Das Studium der Geschichtswissenschaft erfolgt an der Universität Augsburg vor allem im Rahmen der Lehramts- und BA-/MA-Studiengänge:
Lehramt (GS, HS, RS, GY)
BA Geschichte (als Pflicht- und Schwerpunktfach)
MA Historische Wissenschaften (als Schwerpunktfach)
BA Kunst- und Kulturgeschichte (im Wahlbereich)
MA Kunst- und Kulturgeschichte (im Wahlbereich)
Die Einführung der neuen gestuften Studiengänge hat die Planung des Studiums nur bedingt vereinfacht: Beachten Sie insbesondere, dass alle Einzelprüfungen zu Veranstaltungen bzw. Modulen Teil der Abschlussprüfung sind und die Prüfungsmodalitäten daher in den offiziellen Modulbeschreibungen des Studiengangs festgelegt sind. Davon kann und darf der jeweilige Dozent prinzipiell nicht abweichen. Achten Sie auch genau darauf, ob die von Ihnen besuchte Veranstaltung überhaupt dem von Ihnen zu belegenden Modul zugeordnet ist!
Noch ein Wort zu den Lehramtsstudiengängen: Den Zugang zum Lehramt öffnet in Bayern nach wie vor das Staatsexamen, das durch die Lehramtsprüfungsordnung für das erste Staatsexamen (LPO I) geregelt wird. Die jeweils aktuelle (!!) Fassung konsultieren Sie am besten unter http://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/rechtliche-grundlagen.html.
Bei der Ablegung der schriftlichen Klausuren haben Sie die Wahl zwischen der Alten und Mittelalterlichen Geschichte. Die in den Staatsexamina der letzten Jahre gestellten Aufgaben können (und sollten) Sie unter http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/geschichte/alte/downloads/Klausurthemen (1991-2010) einsehen und sich so einen Eindruck darüber verschaffen, was von Ihnen am Ende Ihres Studiums erwartet wird.
Grundsätzlich werden vom LAG drei verschiedene Veranstaltungsformen angeboten:
Grundkurse: Da einerseits die Alte Geschichte an den weiterführenden Schulen immer stiefmütterlicher behandelt wird, andererseits jedoch die Anforderungen in den Abschlussprüfungen nicht geringer werden, ist es notwendig, die Kluft zwischen Schule und Universität möglichst schnell zu überbrücken. In den ersten Studiensemestern vermitteln daher einführende Veranstaltungen einen Überblick über zentrale Inhalte des Faches (Griechische und Römische Geschichte). Dies ersetzt freilich nicht die selbstständige und kontinuierliche Lektüre geeigneter Gesamtdarstellungen zur Alten Geschichte.
Vorlesungen: Vorlesungen dienen der Vermittlung von Überblickswissen über größere Zeitabschnitte oder Problembereiche der Alten Geschichte. Sie gehen auf eine Zeit zurück, in der Bücher teuer und schwer verfügbar waren. Dennoch ist diese Lehrform auch heute keineswegs überholt, ermöglicht doch der Vortrag eine mediale Verstärkung der Wissensvermittlung und das Eingehen auf Zwischenfragen.
Seminare: Seminare widmen sich enger eingegrenzten Themenstellungen, um an ihnen die methodischen Fähigkeiten der Studenten zu entwickeln. Oftmals spiegeln die angebotenen Veranstaltungen auch die aktuellen Forschungsprojekte der Dozenten, so dass hier ein sehr unmittelbarer Zugang zur wissenschaftlichen Arbeit möglich ist. Das im Rahmen der Basis- und Aufbaumodule zu besuchende Proseminar zielt darauf ab, die methodischen Grundlagen des Faches zu vermitteln und am konkreten Beispiel ihre Anwendung zu üben. Im Hauptseminar soll idealerweise bereits eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten praktiziert werden. Seminare erfordern stets gründliche Vor- und Nachbereitung, sowie meist die Präsentation eines Referates, zum Scheinerwerb auch die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit.
Lektürekurse/Übungen: Der Name erklärt sich eigentlich selbst. Übungen sind die zweckfreieste – und gerade deshalb oft ergiebigste Form – universitärer Lehre. Im Idealfall ergibt sich aus der gemeinsamen Quellenlektüre ein kritisches Gespräch zwischen allen Teilnehmern. Auch dies erfordert intensive Vorbereitung, doch lassen sich nur so feste „Inseln des Wissens“ schaffen, die Ihnen später im Examen von Nutzen sein können.
Die Einführung der neuen gestuften und modularisierten Studiengänge führt vielfach zu einer Abschleifung der Unterschiede zwischen den skizzierten Veranstaltungstypen: Bisweilen wird das Hauptseminar zur ersten in einem Teilfach besuchten Seminarveranstaltung, in Übungen sind Prüfungsleistungen zu erbringen, Grundkurse nehmen aufgrund hoher Teilnehmerzahlen Vorlesungscharakter an.
Die Alte Geschichte ist eingebettet in den Verbund der altertumswissenschaftlichen Schwesterdisziplinen Klassische Archäologie und Klassische Philologie. Die jeweiligen Lehrstühle und Professuren bieten viele auch für den Historiker interessante Veranstaltungen an.
Allgemeine Informationen zum LAG (Mitarbeiter, Sprechstunden, Termine, Ankündigungen, Materialien usw.) finden Sie auf der Homepage des Lehrstuhls unter http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/geschichte/alte.
Die wichtigsten Ansprechpartner sind:
Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Gregor Weber
Raum: 2019
E-Mail: gregor.weber@phil.uni-augsburg.de
Akademischer Rat: Dr. Andreas Hartmann
Raum: 2010
E-Mail: andreas.hartmann@phil.uni-augsburg.de
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. des. Markus Mayer
Raum: 2010
E-Mail: markus.mayer@phil.uni-augsburg.de
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Christian Koepfer MA (Emory)
Raum: 2010
E-Mail: christian.koepfer.ma@gmx.de
Eine vollständige Auflistung aller aktiven Mitarbeiter und Lehrbeauftragten finden Sie unter http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/geschichte/alte/MitarbeiterInnen. Den persönlichen Homepages der Lehrenden können Sie auch die aktuellen Sprechstundenzeiten entnehmen.