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Pressestimmen zum Band Okkultismus


"Sabine Doering-Manteuffel hat einen der schönsten empirischen Beiträge zur anhaltenden Diskussion um die Dialektik der Aufklärung vorgelegt - sprachlich bravourös, in hermeneutischer Anschmiegsamkeit an den oft sperrig-stacheligen Gegenstand - ein wissenschaftliches Glanzstück im Streit der Weltbilder." (Tilman Allert, Neue Zürcher Zeitung)

"Dat briljant geschreven en tegelijkertijd zeer leesbare boek hoort in handen van ieder die veel van de frappante grote lijnen ... nu eens chronologisch en overzichtelijk voor zich wil hebben, want juist daar heeft Sabine Doering-Manteuffel acribisch voor gezorgd." (Heinz Wallisch, All Art is quite Useless, Amsterdam)

"Die Augsburger Ethnologin und Kulturhistorikerin Sabine Doering-Manteuffel hat sich auf der Grundlage eines breiten und intensiven Quellenstudiums in ganz Europa in das Halbdämmer der Moderne begeben, wo unter dem Baum der Aufklärung ein wucherndes Schattengewächs des Okkulten gedeiht. ... Sabine Doering-Manteuffel ist ein großer Wurf gelungen: Die Vernünftigen sollten auf der Hut sein. Die Entzauberung der Welt war am Ende vielleicht auch nur ein Traum." (Michael Jeismann, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Für ihre Hauptthese finden sich überwältigend viele Belege, aber auch zahlreiche andere Ergebnisse verdienen die Aufmerksamkeit des Lesers. Die Einblicke in die Mentalität und Medialität des Okkulten ... sind durchweg fein beobachtet und wunderbar erzählt." (Andy Hahnemann, Der Tagesspiegel, Berlin)

"Sabine Doering-Manteuffel, Professorin für Europäische Ethnologie an der Universität Augsburg, hat jetzt über den Teufel als Medienvirtuosen ein Buch geschrieben, das ihn beherzt von der Gutenbergära bis ins Internet verfolgt. [...] Immer, wenn dieses Buch sich Zeit nimmt, einzelne Geschichten zu erzählen, ist es am besten ..." (Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung)

"Das ebenso provokante wie kurzweilige Buch der Augsburger Ethnologin verfolgt die Erfolgsgeschichte des Okkulten vom Zeitalter der Pestzüge bis in die Google-Ära. Stets waren und sind es die Massenmedien, die den Unsinn erst epidemieartig verbreiten ..." (Oliver Pfohlmann, Frankfurter Rundschau)

"...sollen diese Überlegungen zutreffen, dann befinden wir uns auf direktem Weg in ein neues heidnisches Zeitalter ..." (Ralf Hanselle, Das Parlament)

"Die Einschätzung des großen Aufklärers Immanuel Kant, das Schattenreich sei das Paradies der Fantasten, schickt sie ihrer grandiosen Untersuchung voran. ... Diesem Pfad folgt die mediengeschichtlich gewiefte Autorin bis ins Internet, das sie als das aktuelle okkultistische Medium ansieht. Wer Weltverschwörungen und weiteren grenzwertigen Bullshit zwischen Kornkreisen und Gehirnwaschstraßen im Netz gewärtigt, wird ihr unbedingt beipflichten." (Hendrik Werner, Welt-Online - Literarische Welt)

"Das neue Buch von Sabine Doering-Manteuffel steht in der Forschungsliteratur zum Okkultismus ohne Parallele da. ... Doering-Manteuffel beweist, daß man bestens lesbare Bücher schreiben kann, ohne die Standards der Fachwissenschaft zu kompromittieren. Sowohl ihr Stil als auch ihr Anmerkungsapparat entsprechen höchsten Ansprüchen." (Johannes Dillinger, Oxford, für H-Soz-u-Kult)

"Doering-Manteuffels Grundüberlegung ist dabei so einfach wie bestechend ... Die Geburt der modernen Esoterik, so die Autorin, läßt sich in der selben Zeit verorten, in der Bildung und Wissenschaft in Europa aufblühten. Sie ist ihr Schatten, der ihr bis heute folgt. ... Im Gegensatz zum Buch sei die Cyberworld bereits in sich selbst okkult. Der Teufel steckt nach Meinung der Autorin nämlich nicht nur im Detail, er steckt vor allem in der digitalen Matrix." (Der Standard, Wien)

"Darum seien hier Bücher vorgestellt, die dem interessierten Laien helfen, sich in jenen geheimnisvollen Schattenwelten zurechtzufinden. Zur Einführung eignet sich hervorragend das wissenschaftlich fundierte und zugleich brillant geschriebene Buch der Ethnologin Sabine Doering-Manteuffel ..."(Olaf Schmidt, Literatur)

"Kühn in manchen Schlußfolgerungen, aber hochinteressante Lektüre" (Der Patriot, Lippstadt)