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Musik


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wally (Garitz)
Das Stück beginnt, das Volk verlässt soeben die Ostermesse und mit dabei ist auch die Walburga Stomminger, genannt die Geier-Wally. Die Gitarre spielt zum ersten Mal das Wally-Thema an, das im Bühnenstück noch öfters anklingen soll.

a mannsbild so wie der (Garitz/Stöberl/Wölzmüller)
Gesang: Anja Rajch
Chor: Regina Stöberl, Claudia Preis, Tobias Brenner, Anja Rajch, Ariane Koller
Querflöte: Claudia Preis
Gitarren: Andreas Garitz
Wally erblickt zum ersten Mal den Joseph, der gerade einen Bären erlegt hat und von nun an Bärenjoseph heißen soll. Sie ist hin und weg, was sie denkt, das sagt sie nicht, das bringt auf der Bühne die Musik zur Sprache.

aggression (garitz)
Gitarren: Andreas Garitz
Die Sache geht böse aus: Wallys Vater und der Bärenjoseph geraten in einen Streit, der Joseph wirft den Stromminger aufs Kreuz. Eine böse Sache für Wally, denn sonst hätte der Joseph sie bestimmt zum Tanzen geführt. Der Stromminger aber will ihr das auf jeden Fall austreiben. Die Musik stimmt ein kleines, aufgewühltes Blues-Thema an, das übrigens auch basis für "was is mir g`schehn" zum Ende des Stückes ist.

warum bin i so (Garitz/Stöberl/Wölzmüller)
Gesang: Regina Stöberl
Saxophon: Tillman Graach
Gitarren: Andreas Garitz
Nachdem Wally auf den Murzollgletscher verbannt worden ist, weil sie den Joseph will und nicht den Vincenz, den ihr der Vater zugedacht hat, sitzt sie da oben und sinniert darüber nach, warum sie es den so schwer hat im Leben mit ihrem eigenen Sinn.

murzoll (Garitz)
Gitarren: Andreas Garitz
Kalt ist es auf dem Murzoll und kalt ist auch die Musik, dein Dreivierteltakt, fad und trist, wie die Natur dort oben. Wie Glas klirren die Obertöne, ganz so wie das ewige Eis.

die liab kannst net zwinge (Garitz/Stöberl/Wölzmüller)
Gesang: Regina Stöberl
Querflöte: Claudia Preis
Gitarren und Keyboard: Andreas Garitz
Luckard, die alte Hofmagd, holt Wally vom Gletscher. Einlenken will Wally aber nicht, das sagt sie auch ihrer Ziehmutter ganz deutlich: Liebe lässt sich nicht befehlen, die hat ihre eigenen Gesetze...

die höchstbäuerin (Garitz)
Gitarren und Keyboard: Andreas Garitz
Die Wally hat den Hof ihres inzwischen verstorbenen Vaters geerbt, ins Grab gebracht hat ihn bestimmt auch ein bisschen der Streit mit seiner Tochter. Der Vincenz, den der Vater zum Erben gemacht hat, damit die Wally ihn heiratet, will den Hof nicht, er will die Wally und zerreisst den Vertrag vor ihren Augen, so wird die Wally die Höchstbäuerin.

tanzn tua i gern (trad./Wölzmüller)
Gesang: Anja Rajch und Tobias Brenner
Gitarre: Regina Stöberl
Waldhorn: Claudia Preis
Jetzt hat der Joseph die Wally doch noch ins Wirtshaus zum Tanz geladen, obwohl es oben auf dem Murzoll zu einer Begegnung gekommen war, die weniger gut ausging. Wally freut sich natürlich über alle Maßen, doch der Joseph hat was Böses vor. Einen Kuss will er ihr abringen und sie dann vor allen Leuten bloßstellen, denn die Wally hat aus Eifersucht die Afra schwer gekränkt, um die der Joseph versprochen hat, sich zu kümmern. Im Wirtshaus stimmt die Musik einen traditionellen Zwiefacher an.

was is mir gschehn (Garitz/Stöberl/Wölzmüller)
Gesang: Regina Stöberl
Gitarren, Keyboards und Chorgesang: Andreas Garitz
Nun sitzt die Wally wieder auf dem Gletscher, weil der Joseph sie vor allen Leuten blamiert hat. Aber noch mehr: Tot will sie ihn haben, hat sie gesagt. Und den, der ihr den Joseph tot vor die Füße legt, denn will sie heiraten. Daraufhin hat Vincenz den Joseph angeschossen und in die Schlucht gestürzt. Jetzt liegt der Joseph schwer verletzt auf dem Höchsthof und der Vincenz hat sich gar erschossen, denn die Wally hat ihn für seine Tat auch noch verflucht. Nun sitzt sie also wieder auf dem Gletscher und fragt sich, warum sie nur soviel Unruh und Leid über ihre Mitmenschen bringt.

wally moag mi doch (Garitz/Stöberl/Garitz)
Gesang: Regina Stöberl
Gitarren, Keyboards und Chorgesang: Andreas Garitz
Nun aber ist der Joseph plötzlich auch in die Wally verliebt, wie er eingesteht, doch die will nicht mehr runter von ihrem Murzoll. Glücklich könnten sie jetzt werden, aber das bleibt am Ende offen. Die ganze Zeit hat die junge Wally sich gegen alle Autoritäten gewehrt und die Liebe war ihr wichtiger als die dörfliche Heiratspolitik. Nun plagt sie sich mit dem, was sie damit ausgelöst hat und scheint zu keiner Lösung mehr kommen zu können. Arme Wally, armer Joseph, armes 19. Jahrhundert.