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Identitätskonstruktion und Identitätbewahrung durch Sprache


Projektstart: 01.01.2004
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Sabine Schwarze
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Dr. Lucia Bolzoni
Dr. des. Andreas Bschleipfer

Zusammenfassung

Die Sprache gehört zu den wichtigsten kognitiven und kommunikativen Instrumenten des Menschen, das zur Identifizierung und Kategorisierung seiner selbst bzw. von anderen eingesetzt wird. Im Zuge der Globalisierung gerät die traditionelle Rolle von Sprache als nationales Identitätssymbol zunehmend in Opposition einerseits zu transnationalen Identitätskonstrukten gebunden an einen Superlekt (im Sinne einer transnational verbindlichen lingua franca) sowie andererseits zu regionalen Identitätskonstrukten innerhalb von Sprachgemeinschaften bzw. soziolektalen Identitätskonstrukten, die über Sprachgemeinschaften hinausreichen können. Für den romanischen Sprachraum ergibt sich daraus ein Konfliktpotential, das in verschiedenen Perspektiven untersucht wird.

Beschreibung

Laufende Projekte:

  • Kontinuität und Dynamik von Sprachbewertungstraditionen in der Romania (vgl. auch Projekt Die puritas der Sprache in Zusammenarbeit mit Ralph Ludwig)

  • Identitätskonstruktion durch Sprache: Der „Caso Parmalat“ in der Berichterstattung italienischer Medien, Dissertationsprojekt Dr. des. Andreas Bschleipfer

Ergebnisse:

Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen:

  • Prof. Massimo Arcangeli (Cagliari)
  • Prof. Fabiana Fusco (Udine)
  • Dott.a Elena Pistolesi (Trieste)
  • Dr. Luisa Pla-Lang (Potsdam)
  • Dott. Fabio Rossi (Messina)
  • Prof. Edeltraud Werner (Halle)