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Einladung zur Ausstellungseröffnung


Ausstellungseröffnung am 26. April 2017 um 19.00 Uhr

mit Prof. Dr. Bettina Bannasch, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg, Katharina Baur, M.A. und Dr. Benigna Schönhagen, Leiterin des Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde und Europäische Regionalgeschichte/Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg

Seit 1907 mitPaula Buber dem Religionsphilosophen Martin Buber verheiratet, stand die Schriftstellerin Paula Buber bislang im Schatten ihres berühmten Ehemanns. Als Paula Winkler in München geboren, hatte sie sich früh von ihrem katholischen Elternhaus gelöst und dem Judentum zugewandt. 1901 bekannte sie sich als „Philozionistin“. In enger Werkgemeinschaft mit Martin Buber verbunden, veröffentlichte sie ihre literarischen Werke gleichwohl eigenständig unter dem Pseudonym Georg Munk.

Aus einem studentischen Praxisseminar an der Universität Augsburg hervorgegangen, basierend auf Forschungsergebnissen aus dem Dissertationsprojekt von Katharina Baur, macht die Ausstellung mit Leben und Werk der zu Unrecht vergessenen Schriftstellerin bekannt, das die religiösen Aufbruchsbewegungen seit der Jahrhundertwende ebenso prägten wie die Erfahrung von Verfolgung und Emigration.

Bei der Ausstellungseröffnung sind mit Tamar Brison-Goldschmidt (Jerusalem) und Dr. Uta Werner (Berlin) Mitglieder der Familie Buber anwesend. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Laufzeit: 27. April – 28. Mai 2017

Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg

Eröffnung: 26. April, 19.00 Uhr im Pfarrheim Heiligste Dreifaltigkeit, Ulmer Straße 195a, gegenüber der ehemaligen Synagoge

 

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Donnerstag bis Sonntag, 14.00 – 18.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier


Foto: Paula Buber, Israel 1947, National Library of Israel (Jerusalem)/Alice Holz.

Meldung vom 22.04.2017