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Auslandsaufenthalt


  1. Generelles
  2. Assistant teacher mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD)
  3. ERASMUS (Lifelong Learning Programme)
  4. PROMOS-Stipendium des DAAD
  5. Stipendienprogramme für die USA und Kanada
  6. Spezielle Austauschprogramme für die USA, Kanada und weltweit
  7. Mit BAföG ins Ausland
  8. Weitere Möglichkeiten zum Auslandsstudium
  9. Hinweise zur Bewerbung
  10. Anrechnung von Studienleistungen aus dem Ausland


1. Generelles

Ein längerer Aufenthalt im englischsprachigen Ausland (oder unter englischsprachigen Studienbedingungen im Ausland) wird zwar von den Prüfungsordnungen nicht vorgeschrieben, stellt aber dennoch einen wesentlichen Teil des Anglistikstudiums dar. Studierende der Anglistik/Amerikanistik sollten versuchen, die Semesterferien auch zu ausgiebigen Reisen nach England, Schottland und Irland oder - falls die Möglichkeit besteht - auch nach Amerika, Kanada, Australien usw. zu nutzen. Jedoch kann man ein Land durch Urlaubsreisen nicht so gut kennenlernen und seine Kenntnisse der englischen Sprache nicht in der Weise vervollkommnen, wie das bei einem mehrmonatigen Aufenthalt der Fall ist - von den mit einem solchen längeren Aufenthalt verbundenen persönlichen Erfahrungen einmal ganz abgesehen.

Die Befürchtung, dass ein längerer Auslandsaufenthalt eine Verzögerung des Studiums bedeuten würde, ist weitgehend unbegründet, auch im Falle kürzerer modularisierter Studiengänge (z. B. Bachelor-Studium). Für einen studienbezogenen Aufenthalt im Ausland besteht von der Universität Augsburg aus die Möglichkeit der Beurlaubung (mit Befreiung von den hiesigen Studiengebühren), wobei es dem/der Studierenden vorbehalten bleibt, sich an einer ausländischen Hochschule absolvierte Leistungen und/oder Prüfungen für das Studium in Deutschland anrechnen zu lassen. Der Auslandsaufenthalt wirkt sich erfahrungsgemäß positiv auf Studien- und Examensleistungen aus und stellt zudem auch eine entscheidende berufliche Qualifikation dar.

Einzelheiten zu Möglichkeiten der Beurlaubung und der Anrechenbarkeit bzw. Nichtanrechenbarkeit von Auslandssemestern auf deutsche Studiengänge erfahren Sie in der Studentenkanzlei. Über die Möglichkeit der Anrechenbarkeit im Ausland erbrachter Studienleistungen (innerhalb der Modulpläne des Heimatstudiums) entscheidet der Lehrstuhlinhaber des entsprechenden Faches, im Falle von sprachpraktischen Leistungen der Leiter der Englischen Abteilung des Sprachenzentrums (vgl. dazu auch die Hinweise zur Anrechnung von Auslandsstudienleistungen bei 10.).

Für Studierende bestehen (neben rein privaten Unternehmungen wie "au pair" oder "Jobben") vor allem drei Möglichkeiten zu einem längeren Auslandsaufenthalt:

  1. Tätigkeit als Lehrassistent/in (assistant teacher) an einer Schule in Großbritannien, Irland, den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland (vgl. 2.)
  2. Studium an einer ausländischen Hochschule (vgl. 3. - 10.).
  3. Praktikum im Ausland, z. B. als ERASMUS-Auslandspraktikum oder in Verbindung mit einem ERASMUS-Studienaufenthalt (vgl. die Praktikums-Seite des Akademischen Auslandsamts).

Da die Universitäten in Großbritannien oder Amerika hohe Studiengebühren erheben, kommt für die meisten deutschen Anglistikstudierenden ein Studium im Ausland nur im Rahmen eines Stipendien- oder Austauschprogramms in Frage.

Die Bewerbungstermine für Stipendien zum Studium im Ausland und für assistant teacher-Stellen liegen in der Regel sehr früh - mindestens ein Jahr vor Antritt des Auslandsaufenthalts! Für manche Stipendien (vgl. 5.) kann man sich auch nur zu einem bestimmten Zeitpunkt im Studium bewerben. Es ist also unbedingt erforderlich, sich frühzeitig zu informieren und dabei sicherzustellen, die jeweils neuesten Bewerbungstermine zu erfahren. Die Lehrstühle der Anglistik/Amerikanistik bieten zu Beginn jedes Wintersemesters Informationsveranstaltungen an, die schon zwei Jahre vor dem geplanten Auslandsaufenthalt besucht werden sollten. Ansonsten stehen das Auslandsamt der Universität Augsburg, der ERASMUS-Beauftragte der Anglistik (Herr PD Dr. Henke, Englische Literaturwissenschaft) und der Auslandsberater der Amerikanistik (Herr Dr. Müller, Amerikanistik) für weitere Informationen zur Verfügung.


2. Tätigkeit als foreign language assistant im Rahmen des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD)

Assistant teachers sind für die Dauer eines Schuljahres (in der Regel von September bis Juli in Großbritannien und Irland, von September bis Juni in Nordamerika) an einer Schule oder einem College tätig. Ihre Aufgabe besteht vor allem im Konversationsunterricht und die Lehrkräfte unterstützenden Sprachunterricht; sie wird im einzelnen von den Deutschlehrer/inne/n der Schule festgelegt. Die Arbeitszeit beträgt ca. 12-15 Stunden. Das Gehalt wird von den dortigen Schulbehörden gezahlt und liegt bei ca. 500 Euro monatlich.

Die Bewerbung erfolgt über den Pädagogischen Austauschdienst (PAD). Die Bewerbungsunterlagen, zu denen zwei Gutachten von Hochschullehrern zählen, müssen für die USA bis spätestens 1.11. des Jahres vor dem Jahr, in dem der Auslandsaufenthalt beginnen soll, eingereicht werden, für GB/IRL am 1.12. des Vorjahres. Die Bewerber werden dann zu einem Auswahlgespräch mit einem Lehrer an einer Augsburger Schule geladen. Die Erfolgsaussichten sind für Großbritannien generell sehr gut, für Nordamerika deutlich niedriger. In der Bewerbung können Wünsche hinsichtlich der Gegend, in der man das Jahr verbringen möchte, geäußert werden, die jedoch nicht immer Berücksichtigung finden können. Bewerbungsunterlagen und weitergehende Informationen erhalten Sie auf der PAD-Webseite für Fremdsprachenassistenzkräfte.

Darüber hinaus können Studierende auch unter dem europäischen COMENIUS-Programm als Sprachassistenten für die Dauer von drei bis acht Monaten an Schulen im europäischen Ausland eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der COMENIUS-Webseite des PAD.


3. ERASMUS (Lifelong Learning Programme)

Das ERASMUS-Austauschprogramm innerhalb des Lifelong Learning Programme (LLP) der Europäischen Union unterstützt Studienaufenthalte an einer Hochschule eines anderen EU-Mitgliedstaates (in der Dauer von 3 - 12 Monaten) im Rahmen von Hochschulkooperationen. Dazu muss ein "bilateral agreement" zwischen Hochschulen aus unterschiedlichen EU-Staaten zum Austausch von Studierenden bestehen. Bedingungen für das Zustandekommen eines Austauschvertrags sind

  1. die Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule;
  2. die akademische Anerkennung der im Ausland absolvierten Studienleistungen bzw. Prüfungen durch die Heimathochschule.

Die Anglistik der Universität Augsburg unterhält Austauschverträge mit derzeit 8 britischen, 3 irischen und 12 weiteren europäischen Universitäten und kann dadurch pro Studienjahr über 50 Auslandsstudienplätze für Augsburger Anglistik-Studierende anbieten.

Das ERASMUS-Stipendium ist kein Vollstipendium; es soll lediglich die zusätzlichen Kosten eines Studienaufenthaltes im Ausland decken, insbesondere die erhöhten Lebenshaltungskosten im Gastland. Der monatliche Stipendienbetrag variiert leicht von Jahr zu Jahr, da er sich nach der jährlichen Gesamtzahl aller Studierenden, die aus Deutschland mit ERASMUS ins Ausland gehen, richtet.

Das Bewerbungsverfahren für einen Studienplatz der Anglistik findet einmal jährlich im Wintersemester statt. Genaue Termine werden in der ersten Hälfte des Wintersemesters per Anschlag und durch Ankündigung im Internet bekannt gegeben. Bewerben können sich Studierende der Anglistik/Amerikanistik, die EU-BürgerInnen (oder sog. BildungsinländerInnen) sind, darüber hinaus auch Staatsangehörige von Drittstaaten, wenn sie ein vollständiges Studium in Deutschland absolvieren, das zu einem anerkannten Abschluss führt. Die endgültige Auswahl trifft ein Gremium aus Anglistik-DozentInnen.

Umfassende Informationen - zu den ausländischen Partnerhochschulen der Augsburger Anglistik und den möglichen Studienplätzen, zu Ablauf und Fristen des Bewerbungsverfahrens sowie zu Ansprechpartnern - finden Sie auf der ERASMUS-Webseite der Anglistik.


4. PROMOS-Stipendium des DAAD (Großbritannien und Irland)

Das "Programm zur Mobilität von deutschen Studierenden und Doktoranden (PROMOS)" ist für Studienaufenthalte an Hochschulen gedacht, mit denen die deutsche Heimathochschule keine bilaterale ERASMUS-Kooperation in dem entsprechenden Fach vereinbart hat. Gefördert werden Studienaufenthalte weltweit (bis zu 6 Monate), Praktika außerhalb der EU sowie Fachkurse weltweit. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie über die Homepage des Akademischen Auslandsamts der Universität Augsburg.


5. Stipendienprogramme für die USA und Kanada

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet Jahresstipendien für die USA und Kanada an, für die sich Studierende der Anglistik/Amerikanistik bewerben können. Die Fulbright-Kommission bietet Jahresstipendien für die USA an, die allerdings einen Bachelorabschluss voraussetzen (in den alten Studiengängen die Zwischenprüfung).

Die Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren und die jeweils aktuellen Termine finden Sie auf der Homepage des DAAD bzw. der Fulbright-Kommission. Außerdem steht der Auslandsberater der Amerikanistik, Herr Dr. Müller (Raum 4065), für Nachfragen zur Verfügung. Da die Bewerbungsfristen für diese Stipendien ca. eineinhalb Jahre vor dem geplanten Studienbeginn liegen, sollten Sie sich unbedingt frühzeitig informieren.

Darüber hinaus können Studierende der Universität Augsburg im Rahmen des CREPUQ-Austauschprogramms an einer von 16 Partneruniversitäten in der kanadischen Provinz Québec studieren. Weitere Informationen finden Sie auf der CREPUQ-Homepage.

(Siehe auch die folgenden Informationen zu Austauschprogrammen in den USA und Kanada.)


6. Spezielle Austauschprogramme

6.1 USA-Kontakte: Dayton, Pittsburgh und Vermont
Im Bereich der Amerikanistik gibt es Austauschprogramme zwischen der Universität Augsburg und der University of Dayton (Ohio), University of Pittsburgh (Pennsylvania) und der University of Vermont in Burlington. Informationen zu Studienmöglichkeiten erhalten Sie bei Herrn Dr. Müller (Raum 4065).

6.2 Austauschprogramme für Kanada-Interessierte
Für Kanadisten besteht die Möglichkeit, Stipendien für Austauschprogramme mit kanadischen Universitäten zu beantragen. Gegenwärtig besteht ein Studierendenaustausch mit der Carlton University, Ottawa. Für Informationen bzgl. dieses Programms wenden Sie sich bitte an das Institut für Kanada-Studien.

6.3 Austauschprogramme außerhalb der EU für Studierende aller Fächer
Weitere Austauschprogramme, die offen f&auuml;r Studierende aller Fachrichtungen sind, werden vom Akademischen Auslandsamt der Universität Augsburg administriert. Informationen dazu finden Sie auf den entsprechenden Seiten des Akademischen Auslandsamts.


7. Mit BAföG ins Ausland

Studierende, die BAföG bekommen, aber auch solche ohne Anspruch auf normales BAföG, haben die Möglichkeit, ein ein- oder zweisemestriges Studium an einer ausländischen Hochschule über BAföG zu finanzieren. Bei Inlands-BAföG-Empfängern läuft der normale BAföG-Satz weiter, und zusätzlich werden die ausländischen Studiengebühren übernommen. Die Auslandssemester werden nicht auf die Förderzeit durch BAföG im Inland angerechnet: zwei Auslandssemester können zusätzlich zur Förderhöchstdauer auf BAföG studiert werden.

Für den Antrag der Förderung eines Auslandsstudiums durch BAföG ist eine Bescheinigung der Universität erforderlich, dass dieser Aufenthalt dem Studium förderlich ist. Diese Bescheinigung kann von den Lehrstühlen ausgestellt werden.

Genaue Informationen zum Auslandsstudium mit BAföG erhalten Sie auf den BAföG-Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, wobei die Zuständigkeit für die verschiedenen Länder der Welt auf unterschiedliche BAföG-Ämter in Deutschland verteilt ist (siehe die Weltkarte unter "Antragstellung" -> "Ausland" auf genannter Seite).

Häufig kann die Förderung durch Auslands-BAföG mit einem ERASMUS-Stipendium kombiniert werden. Bei der Zusage eines ERASMUS-Studienplatzes empfiehlt es sich übrigens immer, einen Antrag auf Auslands-BAföG zu stellen, da auch Studierende, denen keine Förderung durch Inlands-BAföG zusteht, unter Umständen Auslands-BAföG erhalten können.

Bei einem ausschließlich durch BAföG finanzierten Studienaufenthalt müssen Sie sich selbst einen Studienplatz an einer ausländischen Hochschule suchen. Für die freie Bewerbung um einen Studienplatz wenden Sie sich entweder direkt an einzelne Hochschulen (bitte selbst im Internet recherchieren) oder an die zentrale Stelle zur Vermittlung von Studienplätzen in Großbritannien:
UCCA: Universities Central Council on Admissions, PO Box 28, Cheltenham, Gloucestershire GL50 1HY, England.


8. Weitere Möglichkeiten zum Auslandsstudium

Auch ohne Stipendium besteht grundsätzlich die Möglichkeit, an einer Hochschule im englischsprachigen Ausland zu studieren. Dies ist allerdings in der Regel mit hohen (GB) bis sehr hohen (USA) Studiengebühren verbunden. Bei einer Bewerbung empfiehlt es sich zu klären, welchen Status die Hochschule ihren visiting students zuschreiben will, und ob zu dem vorgesehenen Status (visiting student, occasional student, non-degree student, full time student, etc.) Alternativen bestehen, die vielleicht von den Gebühren her günstiger sind. Zu warnen ist vor teuren Kursen, die speziell für Ausländer angeboten werden!

Gelegentlich stellen amerikanische Universitäten deutschen Studierenden Studienplätze mit vollständigem oder teilweisem Gebührenerlass zur Verfügung - eine Gelegenheit, die vor allem von BAföG-Empfänger/inne/n wahrgenommen werden könnte.

Außerdem besteht eine Stipendienausschreibung des Deutsch-Amerikanischen Clubs Augsburg, die ein Studienjahr in den USA finanzieren helfen soll. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Akademischen Auslandsamt, Gebäude M2, Raum 235.


9. Hinweise zur Bewerbung

Bei einigen der geschilderten Programme mag der Bewerbungsvorgang recht kompliziert erscheinen. Angesichts der Höhe der Stipendien lohnt es sich aber durchaus, den Kampf mit den Mühlen der Bürokratie aufzunehmen. Gutachten stellen prinzipiell alle Dozent/inn/en der Anglistik aus. Setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit den entsprechenden Personen in Verbindung.

Bei der Abfassung von Bewerbungsschreiben ist vor allem auf zwei Dinge zu achten:

  1. Es muss deutlich werden, warum Sie längere Zeit im Ausland verbringen wollen. Insbesondere bei den DAAD- und Fulbright-Stipendien sollten in der Bewerbung deutliche Interessensschwerpunkte erkennbar sein. Es ist ratsam, ein oder zwei "Forschungsgebiete", denen Sie sich während des Auslandsaufenthaltes besonders widmen wollen, darzustellen, wobei selbstverständlich ist, dass "Forschungsgebiete", die in dieser Phase des Studiums entwickelt werden, keinem eigentlich wissenschaftlichen Anspruch genügen müssen. Die Möglichkeiten von Studierenden im 2. oder 3. Semester werden bei der Beurteilung der angegebenen "Projekte" durchaus gebührend berücksichtigt. Bei Bewerbungen nach Nordamerika sollten Sie bereits bei der Abfassung der Bewerbung das Auswahlgespräch im Auge haben.
  2. Bei der Abfassung des Lebenslaufs und der Angabe persönlicher Daten sind Informationen zu Hobbies, sportlichen Aktivitäten, Reisen, usw. erwünscht, weil sie das "Bild" der Person, die hinter dem Antrag steht, für die Gutachter deutlicher machen. Auch für die Platzierung an der "richtigen" Schule oder Universität können ausführlichere Angaben zu Ihren persönlichen Interessen wichtig sein.


10. Anrechnung von Studienleistungen

Für Studierende der Anglistik/Amerikanistik bzw. des Schulfachs Englisch ist ein Studienaufenthalt im englischsprachigen Ausland oder unter englischsprachigen Studienbedingungen nicht nur zum Punktesammeln gedacht, sondern dient auch der persönlichen Horizonterweiterung und der Verbesserung interkultureller Kompetenz - diese Ziele lassen sich nicht (allein) in Leistungspunkten aufwiegen! Für die überwältigende Mehrheit der Studierenden ist ein Auslandsaufenthalt eine bereichernde und im besten Sinne unvergessliche Lebenserfahrung. Dabei sollten Sie von Vornherein von der Vorstellung Abstand nehmen, im Ausland unter den gleichen Bedingungen und im gleichen Umfang wie an der Heimatuniversität studieren zu können.

Trotzdem werden Sie in der Regel Leistungen an einer ausländischen Hochschule oder Instutition erbringen, die sich für eine Anrechnung in Ihrem Heimatstudium anbieten. In der Anglistik/Amerikanistik gelten für die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen die folgenden grundsätzlichen Richtlinien:

  • Kurse des ersten und zweiten Studienjahres in Großbritannien/Irland (oder in mit dem britischen Studiensystem vergleichbaren europäischen Ländern) können in Basis- und Aufbaumodulen angerechnet werden (z.B. als Übungen, Vorlesungen oder Proseminare, je nach Arbeitsaufwand und Umfang der erbrachten Prüfungsleistung).
  • Kurse des 3. (oder eines ggfs. höheren) Studienjahres können darüber hinaus in Vertiefungsmodulen (z.B. als Hauptseminare) angerechnet werden, wenn der zeitliche Umfang, der Arbeitsaufwand und die schriftlichen Prüfungsleistungen den entsprechenden Augsburger Anforderungen vergleichbar sind.
  • An amerikanischen Universitäten belegte Kurse können angerechnet werden, wenn die dort erbrachten Leistungen den Augsburger Anforderungen vergleichbar sind. Dies bezieht sich insbesondere auf Art und Umfang der schriftlichen Leistungen.

Es wird DRINGEND empfohlen, sich schon vor der Anfertigung der schriftlichen Hausarbeiten - also noch vom Ausland aus per Email - mit den betroffenen Lehrstuhlinhaber/-innen (oder deren beauftragte Mitarbeiter/-innen) in Verbindung zu setzen und die Bedingungen für eine spätere Anerkennung in Augsburg abzusprechen. Das Anerkennungsverfahren läuft dann nach Ihrer Rückkehr über das Prüfungsamt und die betroffenen Lehrstühle bzw. Betriebseinheiten (z. B. Sprachenzentrum).

Wenn Sie die Arbeiten zur Anerkennung beim Prüfungsamt einreichen, versehen Sie diese unbedingt mit einem genauen Vermerk, für welche Module und Modulelemente sie anerkannt werden sollen, und um welchen Studiengang (LA GS/HS/RS/Gymnasium oder Bachelor/Master) es sich handelt. Außerdem ist es dringend ratsam, auf dem Antrag Ihre aktuelle Adresse/Email-Adresse anzugeben, damit die Gutachtenden Sie bei Fragen schnell und problemlos kontaktieren können (dies ist häufig nötig und erleichtert den Begutachtenden die Arbeit und beschleunigt das Anerkennungsverfahren enorm!). Die Arbeiten werden nach Abgabe des Antrags an den zuständigen Lehrstühlen auf Umfang, geleisteten Arbeitsaufwand und zugrundeliegende Lektüre hin durchgesehen.