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Ringvorlesungen


Der Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen richtet zusammen mit dem Lehrstuhl für Amerikanistik derzeit Ringvorlesungen zu drei wechselnden literatur- und kulturwissenschaftlichen Themenschwerpunkten aus.
Die Beiträge erscheinen zudem in Bänden gesammelt in gedruckter Form im Narr Francke Attempto Verlag.

Ankündigungen und aktuelle Termine finden Sie unter Aktuelles, weitere Informationen im Laufe dieser Seite.


Große Werke der LiteraturLogo Literatur

Die Ringvorlesung, in Augsburg inzwischen eine Institution, will an interessante Literatur heranführen, das Monumentale verlebendigen und näher bringen, das Schwierige auflösen, aber auch Verständnis für das Widersprüchliche oder Sperrige wecken. Grundsätzlich sollen Werke aus verschiedenen Nationalliteraturen vorgestellt werden. Und immer geht es, bei aller wissenschaftlichen Fundierung, um Anschaulichkeit und ganz einfach Freude am Lesen. Dass die Vortragenden ihre Themen frei gewählt haben, ist dafür sicher eine gute Voraussetzung.

Aktuelles Programm
jeweils mittwochs (zweiwöchentlich) um 18.15 Uhr im Hörsaal II des Großen Hörsaalzentrums, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), 86159 Augsburg

  • 25.10.2017
    Hans Vilmar Geppert: Effi Briests arme Schwestern: Theodor Fontane, Cécile, Irrungen, Wirrungen, Stine
  • 15.11.2017
    Dieter Schulz (Heidelberg): Thoreau, Walden
  • 29.11.2017
    Frank Mardaus: Viivi Luik, Der siebte Friedensfrühling
  • 13.12.2017
    Klaus Wolf: Dietmar von Aist, Minnelieder
  • 10.01.2018
    Günter Butzer: Kurt Schwitters, Ursonate
  • 24.01.2018
    Rotraud von Kulessa/Daria Perocco (Venedig): Die Rezeption des Orlando furioso: Laura Terracina, Discorsi sopra le prime stanze de‘ canti d‘Orlando furioso
  • 07.02.2018
    Joachim Jacob (Gießen): Arbeit am Werk: Ingeborg Bachmann, Enigma


Theorien der Literatur
Logo Theorien 

Was Literatur ist, womit sich Literaturwissenschaft beschäftigt, wird heute immer weiter gefasst und entsprechend auch inhaltlich immer komplexer begriffen. Wer Literatur lediglich aus Literaturgeschichten, Handbüchern und Sekundärliteratur „lernen“ wollte, gliche einem Schüler, der Mathematikaufgaben abschreibt. Die Forschungsergebnisse sind kaum mehr überschaubar. Orientieren kann man sich nur noch mit Hilfe begründeter, klarer und tragfähiger Hypothesen darüber, was Literatur ist und wie sie verstanden werden könnte. Das sind Theorien der Literatur. Die wollen wir so klar, anschaulich und anwendbar wie möglich vorstellen. So gesehen stellt also diese Vorlesung nicht eine Ergänzung des „üblichen“ Lehrangebots dar, sondern ein gemeinsames Zentrum, das alle Einzelfächer heute unbedingt brauchen und das keines allein ausfüllen könnte. Alle Studierenden der literaturwissenschaftlichen Fächer sind nachdrücklich eingeladen, dieses Angebot wahrzunehmen.


Große Werke des Films
Logo Film

120 Jahre nach den ersten öffentlichen Vorführungen ist der Film längst als eigenständige Kunst anerkannt, die ihre „Großen Werke“ ebenso hervorgebracht hat wie die Literatur, die Musik oder die bildende Kunst. Über die Epochen- und Genregrenzen hinweg hat sich ein Kanon von Werken herausgebildet, der als Bezugsgröße für die Einordnung und Beurteilung von Filmen fungiert, der aber auch immer wieder aufs Neue befragt und revidiert werden muss. Die Reihe „Große Werke des Films“ will diesen dynamischen Prozess der Kanonbildung, -fortschreibung und -revision mitgestalten, indem sie etablierte Filme neu interpretiert und aktuelle Filme für den Kanon vorschlägt.