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Französische Lyrik von Baudelaire bis René Char


Titel: Französische Lyrik von Baudelaire bis René Char
Dozent(in): PD Dr. Henning Teschke
Termin: Mo. 14-15.30
Gebäude/Raum: D, 2127a


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Mit dem Kapitalismus beginnt die Moderne, mit ihr ein neues Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit, zumal in Paris. Seit Baudelaire ist die französische Lyrik keine rein französische Angelegenheit mehr, mit Lautréamont, Rimbaud, Verlaine und Mallarmé wird sie endgültig europäisch und entwickelt in den Jahrzehnten bis Valéry und René Char das gesamte poetische Stoff- und Forminventar des 20. Jahrhunderts: Grosstadt, Moderne, Intellektualität, Realitätsbewusstsein und Realitätsentfremdung, analogisches versus unerkennbares Universum, Klangmagie und Klage, Revolte und Resignation, Sprachglauben und Sprachskepsis, individuelles und kollektives Dichten, Absolutes und leere Transzendenz. Der Durchgang durch die Zeit zwischen 1850 und 1950 will Licht auf diese Zusammenhänge werfen.

Literatur Hugo Friedrich, Die Struktur der modernen Lyrik, Reinbek bei Hamburg 1956

Henning Teschke, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1998, 14-21, 51-63, 114-121 


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Lehramt, Magister
Nummer der Lehrveranstaltung: 05310
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: HS - Hauptseminar
Semester: WS 2006/07