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Die "neue" deutsche Welle – Musik und Migration in Deutschland


Dozent(in): Ina Jeske
Termin: Montag. 13.15-14.45
Gebäude/Raum: 2128
Anmeldung: Einschreibung in die Listen am Lehrstuhl


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Inhalt der Lehrveranstaltung:

Hip Hop ist mehr als nur Musik, sondern ein globales Phänomen, das einen bestimmten Lebensstil verkörpert. Gleichzeitig ist Hip Hop ein Sprachrohr vorwiegend für jugendliche Migranten der zweiten und dritten Generation, die damit eine Brücke zur afroamerikanischen Jugendkultur schlagen: Kreuzberg und Brooklyn symbolisieren die „kulturelle Verwandtschaft“. Rapper wie Bushido, Sido oder auch Fler mit seiner Single „Die Neue Deutsche Welle“ provozieren mit ihren Texten und heizen die öffentliche Debatte zu den Themen „Migration“ und „Integration“ an.

Im Rahmen des Seminars werden nicht nur die Ursprünge des Phänomens Hip Hop in den USA und dessen Anfänge in Deutschland behandelt, sondern auch theoretische Konzepte zum Thema Musik und Migration diskutiert. Im Anschluss daran sollen außerdem (Migrations-)Biografien einzelner Künstler sowie deren Songtexte und Forderungen analysiert werden.


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Grundstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Europäische Ethnologie/Volkskunde
Nummer der Lehrveranstaltung: 0
Beginn der Lehrveranstaltung: 20.10.2008
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Semester: WS 2008/09