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Seit dem 1. Oktober 2011 ist Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel Präsidentin der Universität Augsburg.
Werdegang
Geb. 1957 in Bonn
Dr. phil. 1984 Universität zu Köln (Außereuropäische Ethnologie)
Dr. phil. habil. 1993 Universität Mainz (Europäische Ethnologie)
Univ.-Prof. 1995 Universität Augsburg
2010 Ablehnung eines Rufs auf den Lehrstuhl für Kulturanthropologie der Universität Münster
Tagungsleitung und Gastaufenthalte:
German Historical Institute, Washington, School of Social Sciences, Chicago, Deutsch-Italienisches Zentrum in der Villa Vigoni, Comer See, Katholische Universität Mailand
Tätigkeiten in Hochschule und Verband (in Auswahl)
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1995-1997 |
Vorsitzende der Kommission für Lehre und Studierende der Phil. Fakultät II |
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ab 1996 |
Mitglied der Strukturkommission der Phil. Fak. II |
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ab 1997 |
Frauenbeauftragte der Phil. Fakultät II |
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Mitglied des Fachbereichsrats seit 1995 |
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Senatsbeauftragte für Gleichstellungsfragen |
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ab 1999 |
Mitherausgeberin der Zeitschrift für Volkskunde (Zentralorgan) |
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2002 |
Vorsitzende der Kommission zur Neuordnung der wissenschaftsstützenden Dienste an der Phil.Fakultät I |
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2001-2003 |
Mitglied der internationalen Evaluierungskommission für die Neuordnung der Geisteswissenschaften an der Universität Innsbruck |
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2005 |
Sektionsleiterin Europäische Ethnologie der Görres-Gesellschaft und Mitherausgeberin des Jahrbuchs für Europäische Ethnologie |
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ab 2004 |
Mitglied zahlreicher auswärtiger Berufungskommissionen (Erlangen, Bamberg, Innsbruck, Bonn) |
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2006 |
Mitglied der Gutachtergruppe SFB Münster Ritual und Symbol |
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2007/08 |
Stellvertretende Universitätsfrauenbeauftragte |
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Mitglied der Zentralen Planungskommission der Universität Augsburg |
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Prodekanin der Philologisch-Historischen Fakultät |
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2008 |
Mitglied der Gutachtergruppe DFG-Forschungskolleg „Wissensformate“ |
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2008 – 2010 |
Dekanin der Philologisch-Historischen Fakultät |
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2008 |
Mitglied der Erweiterten Universitätsleitung der Universität Augsburg (EULe) |
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Mitglied des Kompetenzzentrums "Kultur- und Bildungswissenschaften" |
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2010 |
Wiederwahl zur Dekanin der Philologisch-Historischen Fakultät für die Amtsperiode 2010-2012 |
Arbeitsschwerpunkte
Die Europäische Ethnologie/Volkskunde verfolgt in Forschung und Lehre breite Interessen. Die europäische Geschichte sowie die transatlantischen Beziehungen werden unter dem Gesichtspunkt der Epochenbildung und der ideengeschichtlichen Entwicklungen in Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur betrachtet. Langfristiges Ziel ist eine theoretische Bestimmung epochaler Wandelvorgänge unter Einbezug ungleichzeitiger Entwicklungen. Was hat Europa zu dem gemacht, was es heute ist, und was es in Zukunft sein wird? Das sind nicht nur die großen Linien der Politik, die wichtigsten philosophischen Werke oder zentrale Erfindungen wie der Buchdruck und der Kompaß. Europa ist auch das Produkt widerstreitender Lebensmuster, vorgreifender Ideen oder nachlaufender Traditionen. Die vielen indikatorischen Felder, auf denen man das erkennen kann, reichen von der Nahrung bis zur Frömmigkeit, von Festen und Bräuchen bis zur Arbeitswelt. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die verschiedenen Gattungen der Mündlichkeit und Schriftlichkeit, über welche Ideen und Weltanschauungen vermittelt werden. Der zeitliche Rahmen bewegt sich daher von Gutenberg bis Gates, also vom Beginn der Frühen Neuzeit bis Heute, und umschließt kulturelle Äußerungen kleiner Gruppen genauso wie Massenkulturbewegungen des 20. Jahrhunderts.
Rundfunkrezensionen und Features
WDR, Deutschlandradio Kultur, Schweizer Radio DRS, mdr, ORF, Radio Bremen, swr, BR-alpha, Saarländischer Rundfunk
Auszeichnungen und Preise
September 2008: Historisches Sachbuch des Jahres, ausgewählt von der Zeitschrift DAMALS, 3. Platz in der Kategorie "Einzelstudien". Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse Herbst 2008
Platz 5 der SZ-Bestenliste im Mai 2008
Platz 4/5 der Top Ten Sachbücher des Monats - Mai 2008 präsentiert von Süddeutsche Zeitung, Buchjournal, Börsenblatt, Norddeutscher Rundfunk
Perlentaucher, Frühjahr 2008, gewählt unter die 25 umstrittensten, am besten und am häufigsten besprochenen Bücher der Saison
Januar 2008: Shortlist (beste 5 in den Geisteswissenschaften) der "Wissenschaftsbücher des Jahres 2008" des Österreichischen Buchhandels und des Wissenschaftsministeriums in Wien
April 2009 "Geisteswissenschaften International" - ausgezeichnet mit dem Preis für Übersetzungsförderung ins Englische, gestiftet von der Fritz Thyssen Stiftung, dem Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und dem Auswärtigen Amt