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Die Erzählpoetik des Lyrikers Eduard Mörike. Zwischen Klassik/Romantik und Realismus.


Dissertationsprojekt von Jong-Pil Kim


Seit einigen Jahrzehnten sind die Erzählwerke des Lyrikers Eduard Mörike in der Forschung mehr diskutiert als je zuvor, vor allem sein erster und einziger Roman Maler Nolten. Im Vordergrund dieser Dissertation stehen aber die 1856 eigenhändig von ihm im Sammelband Vier Erzählungen zusammengestellten Erzählwerke, die von der literarischen Entwicklung des Erzählers Mörike vom Nolten-Roman(1832) bis zur Mozart-Novelle(1856) zeugen, aber bislang in der Forschung vernachlässigt wurden. Durch die Betrachtung ihrer ästhetischen Eigentümlichkeit und literaturgeschichtlichen Zusammenhänge wird die Erzählpoetik des Lyrikers, der nur wenige erzähltheoretische Bemerkungen hinterließ, wiederhergestellt und mit der vorhergehenden bzw. nachkommenden literarischen Strömung verglichen. Somit wird der nicht unumstrittene Epochenwechsel am Übergang von der Weimarer Klassik/Romantik zum (poetischen) Realismus in die Arbeit mit einbezogen und die literahistorische Bedeutung der Werke und des Erzählers untersucht.


Projektbetreuung:
Prof. Dr. Mathias Mayer