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Dr. Diana Egermann-Krebs


Diana 2

Akademische Rätin auf Zeit

E-Mail: diana.egermann-krebs@philhist.uni-augsburg.de
Telefon: +49 821 598 - 5485
Raum: 3076a
Sprechzeiten: Siehe Online-Dokument unter "Sprechstunden"


Diana Egermann-Krebs studierte von 1997 bis 2000 an der Universität Augsburg Germanistik und Geschichte für das Lehramt an Realschulen und von 2000 bis 2005 im Magisterstudiengang die Fächer Geschichte der Frühen Neuzeit, Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte und Europäische Ethnologie/Volkskunde. Außerdem erwarb sie die Zusatzqualifikation „Allgemeine Historische Hilfswissenschaften“. In ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit den Inventaren der Schlösser Kirchheim und Schmiechen und konnte damit über historische und volkskundliche Zugangsweisen Einblicke in Fuggersche Lebenswelten gewähren. Die Promotion erfolgte im Mai 2013 in Geschichte der Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Johannes Burkhardt an der Universität Augsburg zum Thema „Jacob Fugger-Babenhausen (1542–1598): Güterpolitik und Herrschaftspraxis“.

Während des Studiums und der Promotion nahm sie verschiedene Tätigkeiten wahr. Von 2000 bis 2004 arbeitete sie als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Burkhardt und führte von Juli bis November 2004 durch die Ausstellung „Die Schlacht von Höchstädt 1704“ der Bayerischen Schlösserverwaltung. Im Sommer 2005 war sie zwei Monate als freie Mitarbeiterin des Münchner Geschichtsbüros „culture&more“ des Geschäftsinhabers Dr. Christian Schölzel tätig und recherchierte unter anderem im Stadtarchiv Bremerhaven. Von August bis November 2005 führte sie durch die Ausstellung der Stadt Augsburg „Als Frieden möglich war. 450 Jahre Augsburger Religionsfrieden“.  Zeitgleich arbeitete sie als Praktikantin und freie Mitarbeiterin im Volkskundemuseum Oberschönenfeld. Von Januar bis April 2006 bereitete sie im Haus der Bayerischen Geschichte die Landesausstellung 2006 in Nürnberg: „200 Jahre Franken in Bayern“ mit vor. In den Jahren 2008 und 2013 übernahm sie jeweils für mehrere Monate freie redaktionelle Tätigkeiten für die Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungs-Administration. Im Sommer 2013 absolvierte sie ein dreiwöchiges Archivpraktikum im Staatsarchiv Augsburg. Von Oktober 2012 bis September 2014 war sie als Lehrbeauftragte an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Geschichte        der Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Lothar Schilling tätig.

Seit Oktober 2013 ist sie als Akademische Rätin a. Z. am hiesigen Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde tätig. Derzeit forscht sie in ihrem Habilitationsprojekt über Hygieneerziehung und den Wandel alltäglicher Hygienepraktiken seit den 1960er Jahren.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben medizinethnologischen Feldern, religionsethnologische Fragestellungen und historische Alltagskulturen.