Ob nun als Spaziergänger von Rostock nach Syrakus, wie Seume, oder als Kutschengast wie Goethe – später dann mit der Bahn, dem Auto, dem Flugzeug . . . es entwickelt sich parallel zur Ausdifferenzierung des Verkehrswesens eine literarische Form, die unter einem Begriff wie „Reiseliteratur" nur oberflächlich zusammengefaßt werden kann. Wir wollen im Seminar die Geschichte und Geschichten des Reisens aus doppelter Perspektive sehen: als ein Stück Zivilisationsgeschichte (wie, wohin, mit wem reist man usw.) und als ein Stück Literaturgeschichte zugleich. Dabei sollen die verschiedensten Autoren und Textformen bis in unsere Gegenwart hinein, bis zu einem Christoph Ransmayr verfolgt werden, der die Fußwanderung als die beste aller Reisemöglichkeiten wiederentdeckt hat. Heine, Fontane, Joseph Roth, Tucholsky, Koeppen und manch andere/anderer wird auf dem Programm stehen.
    Wie erwähnt, will das Seminar auch die zivilisations- und kulturgeschichtlichen Aspekte des Reisens einbeziehen. D.h., wir wollen uns z. B. das Eisenbahnmuseum in Nördlingen ansehen, Anbieter von Reisen heute unter die Lupe nehmen, über das Projekt „Lesen in einem Zug" der DB informieren und einiges andere mehr. Anregungen der Seminarteilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.

    Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist auf max. 30 begrenzt. Anmeldungen bitte in meinen Sprechstunden ab dem 13. Juli oder nach Vereinbarung.
    Scheinerwerb: durch Vorbereitung eines Themenbereiches und Hausarbeit.

    05 078 Bertolt Brecht und der Film
    Raum 4056, Kompaktseminar vom 16.-29.1.2005 (Mo, Di, Do, Fr 9-12)
    Lyon J.
    Das Seminar behandelt Brechts Arbeiten für den Film. Kontexte, in denen die frühesten Filmstories entstanden sind, wie z. B. Filme der frühen Weimarer Republik, Berichte über exotische Abenteuer, usw. werden untersucht. Wir analysieren die Sketche von Karl Valentin als mögliches Modell für den Brecht-Film „Mysterien eines Friseursalons". Videos von Valentins Sketchen und auch von „Mysterien eines Friseursalons" werden im Zusammenhang mit dieser Analyse gezeigt.
    Weiter lesen wir Brechts theoretische Schriften zum Film, die in den 20er und 30er Jahren entstanden sind. Politische und dramatische Komponente seiner Filmtheorie werden auch untersucht und durch Brechts Film „Kuhle Wampe" veranschaulicht.
    Das Seminar befaßt sich zuletzt mit den mehr als zwei Dutzend Filmstories und –entwürfen, die Brecht für Hollywood geschrieben hat. Dabei wird das unveröffentlichte Drehbuch für den Film „Hangmen also Die" sowie ein Video dieses Films nach Brecht-Komponenten analysiert. Zuletzt soll eine bis jetzt unbekannte Brecht Filmstory vorgestellt und nach spezifischen Brecht-Elementen betrachtet werden.

    Kenntnisse von Brechts wichtigsten dramatischen Werken sind Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.

    Anmeldung: Anmeldung in der Sprechstunde von Herrn Dr. Post, Di. 9 – 11 Uhr, Raum 4092.
    Scheinerwerb: Referat und Hausarbeit.

    05 079 Intertextualität oder Interkulturalität?
    Kompaktseminar im März 2005. Genaue Zeit- und Raumangaben werden rechtzeitig bekannt gegeben.
    Chiellino Ch.
    Ist Intertextualität, so wie sie in jeder nationalen Literatur seit Jahrhunderten praktiziert wird, als die Urquelle der heutigen interkulturellen Literatur zu betrachten? Um diese Frage zu beantworten, werden im Seminar die verschiedenen Formen, Varianten und Stufen von Intertextualität untersucht. Es wird als Erstes das offene oder kryptische Zitieren innerhalb ein- und derselben Literaturtradition untersucht, und zwar als die schlichteste Form von Interkulturalität. Hierzu bieten sich als klassisches Beispiel jene Wörter aus Goethes Gedicht Mignon, so wie sie Ingeborg Bachmann in die Sprache ihres Gedichts Das erstgeborene Land integriert hat, an. Es folgt dann die Stufe des offenen Dialoges zwischen zwei nationalen Literaturen, so wie er in Reiner Kunzes Gedicht Wie Dinge aus Ton sein zwischen der tschechischen und der deutschen Literatur geführt wird. Die dritte und komplexere Stufe der Intertextualität stellt die zeitgenössische interkulturelle Literatur dar. Dies geschieht gerade, weil kein Dialog zwischen den nationalen Literaturen, sondern ein Dialog "unter der Zunge" oder "im Herzen" zwischen den Sprachen geführt wird, in denen AutorInnen wie Zehra Cirak, Szusza Bank, Dante Andrea Franzetti, Galsan Tschinag oder José F.A. Oliver kreativ werden.

    Das Hauptseminar wird als Kompaktkurs in der Woche vom 07.bis 11. März 2005 gehalten. Persönliche Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.
    Scheinerwerb für alle Studiengänge der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Vergleichenden Literaturwissenschaft, sofern bereits ein Hauptseminarschein vorliegt.
    Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

    05 080 Philosophische und literarische Utopien
    Kompaktseminar vom 11. bis 15.10.2004
    Wird verschoben auf das Sommersemester 2005!
    Geppert H. V. /
    Müller S.
     
    05 081 Schulgeschichten und pädagogischer Diskurs um 1900
    Raum 1012, Di 16-20, 14-tägig 4-stündig
    - Anerkennung als PS möglich -
    Matthes H.-M./
    Geppert H. V.
    Arno Holz, Frank Wedekind, Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Hermann Hesse und viele andere haben vor allem zwischen etwa 1898 und 1906 die Schule mit tiefer, beißender Kritik dargestellt, oft aus eigener traumatischer Erinnerung heraus.
    Warum so konzentriert zu dieser Zeit? Bleibt es nur bei der Kritik? Wäre sie möglich, wenn nicht längst Probleme erkannt und Alternativen entworfen, begründet und erprobt gewesen wären? Gibt es mögliche diskursive Brücken zwischen diesen literarischen Zerr- und Schreckensbildern und jener reformpädagogischen Bewegung, die sich bezeichnenderweise ebenfalls in diesem Zeitraum nachhaltig zu Wort meldet? Solchen Fragen will das Seminar im Wechsel und in der Zusammenarbeit von literarischer Interpretation und kultur- bzw. pädagogikgeschichtlicher Reflexion nachgehen.

    Scheinerwerb für Pädagogik oder Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/Vergleichende Literaturwissenschaft.
    Von den Teilnehmern werden ein Referat und eine Seminararbeit erwartet.
    Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 45 begrenzt.
    Anmeldung ab sofort in meiner Sprechstunde: Mittwoch 11-12 Uhr
    Sprechstunden Frau Professor Matthes: Di 16-18 Uhr.

    Zur Vorbereitung sollen primär die vorgeschlagenen Texte gelesen werden (Liste am Lehrstuhl oder unter
    http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/komparatistik/index.html).
    Zur Einführung in Kulturkritik und Reformpädagogik der Zeit:
    Jürgen Oelkers, Reformpädagogik. Eine kritische Dogmengeschichte, Weinheim und München 31996.

    05 082
    Z14
    Phonologie
    Raum 1006, Fr 12.30-14
    - teilweise virtuell -
    Frey E.
    Textgrundlage: Im Rahmen der „virtuellen Universität" bietet das HS sowohl eine Einführung in die Phonologie (inclusive Phonetik) als auch ein weiterführendes Lehrangebot in den genannten Bereichen. Den Schwerpunkt wird die Silbenphonologie bilden und wir werden universelle Gesetze des Silbenbaus und des Silbenkontakts kennen lernen und mit diesen Kenntnissen dann sprachhistorische Entwicklungen und sprachliche Phänomene (nicht nur) des Standarddeutschen zu erklären versuchen.

    Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
    Scheinerwerb: Hausarbeit

    05 083
    Z14
    Interkulturelle Pragmatik
    Raum 1003, Do 16-19.30
    - teilweise virtuell -
    Heringer H. J.
    Textgrundlage: Das Gebiet ist verhältnismäßig neu und im Grunde noch unbegrenzt. Im Seminar werden zuerst die Grundlagen der Pragmatik erarbeitet: Sprechakttheorie, Handlungstheorie, Implikationen, Indirektheit, Gricesche Maximen, Höflichkeit. Die Anwendung auf Interkulturelle Problemstellungen (Kontrastivik, Übersetzung usw.) kommt im zweiten Teil.

    Lektüreempfehlung: W. Bublitz, Englische Pragmatik, Berlin 2001
    Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
    Scheinerwerb: Übungen und Hausarbeit

    05 084
    Z14
    Wortbildung
    HS IV, Fr 9-12.15
    - teilweise virtuell -
    Heringer H. J.
    Textgrundlage: Im Seminar sollen die Grundzüge der deutschen Wortbildung behandelt werden: Grundlagen, Wortbildungsmuster, Deutung von Wortbildungen, Wortbildung in Texten. Dabei bleibt stets die Anwendung auf DaF im Blick.

    Lektüreempfehlung: E. Donalies, Die Wortbildung des Deutschen, Tübingen 2002
    Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls
    Scheinerwerb: Übungen, Hausarbeit

    05 085 Literarisches Lernen (Literaturdidaktik; alle Schularten, Mag.)
    Raum 1006, Di 16-18
    - Anmeldung erforderlich -
    Spinner K.-H.
    Unter literarischem Lernen versteht man in der neueren literaturdidaktischen Diskussion den Erwerb der Fähigkeiten, die für das Lesen, Verstehen und Verarbeiten literarischer Texte Voraussetzung sind. Im Seminar soll gefragt werden, worin das Spezische der literarischen Kompetenz liegt und wie sie erworben werden kann. Dazu werden neuere didaktische Publikationen diskutiert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt.
    Das Seminar richtet sich an Studierende aller Schularten und an Magister-/Promotionsstudierende.

    Voraussetzung: Einführungsveranstaltung(en) der Deutschdidaktik oder (für Mag.) Zwischen- (Vor-)Prüfung
    Scheinerwerb: Voraussetzung sind die folgenden Teilleistungen:

    • Schriftliche Hausarbeit zur didaktischen Fachdiskussion bis zum 19. Oktober 2004 (ca. 12 Seiten)
    • Eine kleinere schriftliche Hausaufgabe während des Semesters
    • Mitgestaltung einer Sitzung

    Literatur Wird bei der Anmeldung ausgegeben.

    OBERSEMINAR
    05 086 Meister-Eckhart-Handschriften aus Augsburger Beständen
    Sa. nach Vereinbarung
    Löser F.
    Meister Eckhart ist als "Mystiker", Theologe, Prediger und als Denker von Rang weit über das Mittelalter hinaus von Belang. Wir wollen uns mit seinen deutschen Schriften beschäftigen. Dazu werden wir auch auf seine Wirkung achten und unter anderem vier Handschriften der UB Augsburg mit seinen Schriften heranziehen. Kenntnisse im Umgang mit Handschriften werden vermittelt.

    Persönliche Anmeldung am Dienstag, 20. Juli, 18 Uhr in meinem Büro

    KOLLOQUIEN
    05 087 Examenskolloquium: Sprachgeschichte und Phonologie
    HS 2110, Mi 16 - 18
    Heinle E.M.
    Das Kolloquium dient der Vorbereitung auf die zentrale Examensklausur im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft. Es werden Fragen zur Analyse mittelhochdeutscher Texte behandelt sowie die Aufgaben, die den Bereich der neuhochdeutschen Phonologie betreffen.

    Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl

    05 088 Probleme der Textlinguistik
    Raum 1006, Di 14 -16
    Wellmann H.
    Diese Lehrveranstaltung dauert vom 19.10. bis 14.12.2004. In dem Kolloquium sollen aktuelle Fragen der Textkonstitution behandelt werden (Grammatik der Sprechakte; Textkohäsion, Textkohärenz, Intertextualität usw. Vor dem Hintergrund dieser textlinguistischen Grundlagen werden dann Fragen des spezifischen Sprachgebrauchs in verschiedenen Texttypen, ausgewählten Textarten und Textsorten behandelt, die der Stilistik und Textpragmatik zugerechnet werden. Es soll dabei vor allem um Textproben und einfache Textformen gehen, die Gegenstand der Examensklausuren sind, wie Nachrichten, Glossen, Werbeanzeigen, Kurzkritiken. (wissenschaftliche) Zusammenfassungen, literarische Kurzformen.

    Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl

    05 089 Examenskolloquium: Wort- und Satzanalysen des Neuhochdeutschen
    HS III, Do 10 - 12 und
    Raum 1006, Do 14 - 16 Uhr, 4-stündig
    Wellmann H.
    Dieses Kolloquium dauert vom 21.10. bis Mitte Dezember 2004. In dieser Zeit findet es 4-stündig statt. Es dient in dem ersten Kurs (10 – 12 Uhr) der Vorbereitung auf die wichtigsten grammatischen (morphologischen und syntaktischen) Aufgaben, die in Abschlussklausuren des vertieften und nichtvertieften Studiums und in den Klausuren zum Magisterexamen vorkommen. Vorausgesetzt werden dabei das Wissen und die Erkenntnisse, die das Grundstudium, insbesondere der Grundkurs „Syntax für Anfänger" vermittelt hat. Die dort behandelten Sachbereiche und Erkenntnisprobleme werden hier vertieft, und zwar in der Weise, dass ihre Erörterung auf die Examensklausur vorbereitet. Daneben sollen Einsichten in das Funktionieren von grammatischen Formen und Strukturen vermittelt und Techniken der Analyse erprobt werden. In dem zweiten Kurs (14 – 16 Uhr) werden Fragen zur Lexikologie (Wortbildung, Idiomatik, Wortgebrauch, Wortentlehnung) behandelt, die in den Klausuren zum Schlussexamen vorkommen können.

    Anmeldung: durch Eintrag in die Liste am Lehrstuhl

    05 090 Examenskolloquium: Minnesang (Heldenepik)
    Raum 1006, Di 8.30-10
    Löser F. /
    Graser H.
    Das Kolloquium findet als gemeinsame Veranstaltung von Prof. Löser und Dr. Graser statt. Zur Vorbereitung auf das Staatsexamen und die Magisterabschlussprüfung werden Klausuren der letzten Termine besprochen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Bereich der Heldenepik, bei Bedarf auch auf dem Minnesang. Bitte melden Sie Ihre Präferenzen zwischen 12. und 16. Juli auf unserer Homepage an.

    Textgrundlage: Kopien werden im Verlaufe des Kolloquiums ausgegeben.
    Anmeldung
    : nur auf der Lehrstuhlhomepage zwischen 12. und 16. Juli (bis 12 Uhr)
    Die Veranstaltung findet in jedem Semester statt, wobei die Themen wechseln.

    05 091
    Z14
    Kolloquium für Examenskandidaten
    Raum 4082, Zeit nach Vereinbarung
    Heringer H. J.
    Anmeldung: Ausschließlich online über die Internetseite des Lehrstuhls