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Podiumsdiskussion



Öffentliche Podiumsdiskussion
„Europa erzählen – Wege zu einer europäischen Geschichtsschreibung“
am 17.12.2004, 18 Uhr (c.t.), Juristische Fakultät, HS 2001.

Veranstaltet von Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Mit freundlicher Förderung der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg

 

Zahlreiche Diskussionen um die Zukunft Europas durchziehen die intellektuelle und politische Landschaft seit geraumer Zeit. Das Nachdenken über das zukünftige Europa wirft jedoch immer wieder Fragen nach der Geschichte dieses geographischen und kulturellen Raumes auf – und stellt damit eine vornehmlich auf den nationalen bzw. zwischenstaatlichen Horizont konzentrierte Geschichtswissenschaft vor neue Herausforderungen.

Wie kann europäische Geschichte erzählt werden? Wo beginnt (sowohl zeitlich als auch räumlich) europäische Geschichte – falls sie überhaupt existiert? In welchem Verhältnis stehen regionale, nationale und europäische Geschichte(n) zueinander? Wie geht historisches Fragen in europäischen Dimensionen mit der gegenwärtigen Theorie- und Methodenpluralität um? In welchem Verhältnis begreift sich Geschichtswissenschaft zu den politischen Konstruktionen einer europäischen Identität?

Diese und andere Fragen sollen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung stattfinden wird. In vier Bereichen wollen wir Wege zu einer europäischen Geschichtsschreibung aufspüren: 1. Wie schreibt man europäische Geschichte? Von Abendland bis Kulturtransfer. 2. Räume - Grenzen - Peripherien. 3. Europa im Spannungsfeld von Region, Nation und Globalisierung. 4. Eine europäische Meistererzählung zwischen Mythenbildung und kritischer Geschichtswissenschaft.

Als Diskutanten werden teilnehmen:

  • Prof. Dr. Walther L. Bernecker (Auslandswissenschaften/Romanische Kulturen, Universität Erlangen);

  • PD Dr. Harald Biermann (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn);

  • Prof. Dr. Silvia Serena Tschopp (Lehrstuhl für Europäische Kulturgeschichte, Augsburg);

  • Prof. Dr. Andreas Wirsching (Neuere und Neueste Geschichte, Augsburg).

 

Kontakt: juergen_finger@yahoo.de 

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Meldung vom 08.12.2004