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Durchs wilde Kurdistan Eisenbahnen als Kulturvermittler


Titel: Durchs wilde Kurdistan. Eisenbahnen als Kulturvermittler
Dozent(in): Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Termin: Montag, 12-14 Uhr
Gebäude/Raum: 2128


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Der europäische Kontinent wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts verkehrstechnisch immer stärker vernetzt. Damit verdichteten sich nicht nur die Räume, sondern beschleunigte sich auch der Kulturtransfer zwischen den einzelnen Regionen. Arbeitskräfte wanderten und brachten Waren und Güter, aber auch Ideen und Meinungen zurück in ihre Heimat, der Bürger wurde zum Reisenden, und unzählige Romane berichten von der zufälligen Begegnung mit anderen Menschen auf einem fremden Bahnhof, in einer fremden Stadt. Die großen Fernzüge wurden zu Sehnsuchtsorten, an deren Strecken Freiheit und Abenteuer lockten. Doch von der Dampflok zum ICE war es nicht nur technisch, sondern auch kulturell ein weiter Weg, den wir verfolgen werden.

Das Seminar wird sich mit der Geschichte der Eisenbahn befassen und einige der berühmten Strecken, wie die der Transsibirischen Eisenbahn oder des Orient-Express, näher betrachten. Wie hat die Eisenbahn die europäische Kultur verändert? Wie hat sie die Zirkulation von Kulturgütern beeinflusst und die Ferne erreichbarer gemacht? Diesen Fragen wird die Veranstaltung nachgehen.


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Grundstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Europäische Ethnologie/Volkskunde
Nummer der Lehrveranstaltung: 0
Beginn der Lehrveranstaltung: 08.05.2006
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Semester: SS 2006