Um die Breite des Faches bei begrenztem Stellenpotential einigermaßen abzudecken, werden zunächst in einem Vorlesungszyklus von ca. 6 Semestern die nötigen Überblickskenntnisse vermittelt – da und dort unterbrochen durch Spezialvorlesungen. Der Vertiefung anhand von thematischen Ausschnitten zur Einführung in die Methodik des Faches widmen sich die Seminare und Übungen, wobei mit Hilfe von ergänzenden Lehraufträgen versucht wird, das Angebot möglichst breit zu streuen.
Die regionale Orientierung am Umland unserer Universität bringt es mit sich, dass wir sehr eng mit kulturpolitischen Einrichtungen zusammenarbeiten, die an der schwäbischen Geschichte interessiert sind. Diese Komponente unseres Faches eröffnet für unsere StudentInnen eine Reihe an Arbeitsfeldern, sei es das Verfassen von Ortsgeschichten, das Erstellen von Häusergeschichten oder die beratenden Funktionen der Heimatpflege, für die sie in der Landesgeschichte ausgebildet werden. Dementsprechend organisieren wir auch – stellvertretend für alle historischen Fächer – das Veranstaltungsangebot für die Zusatzqualifikation der Hilfswissenschaften, die sie im Rahmen ihres Magisterstudiengangs bei uns erwerben können und in der sie z.B. mit der Archivkunde und der Paläografie Kenntnisse für spezifische Berufsfelder in den Bereichen Museum, Heimatpflege, höherer Archiv- und Bibliotheksdienst etc. erwerben können. Aufgrund der regionalen Orientierung bieten sich auch Kombinationen mit benachbarten Fächern wie Geografie, Volkskunde, Kunstgeschichte und Dialektforschung an.