Das „Zeitalter der Extreme“: Geschichte des Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus 1918-1945.
Schwerpunkte bestehen in der vergleichenden Extremismusforschung, wobei Studien zum Kommunismus in Deutschland und Frankreich sowie zur Dialektik extremistischer Bewegungen im Mittelpunkt stehen. Weitere Forschungen betreffen die Geschichte der extremen Rechten in Frankreich sowie Aspekte der nationalsozialistischen Herrschaft.
Ludwig Eiber, "Ich wußte es wird schlimm". Die Verfolgung der Sinti und Roma in München 1933 - 1945, München 1993.
Ludwig Eiber, Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Hansestadt Hamburg in den Jahren 1929-1939. Werftarbeiter, Hafenarbeiter und Seeleute: Konformität, Opposition, Widerstand, Frankfurt/M. u.a. 2000.
Sven Keller, Günzburg und der Fall Josef Mengele. Die Heimatstadt und die Jagd nach dem NS-Verbrecher (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 87), München 2003.
Sven Keller, Verbrechen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges - Überlegungen zu Abgrenzung, Methodik und Quellenkritik, in: Cord Arendes, Edgar Wolfrum, Jörg Zedler (Hrsg.), Terror nach Innen. Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkrieges (Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte, Bd. 6), Göttingen 2006, S. 25-50.
Franz-Josef Merkl, General Simon: Lebensgeschichten eines SS-Führers: Erkundungen zu Gewalt und Karriere, Kriminalität und Justiz, Legenden und öffentlichen Auseinandersetzungen, Augsburg 2010.
Elke Seefried, Reich und Stände. Ideen und Wirken des deutschen politischen Exils in Österreich 1933 – 1938 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 147), Düsseldorf 2006.
Andreas Wirsching, Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918-1933/39. Berlin und Paris im Vergleich (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 40), München 1999.
Andreas Wirsching, Kleinbürger für den Klassenkampf? Theorie und Praxis kommunistischer Mittelstandspolitik in Frankreich 1924-1936, in: Horst Möller, Gérard Raulet, Andreas Wirsching (Hrsg.), Gefährdete Mitte? Mittelschichten und politische Kultur in der Zwischenkriegszeit. Italien, Frankreich, Deutschland (Beihefte der Francia 29), Sigmaringen 1993, S. 95-116.
Andreas Wirsching, Auf dem Weg zur Kollaborationsideologie. Antibolschewismus, Antisemitismus und Nationalsozialismus im Denken der französischen extremen Rechten 1936-1939, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 41 (1993), S. 31-60.
Andreas Wirsching, Tradition contre-révolutionnaire et socialisme national: le Parti Français National-Communiste (1934-1939), in: Gilbert Merlio (Hrsg.), Ni gauche, ni droite: les chassés-croisés idéologiques des intellectuels français et allemands dans l’entre-deux-guerres (editions de la Maison des Sciences de l‘homme d‘Aquitaine), Talence 1995, S. 245-253.
Andreas Wirsching, KPD und P.C.F. zwischen „Bolschewisierung“ und „Stalinisierung“. Sowjet-Rußland, die Kommunistische Internationale und die Entwicklung des deutschen und französischen Kommunismus zwischen den Weltkriegen, in: Ilja Mieck u. Pierre Guillen (Hrsg.), Deutschland – Frankreich – Rußland. Begegnungen und Konfrontationen; La France et l’Allemagne face à la Russie, München 2000, S. 277-292.
Andreas Wirsching, Zeev Sternhell und der französische „Faschismus“, in: Mittelweg 36, Nr. 6 (Dezember/Januar 2000/2001), S. 41-52.
Andreas Wirsching, „Man kann nur Boden germanisieren“. Eine neue Quelle zu Hitlers Rede vor den Spitzen der Reichswehr am 3. Februar 1933, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 49 (2001), S. 517-550.
Andreas Wirsching, „Hauptfeind Sozialdemokratie“ oder „Antifaschistische Aktion“? Die Politik von KPD und Komintern in der Endphase der Weimarer Republik, in: Heinrich A. Winkler (Hrsg.), Weimar im Widerstreit. Deutungen der ersten deutschen Republik im geteilten Deutschland, München 2002, S. 105-130.
Andreas Wirsching, Antibolschewismus als Lernprozess. Die Auseinandersetzung mit Sowjetrussland in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg, in: Martin Aust u. Daniel Schönpflug (Hrsg.), Vom Gegner lernen? Feindschaften und Kulturtransfers im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt/M. u. New York 2007, S. 137-156.
Andreas Wirsching, Verfassung und Verfassungskultur der Zwischenkriegszeit, in: Christoph Gusy (Hrsg.), Demokratie in der Krise: Europa in der Zwischenkriegszeit, Baden-Baden 2008, S. 371-389.
Andreas Wirsching, The Impact of ‚Bolshevization‘ and ‚Stalinization‘ on French and German Communism: A Comparative View, in: Norman LaPorte, Kevin Morgan u. Matthew Worley (Hrsg.), Bolshevism, Stalinism and the Comintern. Perspectives on Stalinization, 1917-53, Basingstoke u. New York 2008, S. 89-104.
Andreas Wirsching (Hrsg.), Das Jahr 1933. Die nationalsozialistische Machteroberung und die deutsche Gesellschaft, Göttingen 2009 (Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte).
Sven Feyer, Die MAN im Dritten Reich (Dissertationsprojekt) .
Sven Keller, Verbrechen der Endphase. Gesellschaft, Terror und Gewalt in den letzten Kriegsmonaten 1944/45 (Dissertationsprojekt).
Petra Schweizer-Martinschek, Die Strafverfolgung von NS-Euthanasie-Verbrechen in den beiden deutschen Staaten. Aufarbeitung der NS-Vergangenheit (Dissertationsprojekt).