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Religion als Bestandteil von Ethnizitätskonstruktionen


Dozent(in): Frank Kressing
Termin: Montag, 14-15.30 Uhr
Gebäude/Raum: 2129


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Inhalt der Lehrveranstaltung:

Den Ausgangspunkt für diese Lehrveranstaltung bildet die Erkenntnis, dass es sich bei der Zugehörigkeit zu einem Volk, einer Ethnie oder einer Nation nicht um einen festgelegten, statischen Zustand, sondern um ein dynamisches Konstrukt handelt, dass aus der Wechselwirkung von Selbst- und Fremdzuschreibung erwächst. Sowohl im europäischen als auch im außereuropäischen Kontext sind zunehmend Ethnizitätskonstruktionen entlang von Grenzlinien religiöser Zugehörigkeit zu verzeichnen – dies sowohl in autochthonen Gesellschaften Europas (z.B. Polen/ Ukrainer in der West-Ukraine, Tschetschenen im Kaukasus, Serben, Kroaten, bosnische Muslime, Albaner, Pomaken in Südosteuropa) als auch innerhalb der verschiedenen Migranten –„communities“. Anhand derartiger Fallbeispiele soll in diesem Seminar die Funktionalisierung von Religion als Mittel der politischen Mobilisierung behandelt werden.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Grundstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Europäische Ethnologie/Volkskunde
Nummer der Lehrveranstaltung: 060
Beginn der Lehrveranstaltung: 16.04.2007
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Semester: SS 2007