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Allgemeine Informationen zur Lehre (nach der alten Studienordnung)


Die Landesgeschichte ist nach den Bestimmungen der Prüfungsordnung in allen Studiengängen "Geschichte" von Bedeutung. Generell kann die Landesgeschichte gemäß der Zwischenprüfungsordnung je einmal für ein Pro- bzw. Hauptseminar je nach thematischem Schwerpunkt anstelle der Teilfächer Mittelalterliche Geschichte, Geschichte der Frühen Neuzeit bzw. Neuere und Neueste Geschichte gewählt werden. In den Lehramtsstudiengängen werden in der schriftlichen Prüfung Themen aus der Landesgeschichte im Rahmen der Geschichte des Mittelalters und der Neueren und Neuesten Geschichte gestellt. Für die mündliche Prüfung ist sie in allen Lehramtsstudiengängen relevant, für das Lehramt an Gymnasien verpflichtend. Im Rahmen des Magisterstudiengangs und der Promotion gilt die Landesgeschichte als eigenständiges Fach neben den allgemeinen historischen Fächern.

Um die Breite des Faches bei begrenztem Stellenpotential einigermaßen abzudecken, werden zunächst in einem Vorlesungszyklus von ca. 6 Semestern die nötigen Überblickskenntnisse vermittelt – da und dort unterbrochen durch Spezialvorlesungen. Der Vertiefung anhand von thematischen Ausschnitten zur Einführung in die Methodik des Faches widmen sich die Seminare und Übungen, wobei mit Hilfe von ergänzenden Lehraufträgen versucht wird, das Angebot möglichst breit zu streuen.

Die regionale Orientierung am Umland unserer Universität bringt es mit sich, dass wir sehr eng mit kulturpolitischen Einrichtungen zusammenarbeiten, die an der schwäbischen Geschichte interessiert sind. Diese Komponente unseres Faches eröffnet für unsere StudentInnen eine Reihe an Arbeitsfeldern, sei es das Verfassen von Ortsgeschichten, das Erstellen von Häusergeschichten oder die beratenden Funktionen der Heimatpflege, für die sie in der Landesgeschichte ausgebildet werden. Dementsprechend organisieren wir auch – stellvertretend für alle historischen Fächer – das Veranstaltungsangebot für die Zusatzqualifikation der Hilfswissenschaften, die sie im Rahmen ihres Magisterstudiengangs bei uns erwerben können und in der sie z.B. mit der Archivkunde und der Paläografie Kenntnisse für spezifische Berufsfelder in den Bereichen Museum, Heimatpflege, höherer Archiv- und Bibliotheksdienst etc. erwerben können. Aufgrund der regionalen Orientierung bieten sich auch Kombinationen mit benachbarten Fächern wie Geografie, Volkskunde, Kunstgeschichte und Dialektforschung an.