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Schwerpunkte


Einen Schwerpunkt bilden Transformationen der Antike in Mittelalter und Früher Neuzeit. Dabei stehen sowohl der Umgang mit den materiellen Überresten seit dem Frühmittelalter wie auch die Wiederaufnahme antiker Gattungen der Repräsentation im Mittelpunkt (etwa der Büste und der Inschrift als Medien städtischer Erinnerung), daneben die frühe Mythenrezeption. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der spätmittelalterlichen Malerwerkstatt und hier Fragen der Werkstattorganisation, der Werkgenese, des Verhältnisses von Bildgattung und Stilwahl (hierzu das Projekt der Fritz Thyssen Stiftung "Werkgenese im venezianischen Quattrocento. Die Malerwerkstätten der Vivarini" sowie die Habilitationsschrift "Die Vivarini. Bildproduktion in Venedig 1440 bis 1505", beides abgeschlossen 2015). Jüngere Beiträge widmen sich künstlerischen Transferprozessen und der visuellen Kultur des mittelalterlichen Genua.

Für ihre Forschungen zur italienischen Kunst wurde Rebecca Müller 2010 der Jacob Burckhardt-Preis des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut und seines Fördervereins verliehen.