Suche

Übung: Jüdische Geschichte und Kultur im Museum


Titel: Jüdische Geschichte und Kultur im Museum
Dozent(in): Dr. Benigna Schönhagen
Termin: Mi 17.30-19.00 Uhr; Achtung! Geänderter Beginn: 25.4.07
Gebäude/Raum: 1004

Inhalt:

Museen erhalten in letzter Zeit sowohl als außerschulische Lernorte wie auch als Orte interkultureller Bildungsarbeit wachsende  Bedeutung. In besonderem Maße gilt dies für jüdische Museen, die das Erbe deutsch-jüdischer Geschichte erinnern und bewahren.

Die Übung führt in die Geschichte und Praxis der jüdischen Museologie ein. Sie bietet die Möglichkeit, sich mit den spezifischen Aufgaben der Vermittlung von Kulturgeschichte in einem jüdischen Museum auseinander zu setzen und dabei allgemeine Einblicke in ein praktisches Arbeitsfeld für Historiker und Kulturwissenschaftler zu erhalten. Die Teil­nehmer lernen unterschiedliche Konzepte jüdischer Museen kennen, erhalten einen Überblick über aktuelle Ansätze der Vermittlungsarbeit und können diese am Beispiel einer zu erarbeitenden Konzeption für die Alte Synagoge Binswangen konkret umsetzen.

Einführende Lektüre:

Angela Genger, Lernen, Erinnern, Gedenken. Erfahrungen aus der Gedenkstättenarbeit, in: Annegret Ehmann u.a. (Hg.), Praxis der Gedenkstättenarbeit, Opladen 1995, S.48-54.

Rolf Kießling, Zwischen Vertreibung und Emanzipation – Judendörfer in Ostschwaben während der Frühen Neuzeit, in: Rolf Kießling (Hg.), Judengemeinden in Schwaben im Kontext des Alten Reiches (Colloquia Augustana 2), Berlin 1995, S. 154-180.

Sabine Offe, Ausstellungen, Einstellungen, Entstellungen. Jüdische Museen in Deutsch­land und Österreich, Berlin-Wien 2000.

Bernhard Purin, Jüdische Museen in Deutschland und Österreich. Mahnmale, Gedenk­stätten oder Ärgernisse?, in: Jim G. Tobias/Peter Zinke (Hg.), nurinst – Jahrbuch 2004. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte, S.9-18.

Sprechstunde:

Nach Vereinbarung : schoenhagen@jkmas.de