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Der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte deckt mit seinen Lehrveranstaltungen das 19. und 20. Jahrhundert in seiner Breite ab und damit einen Zeitraum, dessen Entwicklungen und Gegensätze unsere Gegenwart noch immer prägen: Demokratisierung und totalitäre Diktaturen, Nationalismus und europäische Integration sowie Globalisierung, Menschenrechte und rassistische Verfolgungen, Kriege von vorher nicht gekannter Destruktivität und prosperierende Friedensordnungen sowie die Herausbildung des modernen Industrie- und Finanzkapitalismus. Einen Schwerpunkt der Lehrtätigkeit stellt dabei die deutsche Geschichte dar, die in ihren europäischen und globalen Kontext eingeordnet wird: Dazu gehören der Vergleich mit anderen (europäischen) Gesellschaften, Migrationsströme, Kolonialismus, ökonomische Verflechtungen, internationale Politik und die transnationale Verbreitung von Ideen. Der Lehrstuhl bietet ein thematisch breites Lehrangebot, zu dem auch externere Forscherinnnen und Forscher beitragen. Dabei kommen verschiedene Typen von Lehrveranstaltungen zum Einsatz: Grundkurse (abwechselnd zum 19. und 20. Jahrhundert) und Vorlesungen vermitteln die nötigen Überblickskenntnisse, während Proseminare Studienanfänger exemplarisch in das wissenschaftliche Arbeiten einführen. Übungen bieten die Gelegenheit, bestimmte Quellentypen, Theorien und Methoden sowie Themen mittlerer Reichweite genauer kennenzulernen, während Hauptseminare fortgeschrittene Studierende tiefer in ausgewählte Forschungsfelder einführen.