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Surrealismus


Titel: Surrealismus
Dozent(in): PD Dr. Henning Teschke
Termin: Mo. 11.45-13.15
Gebäude/Raum: 2127a


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Mit Zentrum in Paris bildet der Surrealismus die letzte gesamteuropäische Kunstbewegung mit eigenem Stil und Programm. Der Surrealismus nennt diejenige ästhetisch-literarische Avantgarde, die den Gegensatz von Kunst und Leben aufheben will. Zwischen diesen beiden Polen vollzieht sich innerhalb zweier Jahrzehnte die in allen literarischen Gattungen außerordentlich produktive Entwicklung einer Bewegung, die sich politisch  radikalisiert, sowohl psychoanalytisch wie marxistisch in Orthodoxie erstarrt, ohne die Kraft der Revolte jemals ganz zu verlieren. Rêve, écriture automatique, mythologie moderne, amour fou, hasard objectif, merveilleux quotidien sind die Passwörter des Surrealismus. Das Seminar will ihre literarischen wie gesellschaftlichen Bedingungen und Folgen analysieren im Rückgang auf Dadaismus, Rimbaud und Lautréamont sowie im Vorgriff auf die Parolen des Pariser Mai 1968.

 

 

Literatur

 

Peter Bürger, Der französische Surrealismus, Frankfurt am Main 1971

Walter Benjamin: „Der Surrealismus“, in Gesammelte Schriften, Bd. II, Frankfurt am Main 1980, S. 295-310

Theodor W. Adorno: „Rückblick auf den Surrealismus“, in Noten zur Literatur, Frankfurt am Main 1981, S. 101-106


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Hauptstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Französische Literaturwissenschaft
Nummer der Lehrveranstaltung: 05318
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: HS - Hauptseminar
Semester: SS 2009