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Die Befragung

 

Die hier präsentierten Ergebnisse beruhen auf einer Online-Befragung zur Verwendung von Kosenamen im Alltag.[1] Bis zum jetzigen Zeitpunkt (13.01.2008) haben 1083 Personen an der Umfrage teilgenommen.[2] Von den Befragten sind mit 714 Personen Frauen überdurchschnittlich vertreten, während ‚nur‘ 369 Männer den Fragebogen aktiv ausfüllten. Das Durchschnittsalter der Umfrageteilnehmer liegt bei 29 Jahren; der älteste Teilnehmer (73 Jahre) nennt seine Partnerin schon seit über 20 Jahren „Schätzchen“.

Die hier präsentierte Auswertung zeigt erste Ergebnisse im Überblick. Weitere Auswertungen folgen!

 

 

 

 

 

 

 

 



[1] Der Fragebogen kann unter http://www.uni-augsburg.de/kosenamen eingesehen werden. Da Kosenamen innerhalb der Namenkunde  weitgehend unerforscht sind, war zunächst eine Datenbank aufzubauen. Weil davon auszugehen ist, dass bei Kosenamen aus einem Codierungsinteresse heraus Idiosynkrasien eine wichtige Rolle spielen, muss eine Kosenamensammlung als grundsätzlich unabschließbar aufgefasst werden. Sie kann aber dazu genutzt werden, systematisierend Prinzipien der Kosenamen-Verwendung zu beschreiben.

[2] Die 1083 untersuchten Datensätze lassen sich bislang in regionaler Hinsicht kaum auswerten, weil sich die Rückmeldungen noch sehr unterschiedlich auf die einzelnen Regionen verteilen. Mit insgesamt 501 Datensätzen steht Bayern ganz vorne, danach folgt Nordrhein-Westfalen mit 247 Datensätzen. Das Bundesland mit der dritthöchsten Teilnehmerzahl ist Baden-Württemberg (66). Niedersachsen ist mit 51 Datensätzen vertreten, Hessen mit 44, Berlin mit 35. Aus Rheinland-Pfalz und Hamburg kommen jeweils 21 Teilnehmer, aus Sachsen 19 und Sachsen-Anhalt  9. In Schleswig-Holstein und Thüringen haben jeweils  8 Personen teilgenommen, in Brandenburg 7 und in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 4. Das Saarland ist bisher nicht vertreten. Neben Meldungen aus Deutschland liegen wenige Daten aus Luxemburg, Liechtenstein, Österreich sowie aus der Schweiz vor.