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Übung "Lektüre und Interpretation antiker Texte: Tacitus"


Dozent(in): S. Diefenbach
Termin: Mi. 16-18 Uhr
Gebäude/Raum: 2127

Inhalt:

Die Schriften des P. Cornelius Tacitus (ca. 55 – nach 113 n. Chr.) sind nicht nur eine zentrale Quelle für die Geschichte der frühen römischen Kaiserzeit, sondern zugleich Exponenten eines spezifischen literarischen Genres, der römischen Historiographie. Ziel dieser Lektüreübung ist es, zu fragen, nach welchen Prinzipien Tacitus Geschichte schreibt und welche Konzepte und Grundannahmen seiner historischen Darstellung zugrunde liegen. Zu diesem Zweck sollen die beiden Hauptwerke des Tacitus, die Annalen und die Historien, kursorisch gelesen werden. Da die Veranstaltung als eine gemeinsame Lektüreübung konzipiert ist, entfallen Referate; vorausgesetzt wird die regelmäßige Vorbereitung längerer Textabschnitte durch alle Teilnehmer.

 

Einführende Lektüre:
R. Mellor, Tacitus, London/New York 1993; D. Flach, Tacitus in der Tradition der antiken Geschichtsschreibung, Göttingen 1973.
Zur Anschaffung empfohlen ist die lat.-dt. Ausgabe der Historien im Reclamverlag.
Anforderungen für Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit.
Teilnahmevoraussetzungen: Latein- und moderne Fremdsprachenkenntnisse wünschenswert!