Als „Nachbarn und Zeitgenossen, einer durch den anderen ohne Unterlass beeinflusst, in ihrer Entwicklung gerade auf Grund ihrer Nähe und Gleichzeitigkeit den selben großen Wirkungskräften unterworfen“ (Marc Bloch), waren und sind Deutschland und Frankreich vielfach aufeinander bezogene und voneinander abhängige Länder. Die Methode des historischen Vergleichs, die freilich der eingehenden empirischen Einzelforschung bedarf, bietet sich deswegen in diesem Bereich besonders an und bildet einen langjährigen Schwerpunkt des Lehrstuhls.
Jürgen Finger, "Pour un statut légal des employés". Die Bemühungen um Implementierung eines Angestelltenstatuts in das französische Arbeitsrecht 1925-1932, in: FRANCIA 31/3 (2004) S. 113-144.
Stefan Grüner, Paul Reynaud (1878-1966). Biographische Studien zum Liberalismus in Frankreich (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte 48), München 2001 [erschienen am 7. Dezember 2000].
Stefan Grüner, Andreas Wirsching, Frankreich: Daten, Fakten, Dokumente (UTB-Taschenbuch 2401), Tübingen/Basel 2003.
Stefan Grüner, Vom Umgang mit der demokratischen Vergangenheit. Das Deutsche Reich, Vichy und das politische Führungspersonal der Dritten Französischen Republik 1940-1945, in: Stefan Martens/Maurice Vaïsse (Hg.), Frankreich und Deutschland im Krieg (November 1942 – Herbst 1944). Okkupation, Kollaboration, Résistance, Bonn 2000, S. 73-98.
Michael Hoffmann, Ordnung, Familie, Vaterland. Wahrnehmung und Wirkung des Ersten Weltkriegs auf die parlamentarische Rechte im Frankreich der 1920er Jahre, München 2008.
Henning Meyer, L'Evolution de la Culture de Mémoire Francaise par rapport à la Seconde Guerre Mondiale, Nizza 2007.
Henning Meyer, Der Wandel der französischen "Erinnerungskultur" des 2. Weltkriegs: Das Beispiel dreier "Erinnerungsorte": Bordeaux, Caen und Oradour-sur-Glane, Saarbrücken 2009.
Andreas Wirsching (Hrsg., zusammen mit Horst Möller und Gérard Raulet), Gefährdete Mitte? Mittelschichten und politische Kultur in der Zwischenkriegszeit. Italien, Frankreich, Deutschland (Beihefte der Francia 29), Sigmaringen 1993.
Andreas Wirsching, Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918-1933/39. Berlin und Paris im Vergleich (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 40), München 1999.
Andreas Wirsching, Krisenzeit der „Klassischen Moderne“ oder deutscher „Sonderweg”? Überlegungen zum Projekt Faktoren der Stabilität und Instabilität in der Demokratie der Zwischenkriegszeit: Deutschland und Frankreich im Vergleich, in: Horst Möller u. Udo Wengst (Hrsg.), 50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz, München 1999, 365-381.
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Andreas Wirsching, Umstrittene Erinnerung: Die französischen monuments aux morts nach dem Ersten Weltkrieg. Das Beispiel Levallois-Perret, in: Klaudia Knabel, Dietmar Rieger u. Stephanie Wodianka (Hrsg.), Nationale Mythen – kollektive Symbole. Funktionen, Konstruktionen und Medien der Erinnerung, Göttingen 2005, 127-143.
Andreas Wirsching Massenkultur und Demokratie. Zur Entwicklung von Kultur und Gesellschaft in der Bundesrepublik und in Frankreich nach 1945, in: Hélène Miard-Delacroix u. Rainer Hudemann (Hrsg.), Wandel und Integration. Deutsch-französische Annäherungen der fünfziger Jahre, München 2005, 379-396.
Mathieu Dubois, Jugend in Deutschland und in Frankreich 1966-1974. Engagement, Mobilisierung und Partizipation der politischen Jugend in der Gesellschaft.
Fabien Théofilakis, Die deutschen Kriegsgefangenen : Gefangenschaft in Frankreich, Repatriierung nach Deutschland (1944-1949)