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Vorlesung Französische Literatur des 19. Jahrhundert


Dozent(in): PD Dr. Henning Teschke
Termin: Di. 11.45-13.15
Gebäude/Raum: R 2127a


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Das „lange“ 19. Jahrhundert beginnt für die Literatur in Frankreich mit der Revolution von 1789 und endet mit einer anderen politischen Polarisierung: die Dreyfus-Affaire (1898). Dazwischen liegt die dichte und hochproduktive Abfolge von Schulen und Ismen, mit denen die französische Literatur und ihre Theorie Weltgeltung erlangt: Romantik (Châteaubriand, Lamartine, de Vigny, Stendhal), Realismus (Flaubert, Hugo, Balzac George Sand, Eugène Sue), Symbolismus (Baudelaire, Verlaine, Rimbaud, Mallarmé), L’art pour l’art (Parnassiens), Naturalismus (Zola), Décadence (Huysmans). Die Revolutionen von 1830 und 1848, Industrialisierung und Kapitalismus, der Staatsstreich von Louis Bonaparte sowie die Pariser Commune von 1871 nennen die epochalen Umwälzungen dieses Jahrhunderts. Die französische Literatur ist ihr Chronist.

Literatur

Wolfgang Asholt, Französische Literatur des 19. Jahrhunderts, Stuttgart 2006

Wolf-Dieter Lange (Hg.), Französische Literatur des 19. Jahrhunderts, 3 Bde, Basel/Stuttgart/München 1979


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Lehramt, Magister, Bachelor
Nummer der Lehrveranstaltung: GyFran03-LW-Nr.1 / BacFran03-LW-Nr.1 / RsFran03-LW-Nr.1
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: V - Vorlesung
Bereich: Romanische Literaturwissenschaft (fr.)
Semester: WS 2008/09