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Präsentation

"Die Antike bei Conrad Peutinger"

 

Augsburg, Römisches Museum,

23. Oktober 2007

 

Projekterarbeitung und Präsentation:

 Daniela Deplano und Stefanie Steidle, Studierende der Alten Geschichte, Klassischen Archäologie und Klassischen Philologie.

Conrad Peutinger (1465-1547) hat die römischen Monumente in Augsburg erforscht: 1505 veröffentlichte er in einer aufwändigen Publikation, einer ‚Sammlung’ (Sylloge), erstmals 23 Inschriften aus seiner Heimatstadt. Im Jahr 1520 veröffentlichte Peutinger weitere Inschriften aus Augsburg; sie gehörten zu seiner Privatsammlung, die er im Hof seines Hauses ausgestellt hatte. In dieser Veröffentlichung betonte Peutinger vor allem den dokumentarischen Wert der lateinischen Inschriften und machte somit die römische Vergangenheit Augsburgs weithin bekannt. Mit einem solchen Unterfangen steht Peutinger keineswegs allein, sondern ordnet sich, basierend auf einem kulturellen Austausch zwischen Süddeutschland und Italien, in europaweite Katalogisierungsbestrebungen ein. Dabei ging es Peutinger wie anderen „um die topographische Erfassung der antiken Stadt ... . Die Texte der Inschriften wurden dabei nicht kommentiert oder als historische Quellen ausgewertet. Im Vordergrund stand die Lokalisierung der Steine“ (Martin Ott). Das Projekt versucht, die Vorgehensweise und die Kriterien Peutingers nachzuzeichnen und die Inschriften selbst in ihrer Bedeutung vorzustellen.

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Greifbares Latein - Römische Inschriften in Augsburg

 

Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der Lateinleistungskurse (K 13) der Augsburger Gymnasien

 

Augsburg, Römisches Museum,

25. Oktober 2007

 

Projekterarbeitung und Präsentation:

Prof. Dr. Gregor Weber (Ordinarius für Alte Geschichte), Dr. Lothar Bakker (Direktor des Römischen Museums),

Judith Grinbold, Robert Eberlein, Studierende der Alten Geschichte und der Klassische Archäologie

Lateinische Inschriften zählen zu den wichtigsten Quellengattungen der Antike: Auf Stein wurden verschiedenste, jedenfalls als bewahrenswert angesehene Informationen den antiken Zeitgenossen übermittelt. Dabei handelt es sich nicht nur um Grabinschriften, in denen die Karriere des Bestatteten minutiös aufgelistet ist, sondern auch um Hinweise auf die Stifter bedeutender öffentlicher Bauten; schließlich konnten auch wesentliche historische Ereignisse, etwa Siege, öffentlich kommemoriert werden. Inschriften sind freilich in den seltensten Fällen vollständig erhalten, und auch sonst weist die Sprache durch die verwendeten Abkürzungen ein erhebliches ‚Verschlüsselungspotential’ auf. Angeleitet durch eine thematische Einführung in die lateinische Epigraphik und begleitet durch verschiedene ‚Experten’ sollen fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler der Latein-Leistungskurse (LK 13) aus den Augsburger Gymnasien sich selbst an der Entzifferung und Interpretation der Inschriften versuchen und so ihre erworbenen Sprachkenntnisse an den Zeugnissen der eigenen Heimatstadt erproben.

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Latein3 Latein4

 

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