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Geschichtspreis für Dissertation von Sarah Bornhorst


Dr. Sarah Bornhorst, die 2008 am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg promoviert wurde, bekam am 21. September 2010 für ihre Dissertation den Geschichtspreis der Museumsgesellschaft Ulm verliehen.

Die von Prof. Dr. Andreas Wirsching und Prof. Dr. Günther Kronenbitter betreute Dissertation beschäftigt sich mit Jugendkriminalität im Ersten Weltkrieg im Landgerichtsbezirk Ulm. Das Urteil der Jury, der unter anderem der Leiter des Ulmer Stadtarchivs, Prof. Dr. Michael Wettengel und der Tübinger Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche angehörten, fiel einstimmig aus. Die Jury beeindruckte besonders die akribische Quellenanalyse, wie Prof. Wettengel in seiner Laudatio betonte.

Die ausgezeichnete Arbeit der in Augsburg promovierten Historikerin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der "Gedenkstätte Berliner Mauer" in Berlin arbeitet, ist mittlerweile unter dem Titel Selbstversorger. Jugendkriminalität während des Ersten Weltkriegs im Landgerichtsbezirk Ulm" als 19. Band der Reihe "Konflikte und Kultur - Historische Perspektiven" im UVK Verlag Konstanz erschienen.

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Mehr zum Buch:
http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867642491&WKorbUID=22551764&TITZIF=2419&be=wi&uBe=

Meldung vom 19.10.2010