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Machiavelli: Literatur und Politik in der Renaissance


Titel: Machiavelli: Literatur und Politik in der Renaissance
Dozent(in): PD Dr. Henning Teschke
Termin: Do. 18-20
Gebäude/Raum: D / 1087


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Nur wenige Theoretiker haben mit ihrem Namen ein Klischee – „machiavellistisch“ geschaffen, mit dem sie dauerhaft in das Bewusstsein der Nachwelt eingegangen sind. Doch Niccolò Machiavelli (1469-1527) ist nicht nur der Begründer der neuen Wissenschaft von der Politik, er hat darüber hinaus eine berühmte Prosakomödie – Mandragola – verfasst, die in den Intrigen eines Patrizierhauses dieselben Kräfte wie in der Weltpolitik am Werk sieht: Eigennutz und Amoralität, Macht und Gelegenheit (occasione). Der kühle Realismus der Machiavellschen Analysen ist auf seine ästhetischen wie gesellschaftlichen Implikationen zu befragen: sind Schein und Sein, Sein und Sollen, Gut und Böse, Hässlich und Schön, Tugend und Laster, Recht und Gewalt formal gleichwertige Mittel, um politische oder individuelle Zwecke zu erreichen? 


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: Hauptstudium
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Lehramt / Magister
Nummer der Lehrveranstaltung: 05371
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: HS - Hauptseminar
Semester: SS 2006