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Ziele und Mitglieder


Ziele

Während sich die Globalgeschichte in den letzten Jahren als eines der innovativsten Felder der Geschichtswissenschaft erwiesen hat, spielt eine globalgeschichtliche Perspektive im weiterhin primär nationalgeschichtlich orientierten Geschichtsunterricht nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund verfolgt der Arbeitskreis „Welt- und globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) das Ziel, die Implementierung globalgeschichtlicher Perspektiven im Geschichtsunterricht zu forcieren. An der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis geht es darum, Impulse aus dem breiten Feld der Globalgeschichte, aber auch aus benachbarten Feldern wie der Histoire croisée oder den Postcolonial Studies, zu prüfen und gegebenenfalls zu „übersetzen“ und für den Geschichtsunterricht fruchtbar zu machen. Konkrete Arbeitsgebiete des Arbeitskreises sind die Analyse von Schulbüchern und Curricula, die Entwicklung von unterrichtstauglichen Quellenbeständen zur außereuropäischen Geschichte sowie zur transregionalen Geschichte, die Durchführung von Lehrerfortbildungen sowie die Publikation von Handreichungen und Onlinematerialien. Diese Schritte sollen dazu beitragen, die Globalgeschichte in Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht zu stärken.