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Linksammlung


Vorbemerkung: Die folgende Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte lediglich auf einige wichtige Bibliotheken, Bildarchive und Datenbanken aufmerksam machen. Der leichteren Orientierung halber sind die Links jeweils mit kurzen Beschreibungen versehen.

 

1. Bibliotheken und kunsthistorische/bildwissenschaftliche Institutionen


1.1. Für Studierende der Kunstgeschichte/Bildwissenschaft

erweist es sich häufig als nötig, neben den Beständen der Universitätsbibliothek Augsburg (http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/), zusätzliche Recherchemöglichkeiten heranzuziehen und Bücher oder Aufsätze über die Fernleihe zu bestellen. Dies ermöglicht der Opac des Bayerischen Bibliotheksverbunds (http://www-opac.bib-bvb.de/), in dem die Bestände aller bayerischen Bibliotheken erfaßt sind.

1.2. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München (ZI)

(http://www.zikg.lrz-muenchen.de/main/biblio/opac_info.htm) bietet wohl die beste Präsenzbibliothek für Kunstgeschichte in Deutschland – und ist für Augsburger Studenten frei zugänglich. Der Z.I.-OPAC bietet vor allem deswegen eine hervorragende Recherchemöglichkeit, weil er auch unselbständige Schriften, also Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden sowie Rezensionen u. ä. mit Autoren und Titeln verzeichnet. Da Ausleihen generell nicht möglich sind, sucht man entweder das ZI direkt auf, oder bestellt die gefundenen Titel in gewohnter Weise via BVB-Opac über die Fernleihe. Darüber hinaus bildet das ZI mit den deutschen kunsthistorischen Instituten in Italien, d.h. mit der Bibliotheca Hertziana und mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, einen Verbund, so daß auch dort vorhandene Titel über den Z.I-Opac recherchiert werden können.

1.3. Die Universitätsbibliothek Heidelberg bearbeitet als Sondersammelgebiet das Fach Kunstgeschichte.

Im sog. "Karlsruher virtuelle Katalog" oder kurz "KVK" sind zudem die Bestände mehrerer kunsthistorischer Bibliotheken zusammengefaßt, was die Recherche wesentlich erleichtert (http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/vk_kunst.html). Die Universitätsbibliothek Heidelberg stellt zudem wichtige Quellen zur Geschichte der Kunstgeschichte (17.- 20.Jh.) digital zur Verfügung. Weitere historische Bestände der UB Heidelberg finden Sie hier in digitaler Fassung.

1.4. Die virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte

Seit Ende März 2006 ist auch das Portal arthistoricum.net - Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte online. arthistoricum.net zielt auf einen möglichst umfassenden Nachweis kunsthistorischer Publikationen und bietet darüber hinaus mit den Komponenten E-Publishing und Tutorials Unterstützung des internetbasierten wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens im Sinne des Open Access. Im Bereich Ressourcen geht es um die Digitalisierung sowie verbesserte Erschließung und Verfügbarmachung von vielgefragten historischen Textkollektionen des Faches. Die Rubrik Themenportale eröffnet über den Literaturnachweis hinausgehende Foren für Einzelgebiete der Kunstgeschichte.  arthistoricum.net zielt auf einen möglichst umfassenden Nachweis kunsthistorischer Publikationen, ob gedruckt, hybrid oder genuin online publiziert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Aufsatzliteratur.

 

2. Allgemeine Links zur Kunstgeschichte/Bildwissenschaft


2.1. Auf der Internetseite des Verbands deutscher Kunsthistoriker

finden sich unter der Rubrik "Stellen und Aufträge" Angebote aus allen Bereichen des Fachs (Museum, Denkmalpflege, Kunsthandel - auch Praktika!) (http://www.kunsthistoriker.org/).

2.2. Das in Augsburg ansässige Haus der Bayerischen Geschichte

(http://www.haus-der-bayerischen-geschichte.de/) erstellt regelmäßig Ausstellungen und besitzt neben einer eigenen Bibliothek zur Landesgeschichte auch eine umfangreiche Sammlung historischer Photographien, die nach Voranmeldung für jedermann zugänglich ist.

2.3. Das Marburger Kunsthistorische Institut

bietet gleich eine ganze Reihe von interessanten Informationen im Internet. Zum einen verfügt Marburg über die umfangreichste Photosammlung (1.400.000 vor allem historische Aufnahmen) zur deutschen Kunst ("Foto-Marburg"), die nun, zumindest in Teilen, über das Internet benutzbar ist (http://www.fotomr.uni-marburg.de). Daneben bietet die Forschungsdatenbank (http://www.fotomr.uni-marburg.de/fmwebsite/forsch/forA.htm) eine Zusammenstellung aller seit 1985 an deutschen Universitäten angemeldeten Magisterarbeiten und Dissertationen, was ungemein nützlich ist, wenn man wissen möchte, ob sich bereits jemand mit einem ähnlichen Magister- oder Dissertationsthema angemeldet hat. Auf der selben Seite findet sich auch das "Forum mittelalterlicher Handschriften" (http://www.manuscripta-mediaevalia.de/), wo sich neben Handschriftenbeschreibungen und Abbildungen auch eine umfangreiche "Linksammlung für Handschriftenbearbeiter" findet. Eine hervorragende allgemeine Linksammlung bietet die Rubrik "Kunstgeschichte im Internet" (http://www.fotomr.uni-marburg.de/fmwebsite/adressen.htm).

2.4. Die Ludwig-Maximilians-Universität in München betreut gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek den "Server Frühe Neuzeit"

(http://www.sfn.uni-muenchen.de/) als Forum aller über diese Epoche forschenden Wissenschaftler darstellt. Daneben gibt es hier auch ein eigenes Periodikum zur Rezensionen kunsthistorischer Bücher, genannt "Kunstforum", in dem etwa alle zwei Monate aktuelle Neuerscheinungen besprochen werden.

2.5. "Arthist.net"

(http://arthist.net) ist ein redaktionell betreutes kunsthistorisches Diskussionsforum und bietet neben einer hervorragenden Linksammlung eine ganze Reihe interessanter Hinweise, z. B. einen Terminkalender, in dem Ausstellungen und Tagungen verzeichnet sind, aber auch Rezensionen aktueller Neuerscheinungen, Stellenangebote und Kongreßankündigungen.

2.6. Ähnliches bietet in etwas kommerziellerer Form das "Portal Kunstgeschichte"

(http://www.portalkunstgeschichte.de); auch hier finden sich aktuelle Termine, Rezensionen und Stellenangebote.

2.7. Der Ulmer Verein

(www.ulmer-verein.de) ist ein überregionaler und gemeinnütziger Verbund von Kunst- und KulturwissenschaftlerInnen. Er vertritt die Interessen fachspezifischer Berufsgruppen ebenso wie der Studierenden der Kunstgeschichte. Studenten sind als Vereinsmitglieder sehr willkommen und ihre Mitarbeit wird durch den jedes Semester stattfindenden „Kunsthistorischer Studierenden Kongress“ (KSK) angeregt. Der Mitgliederausweis ermöglicht kostenlosen Eintritt in zahlreiche Museen Deutschlands.

2. 8. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz

(http://www.nationalkomitee.de) mit Online-Ausgabe der Denkmalschutz-Informationen (DSI).

 

3. Das "Zentrale Verzeichnis antiquarischer Bücher"


(http://www.zvab.com/) bietet, wie der Name sagt, die Möglichkeit, Bücher – auch bereits vergriffene Titel – antiquarisch zu erwerben.

 

4. Bilddatenbanken (Auswahl)


4.1 Bildindex der Kunst und Architektur

(http://www.bildindex.de). Bilddatenbank des Bildarchivs Foto Marburg zu Kunst und Architektur mit historischen Schwarzweiß- sowie Farbaufnahmen. Hinter dem Suchbegriff ist jeweils ein Sternchen* einzugeben, da sonst keine Treffer erzielt werden können.

4.2. Art.Guide

von arthistoricum.net bietet auch den Zugriff auf eine Reihe von Bilddatenbanken. Sie können hier nach Stich- und Schlagworten suchen.

4.3. Artcyclopedia.com

bietet die Möglichkeit zur vernetzten Recherche in zahlreichen Bild- und Museumsdatenbanken, deren Digitalbilder in zumeist sehr guter Qualität zum Download zur Verfügung gestellt werden. Die Eingabemaske erfordert die englischssprachige Suche nach Künstler, Titel etc.

4.4. Der "CENSUS of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance"

ist als interdisziplinäre Forschungsdatenbank inzwischen online. Die Forschungsdatenbank ist einem zentralen Problemfeld der Renaissanceforschung, der Antikenrezeption, gewidmet ist. Erfaßt werden die in der Renaissance bekannten antiken Monumente mit den zugehörigen bildlichen und schriftlichen Renaissancedokumenten und Orts-, Personen-, und Zeitangaben sowie Abbildungen und bibliographischen Daten.

4.5. Das Institut National d'Histoire de l'Art (INHA) in Paris

bietet die Möglichkeit zur Recherche in den digitalisierten Beständen des Instituts. Die pdf-Dateien können in höher Auflösung betrachtet - aber nicht heruntergeladen - werden.  

4.6. Base Joconde

ermöglicht Recherchen in den Beständen der frz. Museen.

4.7. Das Projekt "Codices Electronici Sangallenses"

setzt sich zum Ziel, die mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen durch eine virtuelle Bibliothek zu erschließen.

4.8. Die Bayerische Staatsbibliothek in München

hat z.B. die Illustrationen eine Reihe von Inkunabeln des 15. Jahrhunderts digitalisiert. Zum Münchener DigitalisierungsZentrum gelangen Sie hier.

4.9. Die Deutschen Fotothek

der Sächsischen Landesbibliothek – Staats-und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) stellt herausragende Bilddokumente ihres Archivs online zur Verfügung.

 

6. "ECHO-Projekt" (European Cultural Heritage Online)


Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin betreibt mit dem "ECHO-Projekt" eine Vernetzung des Wissens.  Kulturgüter aus der ganzen Welt, Inhalte des europäischen Kulturerbes, werden hier ins Netz gestellt. An dem Projekt, das auf eine Initiative der Max-Planck-Gesellschaft zurückgeht, beteiligen sich 16 Partner aus 9 europäischen Ländern. http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/home