Suche

Vielfalt in Augsburg

44,3 Prozent aller AugsburgerInnen haben einen Migrationshintergrund – mehr als in den meisten deutschen Städten. Um diese Realität in einer stadtspezifischen Erinnerungskultur zu implementieren und Migrationsgeschichten in der Augsburger Stadtgesellschaft sichtbar zu machen, hat sich der Arbeitskreis Vielfalt in Augsburg gegründet. Das Ziel ist die Aufarbeitung und Dokumentation von Augsburger Migrationsgeschichten, welches durch Zeitzeugeninterviews sowie einer umfassenden Archivrecherche erfolgt. Dabei bildet die Arbeitsmigration aus der Türkei im Rahmen der Anwerbeabkommen den Ausgangspunkt. Die Partizipation der Stadtgesellschaft und einen multiperspektivischen sowie interdisziplinären Zugang werden bei der Aufarbeitung als grundlegende Voraussetzungen angesehen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Positionspapier des Arbeitskreises.

  

Der Arbeitskreis - AkteurInnen und Beteiligte

Der Arbeitskreis ist ein Netzwerk bestehend aus dem Integrationsbeirat Augsburg, dem Interkulturellen Netz Altenhilfe (ina) und weiteren AkteurInnen der Stadtgesellschaft. Beteiligt ist zudem das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim), das eine Sonderausstellung plant. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Lehrstuhl Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Augsburg. Die Ergebnisse werden jedoch nicht nur über die Ausstellung, sondern über vielfältige Formate publik gemacht; über Print- und Online-Medien oder weitere einzelne Veranstaltungen (wie beispielsweise Stadtrundgänge oder Vorträge).

Zwischenergebnisse 

Bisher wurden Zeitzeugeninterviews geführt und umfangreiche Recherche in öffentlichen sowie privaten Archiven betrieben. Darüberhinaus enstanden und entstehen Qualifikationsarbeiten. Zudem präsentierte Prof. Dr. Günther Kronenbitter am 7.2.2017 im Rahmen der Vortragsreihe Forschende Fakultät 2.0einige Ergebnisse. Der kurz-Vortrag "Augsburger Migrationsgeschichte(n) – Erfahrungen der 1960er und 1970er Jahre" wurde aufgezeichnet und kann hier angesehen werden.          

Abschluss- und Qualifikationsarbeiten im Projekt Vielfalt in Augsburg:   

Desweiteren finden in jedem Semester Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte zum Thema "Vielfalt in Augsburg" statt.
 

Beteiligungsmöglichkeiten

Interessierte Vereine oder Privatpersonensind herzlich eingeladen sich mit den unten stehenden Kontaktpersonen in Verbindung zu setzen.

Studierende können sich im Rahmen von Abschluss-, Projekt- oder Seminararbeiten beteiligen, weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

  

Presseartikel und Vorträge zu "Vielfalt in Augsburg"

 

Institutionen und Kontakte

Universität Augsburg
Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Kontaktpersonen:
Prof. Dr. Günther Kronenbitter
(guenther.kronenbitter@philhist.uni-augsburg.de)
Dr. Ina Hagen-Jeske (ina.jeske@philhist.uni-augsburg.de); zur Zeit in Elternzeit
Leonie Herrmann M.A. (leonie.herrmann@philhist.uni-augsburg.de)

Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg

Kontaktperson:
Dr. Michaela Breil (Michaela.Breil@tim.bayern.de)

Interkulturelles Netz Altenhilfe e.v.

Kontaktperson:
Nimet Saran (n.saran@sic-augsburg.de)

Stadtjugendring Augsburg

Kontaktperson:
Anna Miessl (a.miessl@sjr-a.de)
Referentin für Jugendkultur
& Programmkoordination Modular Festival