Auch in der am Lehrstuhl betriebenen Forschung spiegelt sich die Parallelität von Synchronie und Diachronie wider. Wie auch in der Lehre legen wir großen Wert auf methodisch stringente und theoretisch fundierte Vorgehensweisen. Die empirischen, korpusbezogenen Beschreibungen erfolgen vornehmlich auf der Grundlage struktureller, systemisch funktionaler und kognitiv-linguistischer Ansätze.
Die Forschung an diesem Lehrstuhl ist vor allem ausgerichtet auf die Themen:
Handlung (sprachliches und meta-sprachliches Handeln)
Einstellung (emotive und evaluative Bekundungen)
Wissen (Sprache und Kognition; Wissenssysteme und common ground)
Textualität (Kohärenz, Kohäsion und Kollokation)
Medialität (allgemein semiotische und speziell linguistische Merkmale der Neuen (computervermittelten) Medien
Kürzlich abgeschlossene, laufende oder projektierte Forschungsprojekte befassen sich im Bereich der korpusgestützten Analyse und Bewertung emotiver und evaluativer Sprache mit Projekten wie
emotions across corpora
evidentiality in English: a text-driven approach
evaluating the world: the evaluative style of British broadsheet and tabloid publications
compilation of a British Registers Corpus and a newspaper corpus;
im Bereich der kognitiven Linguistik mit Themen wie
the application of frame theory in linguistics
blending, evaluation and common ground
knowledge, memory and coherence;
in den Bereichen der Textualität und Medialität mit Projekten wie
old (printed) and new (electronic) text (esp. weblogs and chats)
coherence and cohesion in new media (hypertext, chats)
the semiotics of hyperlinks
multimodality in CMC
politeness in chat-rooms
the metapragmatics of remediated text design.
Die Forschungen im Bereich der diachronen englischen Sprachwissenschaft umfassen (neben editorischen und übersetzerischen Projekten) die Entwicklung einer historischen Syntax und empirische Studien zum Bedeutungswandel.