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3. Akt


 

 

1. Szene  -  Höchstbauernhof in der Stube
Der alte Stromminger ist gestorben. Die Hofbewohner haben sich gemeinsam mit Wally und Vinzenz am offenen Sarg aufgestellt, wo es zum heftigen Streit kommt. Vinzenz eröffnet ihr, dass der Hof ihm gehören wird, wenn sie ihn nicht heiratet. Sie schickt ihn wütend fort: "Ihr habt mich alle zwei nit kennt".

2. Szene  -  Im Wirtshaussaal
Der Bärenjoseph lädt Wally zu deren Überraschung zum Tanz. Freudig -willigt sie ein in der Annahme, ihre Konkurrentin Afra, die sie zuvor schwer beleidigt hat, nun los zu sein. Im Wirtshaus kommt es zu einer wilden Tanzszene, bei der Joseph sie nach einem Kuss vor dem ganzen Dorf lächerlich macht. Wally ist so getroffen, dass sie ausruft: "Wer mir den tot vor die Füß legt - den heirat I, so wahr I die Walburga Strommingerin bin."

3. Szene  -  Nächtliche Schlucht
Vinzenz hat den Schwur wörtlich genommen und beschließt, den Bärensepp zu töten. Ein Schuss ist zu hören. Man findet Vinzenz verwirrt am Tatort. Wally macht ihm heftige Vorwürfe. Doch der Bärensepp lebt. Walle steigt in die Schlucht hinunter, um ihn heraufzuziehen. Joseph wird versorgt, und Wally flüchtet mit dem Geier auf den Murzoll, da sie keinen Ausweg mehr sieht: "Da is doch mei Heimath, I hab ja keine and're mehr."

4. Szene  -  Auf dem Murzoll-Gletscher
"Was is mir gschehn, was hab I tan?" Walle verbringt ihre Tagen auf dem starren Geklüft, und vergräbt sich in ihre Einsamkeit. Joseph steigt hinauf zu ihr, um sich für seine Rettung zu bedanken und sich mit ihr auszusöhnen. Dabei klärt er sie darüber auf, dass die Afra wie eine Schwester für ihn sei und nicht seine Braut. Sie halten sich stumm in den Armen: „Joseph, nunter geh I nimmer!" Der Geier verlässt das Paar.

 

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