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Forschungsprojekt: Bildungssprache (Sarah Pieles)


Das Konzept der Bildungssprache und seine Bedeutung für den DaZ-Unterricht (Arbeitstitel)

Betreuung: Prof. Dr. Alfred Wildfeuer; Promotionsprojekt 2016-2019

Bildungssprache

Bildungssprache erfuhr in den vergangenen Jahren immer größere Bedeutung. Der Terminus wurde zu einem Schlagwort in Bildungspolitik, Erziehungswissenschaft und Didaktik. Die Forschungsarbeiten zu Bildungssprache beziehen sich bisher in weiten Teilen auf die englischsprachige Forschung zu academic language und/oder language of schooling. Parallel mehren sich auch Arbeiten zu Schulsprache. Ein Fokus liegt weiter auf den Aspekten des Schul(miss)erfolges durch bzw. ohne Bildungssprache im Sach- und Fachunterricht (v.a. naturwissenschaftliche Schulfächer).

Forschungsprojekt

Im Promotionsprojekt wird das Konzept der Bildungssprache aus linguistischer Perspektive betrachtet, was zu den aktuellen Desiderata des Themenbereiches zählt. Vom System und von der Verwendung her gilt es Grundzüge von Bildungssprache und Bildungssprachmarker zu erarbeiten, zu untersuchen und in der Unterrichtspraxis der Sekundarstufe zu überprüfen. Die Bearbeitung des Konzepts der Bildungssprache steht dabei im Kontext des schulischen Deutschunterrichtes ‒ Deutsch als Zweitsprache und Deutsch als Muttersprache kontrastiv. Die empirische Arbeit der Dissertation knüpft an Erkenntnisse aus der Masterarbeit von Frau Pieles zu Konjunktiv und Schriftspracherwerb in der Sekundarstufe an.

Vorangegangene Masterarbeit:
Zur Vorstellung, dass der Konjunktiv stirbt, sterbe, stürbe oder sterben würde. Eine Analyse des Konjunktivs in der deutschen Grammatik und bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I (2015)
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