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Forschungsprofil Prof. Dr. Gregor Weber

 

Forschungsschwerpunkte

 

Aktuelle Projekte

 

1. Sueños en la época colonial. Indigene Tradition – graeco-römisches Wissen – kreolische Selbstrepräsentation (zusammen mit Sonia V. Rose/Paris-Sorbonne und Peer Schmidt/Universität Erfurt)

Untersucht wird die Relevanz von Träumen in den kolonialen Gesellschaften Lateinamerikas, einem seit der europäischen und der altamerikanischen Antike existierenden Deutungsmuster politischer oder religiöser Kollektive. Vor dem Hintergrund graeco-römischer und indigener Traditionen und ihrer Adaptation an das Christentum bzw. die katholische Konfession fand die Traumkultur im kolonialen Lateinamerika Verbreitung. Die Diskurse, Modalitäten und Kontexte dieser Traumkultur(en) sind bisher von der Lateinamerikaforschung zur Kolonialzeit noch nicht systematisch aufgearbeitet worden. Zusammen mit der (alt)amerikanischen verdient die europäische Traumtradition Aufmerksamkeit, da die Aneignung graeco-latinischen Wissens und dessen Verbindung mit den indigenen Kulturen eine zentrale Repräsentationsstrategie der Kolonialeliten bei ihrem Identitätsdiskurs (‚Kreolismus’) bildete. Diese internationale Tagung spürt in interdisziplinärer Perspektive den Traumdiskursen bei der Prophezeiung bzw. Interpretation politisch-sozialer Ereignisse ebenso nach wie ihrer Relevanz für das religiöse Leben; die ästhetisch-literarischen Verarbeitungen behandelt die hispanisch-lateinamerikanische Literaturwissenschaft. So fragt die Tagung vor allem nach Individualisierungsprozessen, aber auch nach dem mentalen Wandel in den kolonialen Gesellschaften Lateinamerikas.

Die Publikation der Beiträge der internationalen und interdisziplinären Tagung, die mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft vom 26.-28. Oktober 2006 auf Schloss Friedenstein in Gotha stattfand, ist für 2008 geplant.

 

2. Kulturgeschichtlicher Kommentar zu Artemidors Oneirokritikon

Artemidors Oneirokritikon stellt das einzige aus der Antike erhaltene Traumdeutungsbuch dar; es stammt aus der 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts n.Chr. Der Autor hat darin nicht nur über 3000 Deutungen zu Träumen vorgelegt, sondern nach eigenen Aussagen auch alle bis dahin geäußerten wesentlichen Überlegungen zur Traumtheorie verarbeitet. Während letztere in den seit etlichen Jahren wieder neu voran getriebenen Forschungen zu Träumen in der Antike verschiedentlich bearbeitet wurden, harrt die reichhaltige Symbolwelt noch der Auswertung. Zwar sind etliche Ausgaben (A.-J. Festugière 1974; R.J. White 1975) und Übersetzungen (K. Brackertz 1979; F.S. Krauss/G. Löwe 1991) mit kommentierenden Anmerkungen vorgelegt worden, doch fehlt bis heute ein richtiger Kommentar. Die Erarbeitung eines solchen stellt ein Langzeitprojekt dar; sie ist über die Erschließung des reichhaltigen, kulturgeschichtlich auswertbaren Materials hinaus für sozialgeschichtliche Fragestellungen von großer Relevanz.

 

3. Antike Monarchie. Hellenistisches Königtum und römischer Prinzipat

Angezielt ist ein struktureller Vergleich zwischen ‚der’ hellenistischen und der römischen Monarchie der frühen Kaiserzeit. Er betrifft zum einen die je spezifischen Eigenarten, aber auch das Erbe, das der römischen Tradition, Kultur und Geschichte während der Zeit der Republik und dann zugespitzt am Beginn des Prinzipates zugefallen ist. Da sich die Herrschaft eines Königs bzw. Princeps aber nie in einem Agieren erschöpft, das auf die Durchsetzung von Befehlen zielt, sondern hier wichtige Rückkopplungen im Sinne von Eingehen auf Bedürfnisse der Beherrschten, Reaktionen auf Akte der Loyalität etc. bestehen, lassen sich hier exemplarische Differenzierungen nach Provinzen/Regionen unter Berücksichtigung von deren spezifischen Eigenheiten anbringen, etwa auf der Ebene des Herrscherkultes. Von Interesse sind hierbei die Formen der Veralltäglichung, dazu die breite Palette an Vorstellungen und Maßnahmen zur Sicherung von Herrschaft (z.B. Höfe) sowie die Verargumentierung von Legitimation mit Blick auf unterschiedliche Zielgruppen.

Eine forschungsorientierte Monographie befindet sich in Vorbereitung.

 

4. Kulturtransfer im ptolemäischen Ägypten

Die ptolemäischen Könige als Spitze der nun Ägypten beherrschenden Kultur befanden sich von Beginn an in der Situation, eine „monarchie bicéphale“ (W. Peremans) zu sein, nämlich für die Makedonen und Griechen basileus sowie für die Ägypter Pharao zu sein. Mit dem Herrscher- und Dynastiekult griffen bereits die ersten Vertreter der Dynastie auf ein Phänomen zurück, das in beiden Kulturen seine Fundierung hatte bzw. fand: Die kultische Verehrung lebender und verstorbener Könige etablierte sich seit Alexander dem Großen in etlichen griechischen Städten, während der Pharao im Rahmen seiner Rollenerwartung Verehrung in den ägyptischen Tempeln erfuhr. Dennoch gingen beide Formen sowohl in der Konzeption als auch in der kultischen Praxis nicht in einander auf, wenngleich eine Interaktion griechischer und ägyptischer Formen punktuell offenkundig vorhanden war. In den Blick zu nehmen ist dabei die griechisch-makedonische Perspektive, wenn mit Blick auf den Herrscher- und Dynastiekult nach Harmonisierung und Konstituierung der grundlegenden politischen Ungleichheiten gefragt wird. Dabei interessiert zum einen, welche ägyptischen Elemente der kultischen Verehrung des Herrschers – sowohl in der theologischen Konzeption als auch in der kultischen Praxis – in das griechisch-makedonische Milieu integriert wurden und in welcher Form dies geschah; besonders wird hierbei auf Herrschaftszeichen, Mythologeme, Königsnamen und Beinamen zu achten sein, außerdem auf den dekretierten Verbreitungsgrad bzw. den ‚Sitz im Leben’ dieser Kulte und des Sprechens über jene. Zum anderen sind die ‚Trägerschichten’, d.h. die personellen Konstellationen innerhalb der Elite der beiden Kulturkreise, in den Blick zu nehmen, die an den entsprechenden Diskursen beteiligt waren, was zentrale Fragen nach der Sprache, nach dem Verständnis der jeweiligen kulturellen Eigenarten sowie nach möglichen Reaktionsweisen (nur Zustimmung?) impliziert. Die Wahrnehmung der kultischen Verehrung von basileus und Pharao muss schließlich in den Kontext der beiden Religionen eingebettet sein. Deshalb ist auch zu fragen, wie sich die beobachteten Phänomene und Praktiken generell in den Horizont des Umgangs mit ägyptischer und griechischer Religion, mit der Förderung bzw. Isolierung bestimmter Tempel und Kulte stellen lassen.

 

5. Lokale Eliten der Poleis und Koina in Griechenland. und in der Inselwelt des östlichen Mittelmeers während des Hellenismus

Für die Städte und Bundesstaaten in Griechenland und in der Inselwelt des östlichen Mittelmeers brachten das Aufkommen und die Konsolidierung der griechisch-makedonischen Königreiche auf dem Boden des ehemaligen Alexanderreiches erhebliche Veränderungen mit sich: Zum einen konnte ihre Freiheit und Autonomie trotz anderslautender Erklärungen der Könige erheblich beschnitten werden; das Spektrum reicht hier von realer Gewährung von Privilegien bis hin zu völliger Eingliederung in den jeweiligen Herrschaftsbereich. Zum anderen konnten sie zwischen die Fronten der um Territorium und Einflussbereich ringenden Könige gelangen, wie dies etwa im Falles des Nesiotenbundes am Beginn des 3. Jahrhunderts geschah, und sich auf diese Weise einen respektablen Status erhalten. Die politische Geschichte der hellenistischen Zeit zeigt hier ein stetes Auf und Ab in den staats- und völkerrechtlichen Beziehungen und in den realen Machtverhältnissen. Im Laufe der Zeit haben Poleis und Koina jenseits der militärischen Sphäre verschiedene Modi der Kommunikation und Interaktion mit den Königen entwickelt, um zu einem praktikablen und für beide Seiten akzeptablen modus vivendi zu gelangen; hierzu zählen die verschiedenen Formen der kultischen Verehrung des Herrschers, dazu Ehrungen und Stiftungen sowie das Phänomen des Euergetismus insgesamt.

Kaum systematisch aufgearbeitet wurden die Folgen, die sich für die lokalen Eliten insgesamt ergaben, sowie deren Reaktionsweisen, wenn ihre Polis oder ihr Koinon direkt in das Territorium eines hellenistischen Königs geriet, ein ‚Aufseher’ eingesetzt oder gar eine Garnison eingerichtet wurde. Am besten wissen wir über Athen in den verschiedenen Phasen und Formen der makedonisch-antigonidischen Dominanz Bescheid, als Mitglieder der städtischen Oberschicht mit den Königen kollaborierten, andere wiederum in Diensten der Ptolemäer standen (etwa die Gebrüder Kallias und Phaidros von Sphettos). Vergleichend zu untersuchen ist aber weniger, in welcher Weise Bürger aus der jeweiligen Elite, die zum Umfeld der Könige gehörten, ihre Verbindungen und neuen Möglichkeiten zum Wohle ihrer eigenen Stadt und auch zur besseren Positionierung der eigenen Person und Familie nutzten; es geht also weder um die Stadt oder das Koinon in der jeweiligen Positionierung noch um herausragende Einzelpersonen. Von Interesse ist vielmehr, wie die Könige die jeweilige lokale Elite insgesamt zur konkreten Administration der territorialen Neuerwerbung eingesetzt haben. Hierfür muss geklärt werden, wer überhaupt zur – homogenen? – Elite gehörte, worauf sich deren besondere Stellung gründete und welche Erwartungen die Bevölkerung einer Polis bzw. eines Koinon ihrer Elite gegenüber zum Ausdruck brachten.

Poleis und Koina in Griechenland und auf den Inseln nehmen hier insofern eine Sonderstellung ein, als sie – anders als indigene Eliten in Anatolien, Mesopotamien oder Ägypten – demselben Kulturkreis wie die Könige selbst entstammten, mehr noch: für eine alte ‚Kulturlandschaft’ standen, über die sich die Könige selbst auf verschiedene Weise zu legitimieren suchten. Denn einer selbstbewußten Identität – gegründet auf politischer Autonomie, einer Jahrhunderte alten Tradition und einem Überlegenheitsgefühl in intellektueller Hinsicht – standen Machthaber gegenüber, die eine Verfassungsform repräsentierten, die bislang nur an den Rändern der griechischen Welt praktiziert wurde, aus dem mythischen Fundus bekannt oder in Form der Tyrannis diskreditiert war. Der König, der selten selbst, sondern meist durch Repräsentanten vor Ort gegenwärtig war, ließ sich jedenfalls nicht ohne weiteres als Monarch in die Polis oder das Koinon integrieren, jedoch als Schutzherr/prostates oder ‚Retter’/soter, insgesamt als Wohltäter/euergetes, wobei hier den lokalen Eliten eine zentrale Funktion zukam und sie wohl auch einige Handlungsspielräume hatten.

Darüber hinaus jedoch – und hierin liegen gleichermaßen Reiz und Schwierigkeit der zu bearbeitenden Thematik – hatte jede Polis und jedes Koinon von Akarnanien bis Zypern ein eigenes spezifisches Profil, das von einer Fülle an unterschiedlichen Faktoren bestimmt war, z.B. von der strategischen Lage, dem wirtschaftlichen Potential, dem religiösen Kapital in Form von überregional bedeutsamen Heiligtümern, der intellektuellen Tradition sowie der bedeutenden oder weniger bedeutenden Geschichte bzw. Größe. Dementsprechend konnten sich die Erwartungen der Könige an die Eliten auf ganz unterschiedliche Bereiche beziehen, zumal die Monarchien etwa mit Blick auf konkretes Eingreifen unterschiedlich agierten. Die Ziele der Eliten, sofern sie sich in einer Polis oder einem Koinon ohne Konkurrenz befanden, waren jenseits der Unabhängigkeit von einem König auf Ansehen für die Stadt und die eigene Person gerichtet. Konkurrenz konnte jedoch zwischen den Eliten benachbarter Poleis bestehen.

Die erste Aufgabe im Rahmen der Thematik besteht in der Erstellung einer zuverlässigen Materialbasis für einzelne Poleis und die Koina. Über die literarischen Quellen – vor allem Polybios, Diodor, Plutarch und Historikerfragmente – hinaus wird es hierbei vor allem um Inschriften gehen. Umfangreiche und z.T. erst in jüngerer Zeit erstellte Sammlungen liegen für Athen, Delos, Rhodos, Samos, Kos, Zypern und einige Bundesstaaten vor. Sie bedürfen allerdings einer grundlegenden Aktualisierung und Kontrolle mit Hilfe von SEG/BE sowie elektronisch aufbereiteter Corpora, da derzeit viel Material separat publiziert wird (z.B. Chr. Habicht zu Kos). Außerdem liegen für einzelne Poleis bzw. hellenistische Königreiche beachtliche, freilich ebenso zu aktualisierende Vorarbeiten prosopographischer Art vor, etwa von I. Michaelidou-Nicolaou (1976) zu Zypern unter den Ptolemäern oder in den Bänden I und VI der ‚Prosopographia Ptolemaica’ (1968 & 1977), die exakt diejenigen Rubriken an Funktionären auf den verschiedenen Ebenen der Administration aufweist, um die es hier gehen soll. In jüngster Zeit wurden auch einige ‚Stadtgeschichten’ neu geschrieben, der Materialfundus gewinnbringend heranzuziehen ist. Nicht außer Acht gelassen werden dürfen ebenso archäologische Kontexte – gerade mit Blick auf die monumentale Repräsentation der Eliten – sowie numismatische Befunde.

Das Projekt ist Teil des Wissenschaftlichen Netzwerks der DFG „Die lokalen Eliten unter den hellenistischen Königen“ (http://www.dfg-netzwerk-elite.uni-frankfurt.de/index.html).

 

6. Erfassung und Bestimmung der Münzsammlung des Augsburger Lehrstuhls für Alte Geschichte

Der Augsburger Lehrstuhl für Alte Geschichte verfügt über eine Lehr- und Studiensammlung griechischer, römischer und jüdischer Münzen. Sie konnte Dank der großzügigen finanziellen Hilfe von Augsburger Bankinstituten und namhafter Spenden von privater Seite im Jahre 1978 eingerichtet und seither beträchtlich erweitert werden.

Die beiden letzten Spenden, ein Sammelfund von römischen Kleinmünzen des 3. Jahrhunderts n.Chr. und 263 griechische, römische und byzantinische Münzen, wurden im Jahre 1988 in zwei Ausstellungen an der Universität Augsburg und in der Zweigstelle Universitätsviertel der Stadtsparkasse Augsburg gezeigt. Mehrere Ausstellungen haben die Sammlung während der letzten Jahre auch in verschiedenen Städten Bayerisch-Schwabens bekannt gemacht.

Derzeit wird die Münzsammlung in einer Datenbank mit FAUST 5 Professional erfasst: Zu jeder Münze werden verschiedene Informationen abrufbar sein – die prägenden Personen & Prägestätten, die Vorder- und Rückseitenlegenden, die Datierung, das Nominal, die Münzstätte und die Nummer in den einschlägigen Bestimmungswerken. Auf diese Weise werden die Verfügbarkeit und der gezielte Einsatz in Lehrveranstaltungen erheblich verbessert. Außerdem können Dank der technischen Ausstattung der Fotostelle der Universitätsbibliothek qualitätvolle Fotos hergestellt und in die Datenbank eingebunden werden. Langfristig wird die Datenbank im Internet für die Recherche zur Verfügung stehen.

 

7. Dreams of Antiquity. Bibliographische online-Datenbank zu Träumen und Visionen in der Antike

Die online-Datenbank „Dreams of Antiquity“ verfolgt das Ziel, Literatur – nicht selten von entlegener Stelle – zu einem komplexen und vielschichtigen Thema für die weitere wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung zu stellen: Träume und Visionen in der griechisch-römischen Antike. Erfaßt ist das Spektrum an Studien zu literarischen Texten, angefangen von Traumbüchern wie dem des Artemidoros von Daldis bis zu Historikerfragmenten, ebenso zu Inschriften, Papyri sowie zu Darstellungen von Träumen und Visionen auf verschiedensten Bildträgern. Aufgenommen sind außerdem Titel, die sich auf das Material aus anderen Kulturen (Islam, China etc.) beziehen und sich z.B. für den Vergleich bei historisch-anthropologischen Fragestellungen eignen. Gleiches gilt für Studien zu Träumen in der Renaissance und Frühen Neuzeit, außerdem zur modernen Traumforschung. Eine gezielte Recherche wird ermöglicht durch eine Deskribierung der Titel mit einem Thesaurus, bei der z.B. antike Autoren mit Spezifika zu Träumen und Visionen (Alptraum; Auftragstraum; Herrschertraum, -vision; Himmelserscheinung; Inkubation; Jenseitsreise; Orakeltraum; Tagesrest; Traumdeuter; Traumterminologie; Traumtheorie; Wachvision) kombiniert werden können. Ein regelmäßiges Update erfolgt zwei Mal im Jahr.

Link: http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/dreams/index.html

 

8. Gnomon. Online & Bibliographische Datenbank (zusammen mit Jürgen Malitz / Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)

Der „Gnomon Online“ ist eine Ergänzung der „Gnomon Bibliographischen Datenbank“ für das Internet. Die CD für 2007 (ca. 360.000 Titel) ist im Buchhandel erhältlich unter der ISBN 3-406-44289-7. Im Internet stehen alle erfaßten Titel der Erscheinungsjahre 2005 - 2007 zur Verfügung; ein Update des „Gnomon Online“ mit Neuerscheinungen findet etwa einmal im Monat statt. Bei der Titelerfassung werden neben der bibliographischen Beilage des „Gnomon“ die einschlägigen Reihen und Zeitschriften berücksichtigt. Durch die zusätzliche Erfassung von Dissertationen und Büchern aus dem Bestand der Bibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in München stellt beide Datenbanksysteme auch sehr entlegene Titel von altertumswissenschaftlichem Interesse zur Verfügung. Es handelt sich dabei nicht nur um Volltext-Datenbanken mit sehr schnellen Antwortzeiten, sondern sie bieten zusätzlich die Vorzüge einer durch einen Thesaurus von ca. 9.000 Begriffen erschlossenen Bibliographie. Das Augsburger Teilprojekt arbeitet standardmäßig die „sehepunkte“, „Bryn Mawr Classical Review“ und „Praxis Geschichte“ ein und ist außerdem mit der Eingabe weiterer Lemmata aus dem „Neuen Pauly“ und weiteren Zeitschriften befasst.

Link: http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/Gnomon/Gnomon.html