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Promotionsprojekt von Dorothea Ahrens: Mythos "Neue Frau". Produktive Umgestaltung eines Weiblichkeitsbildes zu einer transkulturellen und transmedialen Identität durch Autorinnen der Neuen Sachlichkeit.


Mythos "Neue Frau". Produktive Umgestaltung eines Weiblichkeitsbildes zu einer transkulturellen und transmedialen Identität durch Autorinnen der Neuen Sachlichkeit. Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Frauenbild in Deutschland zur Zeit der Weimarer Republik und dessen Rezeption. In den Goldenen Zwanzigern kamen zu dem bis dato bestehenden Rollenbild der Frau eine Reihe von neuen Klischees hinzu, denen sich Frauen scheinbar zuordnen ließen: zusammengefasst als das Klischeebild der ‚Neuen Frau‘. Dieses Bild wies große Disparitäten zum realen Leben der Frauen auf, dennoch erfuhr es einen Hype in den Goldenen Zwanzigern. Die Arbeit beschäftigt sich genau mit diesem disparatem Verhältnis und zeigt auf, wie zeitgenössische Autorinnen mit Hilfe ihrer Texte das eindimensionale Bild der ‚Neuen Frau‘ aufgreifen, es aufsprengen und produktiv umgestalten, um mit Hilfe von transkulturellen und transmedialen Identitätskonstitutionen eine eigene (weibliche) Sicht auf die Frau der Goldenen Zwanziger aufzuzeigen.