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Formen und Funktionen des Mythos


Titel: Formen und Funktionen des Mythos
Dozent(in): Prof. Dr. Stephanie Waldow
Termin: 18.04.2013 (Do. 8.15 - 9.45 Uhr)
Gebäude/Raum: HS IV
Anmeldung: Digicampus
Modulsignatur: BacGer 01 NDL Nr. 3 (3 LP) BacGer 11 - NDL Nr. 2 (3 LP) WBNDL 02 – Nr. 3 (2 LP) WBNDL 11 Nr. 2 (3 LP) GyD 11 - NDL Nr. 2 (3 LP) GyD 21 - NDL Nr. 2 (2 LP) BacGer 31 (2 LP) BacGer 31 (3 LP) GyD 31 (3 LP) GyD 31 (2 LP) GSHsRsD 21 – LW Nr. 2 (2 LP) RsD 32 (2 LP) RsD 32 (3 LP) MaGer 01 – NDL Nr. 2 (2 LP) FB-GS-UF-Deu (2 LP) FB-HS-UF-Deu (2 LP) FB-Rs-UF-Deu (2 LP) FB-Gy-UF-Deu (2 LP) BacVL 02 Nr. 1 (2 LP) BacVL 07 Nr. 1 (2 LP) BacVL 22 Nr. 1 (2 LP) BacWBVL Nr. 1 ( 2 LP) BacWBVL Nr. 3 (2 LP) BacGer 010 - NDL (HF) (10 LP) BacGer 010 - NDL (NF) (7 LP) BacGer 110 NDL (10 LP) BacGer 410 –NDL (NF) (4 LP) GsHs 010 - NDL (10 LP) RsD 010 - NDL (10 LP) RsD 301 (3 LP) GyD 010 - NDL (10 LP) GyD 110 - NDL (10 LP) GyD 302 (5 LP) MaGer 311 - NDL (5 LP) MaGer 312 - NDL (5 LP) MaGer 313 - NDL (5 LP) BacVL 013 (8 LP) BacVL 014 (6 LP) BacVL 073 (8 LP) BacVL 074 (8 LP) BacVL 212 (10 LP) BacWBVL 02 (8 LP) BacWBVL 04 (8 LP) MaInterLit 03 (10 LP)
Eine Bestimmung des Mythos ist nur von seinen Funktionen her zu leisten, die es historisch aufzuschlüsseln gilt und die in der Vorlesung unter drei Aspekten beleuchtet werden sollen. Von seiner ambivalenten Begriffsgeschichte herkommend soll der Mythos erstens als Denkgewohnheit, zweitens als Erzählform und drittens von seiner Rezeptionsgeschichte her vorgestellt werden. Dass sich zwischen den drei systematischen Aspekten Interferenzen ergeben ist unvermeidbar und reflektiert zugleich die Problematik einer eindeutigen Definition. Die einführende Vorlesung verfolgt also nicht den Anspruch, den Mythos zu definieren, sondern nimmt gerade seine Undefinierbarkeit als Ausgangspunkt der Überlegung und versteht sie als sein inhärentes Gestaltungsprinzip. Die Literatur als Kulturphänomen bildet den Ausgangs- und Bezugspunkt der Betrachtung, weil die Art und Weise, wie ein Mythos in der Literatur aufgegriffen und bearbeitet wird, nicht nur aus thematologischer Perspektive interessant ist, sondern auch eine Aussage über die zur Anwendung gebrachten Schreibstrategien trifft. So mündet die Rede über einen Mythos nicht selten selbst in eine mythische Rede, wie etwa Beispiele aus der Romantik oder der Moderne zeigen. Auch diese Interferenzen sollen zur Sprache kommen, um dafür zu sensibilisieren, dass der Mythos sowohl als Stoff und Motiv wie auch als ästhetisch-philosophische Kategorie seine Wirkungsgeschichte entfaltet hat


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ethik / Ethik der Textkulturen / Vergleichende Literaturwissenschaft
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: V - Vorlesung
Semester: SS 2013