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Mythos 007 – Die James Bond-Filme als Konstante in der Filmgeschichte


Dozent(in): Tobias Gingele
Termin: Samstag, 15./22./29. Nov., 06. Dez.; 10 bis 17.15 Uhr; Verbindliche Einführungsveranstaltung am Freitag, 17.10. von 14-15.30 Uhr in Raum 4056
Gebäude/Raum: 2128
Anmeldung: Einschreibung in die Listen am Lehrstuhl


Inhalt der Lehrveranstaltung:

„BOND, JAMES BOND.“

Diese Worte sind weltberühmt und gehören genauso zur Legende um den Geheimagenten des Britischen Secret Service MI 6 wie Wodka Martini, schöne Frauen, schnelle Autos, und raffinierte Gadgets. Seinen ersten Einsatz auf der Kinoleinwand hatte James Bond im Jahr 1962, als der Schotte SEAN CONNERY als erster Darsteller den Agenten 007 in James Bond jagt Dr. No verkörperte. Zumeist basierend auf Romanvorlagen von IAN FLEMING begann damit der unaufhaltsame und stetige Aufstieg eines eigenen Subgenres des Agenten-Thrillers, das sich nunmehr seit nahezu einem halben Jahrhundert fest in der Filmwelt etabliert hat. Die Bond-Abenteuer gelten damit als längste Serie in der Filmgeschichte.

Das Jahr 2008 steht ganz im Zeichen des berühmten Action-Helden. Sein geistiger Vater IAN FLEMING würde seinen 100. Geburtstag feiern, was sich das Imperial War Museum in London zum Anlass genommen hat eine Sonderausstellung zu präsentieren: For Your Eyes Only. Ian Fleming and James Bond. Außerdem wird DANIEL CRAIG im November in seinem zweiten und dem insgesamt 22. Bond-Film Quantum of Solace in den deutschen Kinos zu sehen sein, was für das Seminar eine willkommene Gelegenheit bieten wird, diesen gemeinsam anzuschauen.

Worin besteht nun also das Geheimnis des Erfolges dieser Filme? Wodurch ist dieser ungebrochene Mythos definiert und warum gilt James Bond als Ikone der Popkultur? Das sind die elementaren Fragen, denen sich das Seminar in erster Linie widmen wird. Anhand von Analysen der einzelnen Filme sollen die spezifischen Merkmale und Charakteristika im jeweiligen zeitlichen Kontext gesehen, herausgearbeitet und untersucht werden. Dabei sind sowohl allgemeine Aspekte der Filmgeschichte wie auch Bond-signifikante Motive, wie die Darstellung von Stereotypen, Themen wie Technik und Wissenschaft, die Rolle der Frau sowie politische und kulturelle Hintergründe von entscheidender Bedeutung.


Vorkenntnis für die Lehrveranstaltung:

Englisch-Kenntnisse.


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Wird in der verbindlichen Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Grundstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Europäische Ethnologie/Volkskunde
Nummer der Lehrveranstaltung: 0
Dauer der Lehrveranstaltung: keine Angabe
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Semester: WS 2008/09